Alles anzeigenZusammenfassung:
🚫 Problemstellung
Das Fahrzeug verweigerte den Ladevorgang. Der Fehlercode DTC030B31 war dauerhaft aktiv. Dennoch funktionierten Fahrbetrieb und Rekuperation einwandfrei.
🔍 Diagnose durch Renault
Nach einer kostenpflichtigen Fehleranalyse (190 €) vermutete Renault ein defektes Ladegerät – vermutlich war damit der Gleichrichter (Punkt 1 im Bild) gemeint. Die vorgeschlagene Lösung: Austausch der kompletten Power Electronic Controller (PEC) sowie des E-Motors. Geschätzte Kosten: 7.300 € für Material, zuzüglich Arbeitskosten.
💸 Verkaufsversuch & Eigeninitiative
Da diese Reparatur für mich nicht infrage kam, versuchte ich zunächst, das Fahrzeug als defekt zu verkaufen. Das höchste Angebot lag bei 5.000 €, was mir angesichts des Zustands und Akkus (51kWh) zu wenig erschien. Da ich hobbymäßig gerne an Autos schraube, entschied ich mich, die Reparatur selbst durchzuführen. Mein Gedanke: Selbst im schlimmsten Fall ließe sich der Wagen noch für denselben Betrag verkaufen.
🛠️ Alternative Werkstätten
Es gibt freie Werkstätten, die gezielt nur das defekte Modul tauschen – etwa EVO-E. Je nach Fehlerbild liegen die Kosten dort zwischen 3.000 € und 5.000 €. Der Hauptkostenfaktor ist der aufwendige Aus- und Einbau, da die gesamte Fahrzeugfront demontiert werden muss. Außerdem sind Ersatzteile neu sehr teuer, und viele Werkstätten verbauen ungern gebrauchte Komponenten.
🔄 Ersatzteilbeschaffung & Reparatur
Da ich den Gleichrichter nicht einzeln finden konnte, kaufte ich eine komplette PEC mit identischer Teilenummer über eBay für 750 € + 50 € Versand.
- Der Ausbau dauerte etwa 1,5 Tage – in einer kleinen Garage ohne Bühne.
- Die Klimaanlage ließ ich in einer nahegelegenen Werkstatt absaugen und später wieder befüllen (Rechnung steht noch aus).
- Die größte Herausforderung war das Herausheben der PEC samt Motor. Ich stützte von unten mit einem Rangierwagenheber, während zwei Helfer über Ketten an den Ösen sicherten.
🔧 Austausch & Wiederinbetriebnahme
- Nach dem Ausbau öffnete ich die PEC, demontierte den Gleichrichter und dokumentierte jeden Schritt mit Fotos.
- Anschließend wurde alles provisorisch zusammengesteckt, der Kühlkreislauf mit destilliertem Wasser befüllt und ein erster Ladetest durchgeführt.
- Danach erfolgte die finale Montage: Antriebswellen eingesetzt, Getriebeöl und Kühlmittel aufgefüllt, erneuter Ladetest erfolgreich.
- Abschließend ließ ich die Klimaanlage wieder befüllen.
- Für den Zusammenbau inklusive Tests habe ich etwa 3 Tage gebraucht
Alles anzeigenZusammenfassung:
🚫 Problemstellung
Das Fahrzeug verweigerte den Ladevorgang. Der Fehlercode DTC030B31 war dauerhaft aktiv. Dennoch funktionierten Fahrbetrieb und Rekuperation einwandfrei.
🔍 Diagnose durch Renault
Nach einer kostenpflichtigen Fehleranalyse (190 €) vermutete Renault ein defektes Ladegerät – vermutlich war damit der Gleichrichter (Punkt 1 im Bild) gemeint. Die vorgeschlagene Lösung: Austausch der kompletten Power Electronic Controller (PEC) sowie des E-Motors. Geschätzte Kosten: 7.300 € für Material, zuzüglich Arbeitskosten.
💸 Verkaufsversuch & Eigeninitiative
Da diese Reparatur für mich nicht infrage kam, versuchte ich zunächst, das Fahrzeug als defekt zu verkaufen. Das höchste Angebot lag bei 5.000 €, was mir angesichts des Zustands und Akkus (51kWh) zu wenig erschien. Da ich hobbymäßig gerne an Autos schraube, entschied ich mich, die Reparatur selbst durchzuführen. Mein Gedanke: Selbst im schlimmsten Fall ließe sich der Wagen noch für denselben Betrag verkaufen.
🛠️ Alternative Werkstätten
Es gibt freie Werkstätten, die gezielt nur das defekte Modul tauschen – etwa EVO-E. Je nach Fehlerbild liegen die Kosten dort zwischen 3.000 € und 5.000 €. Der Hauptkostenfaktor ist der aufwendige Aus- und Einbau, da die gesamte Fahrzeugfront demontiert werden muss. Außerdem sind Ersatzteile neu sehr teuer, und viele Werkstätten verbauen ungern gebrauchte Komponenten.
🔄 Ersatzteilbeschaffung & Reparatur
Da ich den Gleichrichter nicht einzeln finden konnte, kaufte ich eine komplette PEC mit identischer Teilenummer über eBay für 750 € + 50 € Versand.
- Der Ausbau dauerte etwa 1,5 Tage – in einer kleinen Garage ohne Bühne.
- Die Klimaanlage ließ ich in einer nahegelegenen Werkstatt absaugen und später wieder befüllen (Rechnung steht noch aus).
- Die größte Herausforderung war das Herausheben der PEC samt Motor. Ich stützte von unten mit einem Rangierwagenheber, während zwei Helfer über Ketten an den Ösen sicherten.
🔧 Austausch & Wiederinbetriebnahme
- Nach dem Ausbau öffnete ich die PEC, demontierte den Gleichrichter und dokumentierte jeden Schritt mit Fotos.
- Anschließend wurde alles provisorisch zusammengesteckt, der Kühlkreislauf mit destilliertem Wasser befüllt und ein erster Ladetest durchgeführt.
- Danach erfolgte die finale Montage: Antriebswellen eingesetzt, Getriebeöl und Kühlmittel aufgefüllt, erneuter Ladetest erfolgreich.
- Abschließend ließ ich die Klimaanlage wieder befüllen.
- Für den Zusammenbau inklusive Tests habe ich etwa 3 Tage gebraucht
Hallo zippo-v,
was war denn die Teilenummer der kompletten PEC (5AQ605)? Ich habe ebenfalls versucht den Gleichrichter einzeln zu finden und bin bisher nicht fündig geworden. Hast du dann den Gleichrichter 296H50166R aus der ebay PEC entnommen und in deiner PEC verbaut?
Vielen Dank
Matthias