Beiträge von wohliks

    Eben - das Auto will rollen und Du hälst es mit der Bremse fest, aufgrund der Bremskraftverteilung wird dabei überwiegend die Vorderbremse genutzt.


    Verringerst Du nun zum Rangieren leicht den Bremsdruck, um langsam zu rollen, dann kommt es zum Stick-Slip-Effekt (siehe Post #4) zwischen Bremsscheibe und -belag. Das macht das Geräusch.

    Beim 41-kWh-Akku würde ich mir da keinen Kopf, machen, da sorgt schon das BMS dafür, dass er im "gesunden Bereich" betrieben wird, denn zur Bruttokapazität ist ja genügend "Luft".


    Bei meiner Zoe habe ich bisher beobachtet, dass bis etwa 90 % die Ladeleistung bei rund 10 kW liegt, damit kann man das ganz gut über die Zeit (1h => ~10 kWh => ~20 % SOC) steuern.

    Genau das habe ich doch geschrieben: In der Regel (zu Hause) mit 11 kW - das schont den Akku und hat relativ geringe Ladeveluste - und nur, wenn nötig (keine Zeit oder Zwischenladung unterwegs) mit 22 kW oder CCS.


    Zu Hause lade ich übrigens normalerweise auch nicht auf 100 %, sondern versuche über die Zeitsteuerung, unter 90 zu bleiben. Klappt ganz gut...

    Ja genau das Geräusch, kriegt man das auch irgendwie weg?

    Ich glaube, eher nicht. Dieses Geräusch macht jede Bremse an der Grenze zwischen stehen und drehen - und bei Autos, die Kriechen (Automatik, Elektro) tritt das besonders in Erscheinung, weil die Bremse ja wirklich was zu halten hat. Dafür gibt es sogar einen Fachbegriff: Stick-Slip-Effekt.


    Ich hab' mich beim Scenic über 18 Jahre hinweg daran gewöhnt, darum sehe ich das bei der Zoe nicht als Problem, zumal es keinerlei Schaden anrichtet.

    Meinst Du so eine Art "Rubbeln", wenn Du zum Rangieren das Kriech-Tempo mit der Bremse steuerst?


    Das kannte ich schon von meinem alten Scenic (Automatik), deswegen finde ich's völlig normal - wenn Du dieses Geräusch meinst, ist das meiner Ansicht nach kein Grund zur Besorgnis.

    Im Prinzip ja: Das ist wie beim Smartphone auch, eine Schnellladung erzeugt höheren "Verschleiß" am Akku als Lagevorgänge mit geringerer Leistung.


    Mein Grundsatz ist daher, möglichst mit 11 kW zu laden - höhere Ladeleistungen oder CCS nutze ich nur, wenn es wirklich schnell gehen muss.

    22 Kw, haben mich schon gejuckt, da der Aufpreis für eine Wallbox minimal höher liegt als bei 11 Kw Version.

    Beim JuiceBooster wird das über den Adapter gesteuert: An einer CEE-16-Dose lädt er mit 11 kW, findet man mal eine CEE-32-Dose, sind 22kW möglich. Irgendwas zwischen 10 A Schuko und 32 A CEE geht immer...

    Nicht nur bei Dir: Beim hiesigen Netzbetreiber ist ein 22-kW-Ladepunkt auf jeden Fall genehmigungspflichtig - darüberhinaus können die bei 22 kW sogar fordern, dass die Ladeeinrichtung durch den Netzbetreiber zum Lastmanagement steuerbar sein muss. Steht so in den hier gültigen allgemeinen Anschlussbedingungen...


    Fazit: Auf jeden Fall beim örtlichen Netzbetreiber (nicht beim Stromanbieter!) nachfragen bzw. einen akkreditierten Elektrobetrieb beauftragen, der sich mit den lokalen Gegebenheiten auskennt.