Beiträge von maikt

    c@rlos:

    Ich finde die Art und Weise, wie Du hier im Forum aufschlägst und Informationen von uns haben möchtest, ehrlich gesagt voll daneben. Aber mal schauen ob wir hier genauso viel Respekt von Dir bekommen, wie dein Renault Händler:

    1. Die Batteriekapazität findest Du in den Papieren nirgends. Die könntest Du z.B. ermitteln indem Du auf den Aufkleber schaust der am Akku klebt, Du in der Energieinfo schaust wieviel Energie deine Zoe pro Akkuladung verbraucht hat, Du an den Ladestationen schaust, wieviel Energie die Zoe aufgenommen hat (-10%), Du zu Hause deinen Energiezähler beobachtest oder die Daten über die OBDII Schnittstelle + CanZE ausliest.

    2. Elektromotoren haben einen großen Vorteil, sie lassen sich ohne Probleme überlasten. Wenn man dies in einem bestimmten Temperaturbereich (Motortemperatur) macht, muss man dabei auch keine Angst haben, das irgendwas kaputt geht. Der eMotor in der Zoe kann daher eine Dauerleistung von 51kW abgeben und zeitweise bis zu 100kW (135PS) überlastet werden. Das hat zur Folge, dass in den Papieren nur die 51kW stehen (unter P.2). Da einen Motor mit 100kW einzubauen wäre daher auch sinnlos, da dieser sicher doppelt so groß/schwer und im normalen Betrieb ineffektiv wäre.

    3. Die Zoe lässt sich mit dem großen Akku im Sommer durchaus auch 395km weit bewegen. Meine Maximalreichweite lag letztes Jahr bei 450km. Du siehst das das mit Prospektreichweite nichts zu tun hat. Außerdem werden dieProspektreichweite im normalen praxisnahen Fahrzyklus gemessen, sodass sie von der Realität nicht mehr weit weg sein können.

    4. Die Reichweite hängt aber stark mit der Außentemperatur/Akkutemperatur zusammen. Bei niedrigen Temperaturen kann der Akku nicht seine volle Kapazität bereitstellen und durch Heizung im Winter sinkt die Reichweite weiter ab. Wenn Du bei diesen Temperaturen 315km weit kommst ist das sehr gut. Das ist ein "Problem" dass alle eAutos haben und darüber hättest Du dich im Vorfeld einfach informiere können. Verbrennern geht es normalerweise nicht anders, die verbrauchen im Winter normalerweise auch ein wenig mehr (durch Winterreifen, Winterdiesel,...), prozentual aber eben weniger.

    5. Die Ladefläche fürs Handy fehlt, da einige Teile bei den Fahrzeugen gerade schlecht lieferbar sind. Da geht es Renault genau wie anderen Herstellern. Vielleicht hast Du noch ein Prospekt von vor der Chipkriese gelesen?

    6. In meiner Zulassung steht unter K der 08.01.2020 und Meine Zoe hat eine EZ vom 25.08.2020, das passt also sicherlich bei Dir. Du gehst hoffentlich nicht davon aus, dass die Typzulassung nur für deine Zoe gemacht wurde? Die gilt für das komplette Modell.


    Edit:

    Die meisten Informationen stehen übrigens hier schon im Forum beschrieben...

    Naja, die „echten“ Handbremsen haben aber früher mehr Probleme gemacht als die neuen motorisierten. Nachstellen der Handbremse, ungleichmäßige Bremswirkung, verreiste Bowdenzüge, vergammelte Handbremsmechanik in den Bremssätteln, feste Bremstrommeln, … gehört damit alles der Vergangenheit an. Für mich ist sie ein Relikt aus der alten Zeit auf das ich gerne verzichten kann. Seit ich sowas an einen Renault habe (seit ca. 14 Jahren), hatte ich noch nie ein Problem damit. Der einzige Nachteil der mir einfällt ist, dann man die Bremskolben beim Belagwechsel nicht mehr so einfach zurückstellen kann.

    Klingt mir auch so, als wäre der N im Verteilerkasten nicht mit dem PE verbunden. Der PE kommt dann vom Anlagenerder zu Hause, der N (PEN) von einem weit entfernten Erder und dann kann es sicherlich zu größeren Potentialunterschieden dazwischen kommen. Das die Zoe das nicht lustig findet kann ich mir auch gut vorstellen.