Beiträge von steinhr

    Soeben bekam ich einen freundlichen Rückruf, nachdem ich das offensichtliche Produktionsproblem der zu tief gebohrten Löcher bei der Renault Kundenbetreuung mit umfänglichen Infos auch zu diesem Chat eingereicht hatte. Sinngemäß etwa so:


    1. Problem ist nicht bekannt!

    2. Keine Kulanz über 120T km Laufleistung mehr. Also keinerlei Unterstüzung bei der Reparatur.

    3. Auch keine Kulanzunterstützung, da nicht alle Wartungsintervalle in einer Vertragswerkstattdurchgeführt wurden. (Wartung hätte dieses Problem ja auch nicht behoben)

    4. Renault verweist auf möglich Expertise in den Vertragswerkstätten. (Es gibt also demnach keine Datenbank oder ähnliches, auf die die Kundenbetreuung oder auch die Vertragswerkstatt zugreifen könnte. Es gibt lediglich die Techline, die dieses Problem aber auch nicht auf dem Schirm hat?!)

    5. Der Herr betonte keine technische Expertise zu haben und daher könne er auch keinerlei Hilfe/Beurteilung anbieten.


    Zwischen den Zeilen höhrte ich noch heraus, dass wenn man mehr als 150T km fahren möchte wohl ein Verbrenner doch die besser Wahl sei.... . Ich bin offen gesagt entsetzt über Renault, dass dort derartige schlechte Strukturen existieren und dieses Forum wohl mehr Expertise zu bieten hat als die Technikabteilung von Renault (Techline).


    Ich werde weiter berichten.

    VG

    Ronald

    Hi, ich denke die Neuprogrammierung war erforerlich, da der Kühlwasserdunst den Speicher des sterbenden Umrichters durcheinander gebracht hat. Danach ging es nochmal für 2 Wochen und dann war keine Ladung mehr möglich (030B31). Und der Umrichter wohl endgültig defekt.


    Ich werde weiter berichten. VG

    Hallo, es gibt neues zu berichten. Die unabhängige Werkstatt meines Vertrauens hat nun die Antriebseinheit ausgebaut, den Deckel mit den Hochvoltteilen auch wieder geöffnet und festgestellt, dass nach wie vor geringe Mengen Kühlmittel (gelbe Reste) auf den unteren Deckel und an der Rückseite des Wechselrichters (PEB) (das ist wohl der ganz unten) zu finden sind! Auch der große Deckel war voller weißer Ablagerungen, die an der kühlen Deckelwand eben von innen kondensiert sind. Das Sackloch aus dem das Kühlmittel ausgetreten ist ist das der Befestigungsschraube links oben des PEB. Man hat dort noch kurz nach dem Ausbau des PEB Tropen von Kühlflüssigkleit austreten sehen. Also alles sehr ähnlich zu diesem Video (ab ca. min 10:40).

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    Man sieht hier auch sehr schön die gelben Ablagerungen, nur die Kühlflüssigkeit tritt hier schon aus einem höher gelegenen Sackloch aus.


    Ich werde berichten, wie es weitergeht.

    VG steinhr

    Danke für die Infos! Wir werden in kürze daran gehen und ich werde in jedem Fall berichten. Noch zur weiteren Info: Der Wagen hat ca 165Tkm drauf. Bei ca 110Tkm musste der DCDC Wandler auch schon getauscht werden. Das habe ich jedoch nicht selbst gemacht und kann daher nicht sagen, ob damals auch schon Kühlmittel zu sehen war.

    Danke! Ich hatte den Kasten ja vor einigen Wochen offen und dort befand sich nur eine kleine Menge Kühlflüssigkeit (weniger als ein halber Fingerhut voll). Ich werde den Kasten nocheinmal öffnen und das überprüfen und aufzeichnen. Hole den Wagen morgen und melde mich dann.

    Unser Zoe ZE 50 Bj. 11.21 ohne CCS Ladedose hat im Display die Meldung "Batterieldung unmöglich". Er lies sich weder dreiphasig noch einpasig laden. Das Auslesen erbrachte den Fehler 030B31. Ich habe es nach dem Löschen aller Fehler immer wieder an verschiedenen Ladepunkten und Wallboxen probiert. Der Fehler kam wieder und im Display "Batterieladung unmöglich". Der Fahrbetrieb funktionierte jedoch einwandfrei. Darauf habe ich den Filter getauscht (Teilenummer 296G90943R MODUL 3A17). Ein nicht ganz günstiges Ersatzteil. Danach musste ich doch nochmal in die Werkstatt und es mussten nach Angaben der Entwickler alle fünf Hochwolt-Steuergeräte "neu programmiert" werden. Sodann war wieder alles in Ordnung und der Wagen konnte 2 Wochen geladen werden. Danach stellt sich jedoch der gleiche Fehler wieder ein!


    Renault empfiehlt jetzt sowohl den Gleichrichter (BCB, ca. 1200,-) als auch den Wechselrichter (PEB, ca 1200,-) zu tauschen und das Kabel zwischen beiden zu prüfen. Ich verstehe dabei nicht ganz warum der Wechselrichter defekt sein soll, da er doch zum Fahren benötigt wird, was ja einwandfrei funtioniert. Ein besonderes Schmanker ist dabei, dass der Wechselrichter bei einme 4 Jahre alten Fahrzeug nicht verfügbar ist!!?


    Kann mir jemand weiterhelfen? Die ganze Sache nähert sich jetzt einem Totalschaden auch deshalb, da beim Zoe immer die ganze Antriebseinheit ausgebaut werden muss, wenn man ein kleines elektronisches Teil wechseln möchte. Die schlechte Konstruktion mit dem seitlichen Deckel an den man nicht rankommt und der dann noch mit einer unnötoigen langen und übermäßigen starken Schraube gegen öffnen gesichert ist ein wirkliches Problem dieses ansonsten wirklich guten Fahrzeugs! Ich bitte um Rat wie ich weitermachen soll. Vielen Dank. Anbei noch das Fehelrprotokoll.