Beiträge von maikt

    Leider falsch informiert.

    Ich habe mich beim Neukauf unsere ZOE mit unserem Renaulthändler darüber ausgetauscht.

    Mal davon abgesehen dass die Mobilitätsgarantie mit dem Thema wiedermal nichts zu tun hat, machen die Erkenntnisse aus eurem Austausch wenig Sinn. Das hier dafür eher: "Die lebenslange Mobilitätsgarantie bietet den Leistungsumfang der Renault Assistance im Pannenfall, die serienmäßig in der zweijährigen Neuwagengewährleistung enthalten ist." und genau so kenne ich die Mobilitätsgarantie und ich habe sie auch schon während der Neuwagengarantie in Anspruch genommen.

    Dann sollteste dir mal alles über die Akkumiete und der damit einhergehenden Renault Assistance durchlesen

    In meiner Berechnung ging es um die Akkumiete vs Akkukauf und an den Zahlen würde sich durch eine Plus Garantie nichts ändern. Schon alleine weil die Nutzungsdauer einer Sache nicht von deren Garantieleistungen abhängt. Fall Du was anderes meinst, erkläre es mir doch einfach und vernünftig.

    das Laden war/wurde ja unterbrochen, an der Säule wo ich geladen habe. Es waren aber 4 Ladesäulen, die anderen 3 wurden als ,,Parkplatz,, von meinem belegt obwohl nicht geladen wurde.

    Ach, Du bist also mit der Zoe weg gefahren und die restlichen Parkplätze sind von dir belegt geblieben und zählen munter weiter? Klingt nach nem ganz fiesen Softwarebug in der Ladesäule.

    Stimmt nicht: Die Mobilitätsgarantie bekommst du erst, wenn die andere abgelaufen ist. Hatten wir bei unserer 2013er ZOE.

    Welche andere? Die Mobilitätsgarantie hat man praktisch ein Autoleben lang, während der Neuwagengarantie und wenn man danach regelmäßig zur Durchsicht geht. Die Mobilitätsgarantie der Akkumiete umfasst aber glaube ein paar zusätzliche Leistungen (früher zumindest), welche ich bisher nie in Anspruch genommen habe. Daher ist sie für mich kein Argument für die Akkumiete.

    Stimmt so auch nicht, da es bei der Garantieverlängerung nicht nur um den AKKU geht!

    Sorry, aber ich verstehe nicht was Du meinst. Was hat die Garantieverlängerung mit der gezahlten Akkumiete zu tun?

    Habe ich schon mal in einem anderen Thread veröffentlicht.

    Es ging aber um die Akkumiete, nicht um die Renault plus Garantie

    Und das ist es allemal wert!

    Den Luxus zahlt der Kunde, der nicht gerade 40.000km im Jahr fährt aber ziemlich teuer. Mal davon abgesehen haben die Akkus in den letzten 7 Jahren bewiesen, dass sie robust genug sind und das Risiko eines Defekts daher verschwindend gering ist. Aber es steht natürlich jedem frei, jedes erdenkliche Risiko absichern zu können. Du kannst meine Rechnung oben ja spaßeshalber mal mit 12.000km oder 25.000km pro Jahr rechnen ;)

    Dazu gehört ja auch die Renault Assistance (ähnlich wie ADAC/ACE)!

    Die habe ich in meinen 5 Zoe Jahren nie benötigt. Und mit der normalen Renault Mobilitätsgarantie bekommt man auch die wichtigsten Leistungen. Für diese reicht es mit der Zoe regelmäßig zur Durchsicht zu fahren.

    Eine Sache hast du definitiv nicht berücksichtigt

    Die definitiven Mehrkosten für die VK habe ich auch nur im Text aufgeführt und in den Zahlen nicht berücksichtigt. Nicht bei jedem kostet die VK 20€ Aufpreis.

    Hehe, da hast Du aber Besuch vom pessimistischen Milchmädchen gehabt ;):


    Hier mal meine (für mich realistischere) Berechnung:


    Grundlagen:

    Ich tue jetzt mal so, als fahre ich das Auto 10 Jahre mit 40.000km/Jahr, durchschnittlich 300km pro Akkuladung (da wahrscheinlich Autobahn im Spiel ist). Und ich gehe davon aus, das der Akku bei 80% SOH getauscht wird. Das entspricht ca. 1000 kompletten Aufladungen, von denen ich 30% fürs rekupperieren abziehe, macht also 700 Aufladungen. Mit denen fahre ich dann 700 x 300km = 210.000km. Das klingt für mich realistisch, da eine Herstellergarantie immer doppelt save berechnet wird, wahrscheinlich hält der Akku sogar länger, aber egal.


    Bei 40.000km/Jahr muss ich dann nach 5 Jahren den Akku wechseln und benötige in 10 Jahren also 2 Akkus. Egal ob Akkumiete oder Akkukauf.


    Akkumiete:

    In der Zeit habe ich 15.000€ Miete bezahlt, musste mein Fahrzeug 10 Jahre lang Vollkaskoversichern und habe beim Akkuwechsel keinen neuen Akku, sondern einen wieder aufbereiteten, der ganz sicher keine 100% SOH hatte, bekommen. Dadurch musste ich den Akku im 8. Jahr noch einmal tauschen lassen. Macht ja aber nix, da ich ja Miete bezahle. Wenn ich den wieder halb toten Akku nun nach 10 Jahren kaufen möchte, möchte Renault immer noch 2000€ dafür haben.

    Aber egal, grundsätzlich kann ich sagen, dass mich die 400.000km in letzten 10 Jahren 15.000€ gekostet haben, mal von der Vollkasko abgesehen.


    Akkukauf:

    Ich habe den Akku beim Autokauf mit gekauft. Er hat mich 8.000 - 23% (mein realer Händlerrabatt, ohne staatliche Förderung) = 6.160€ gekostet. Für den Akkutausch im 6. Jahr habe ich 8.000€ bezahlt und ich habe einen neuen Akku mit voller Leistung und neuer Garantie bekommen.

    Für 400.000km in 10 Jahren habe ich also 14.160€ bezahlt und der Akku gehört immer noch mir, auch wenn er nun wieder gewechselt werden müsste. Ich konnte bei der Versicherung nach 2 Jahren auch problemlos eine Teilkasko abschließen und habe dadurch noch zusätzlich Geld gespart.


    Fazit:

    Die Akkugarantie spielt in der Rechnung absolut keine Rolle, zumal sie mit 8 Jahren/160.000km die Zeit bis zum ersten Akkutausch fast komplett abdeckt. In dem Auto gibt es einige Komponenten, welche viel eher aus der Garantie gehen und welche bei einem Defekt auch mehrerer tausend Euro kosten würden. Der Akku ist da noch das zuverlässigste Bauteil.


    Im Prinzip hast Du bei deiner Rechnung auch eine Sache vergessen: mit dem 2. neuen Akku fährst Du bei Akkukauf ja auch wieder 160.000km (lt deiner Berechnung).

    Außerdem sieht man an meiner Rechnung gut, wie das Mietmodell von Renault kalkuliert wurde. Es wurde so berechnet, dass es sich beim teuersten Tarif (unlimited) gerade so rechnet. Bei Tarifen mit weniger Fahrleistung zahlt der Kunde umsomehr oben drauf. Und einen günstigen Akkurückkauf (aus der Miete) habe ich noch nirgends gesehen, die sind immer unverhältnismäßig teuer.


    Wer glaubt, von Renault etwas geschenkt zu bekommen, der irrt sich gewaltig. Das einzige was man von einer Akkumiete hat ist, man profitiert von dem auf alle Mietverträge verteiltem Risiko eines Akkudefektes.


    Was für mich beim Akkukauf Modell nicht ganz klar ist: ich habe keine Ahnung wie in so einem Fall ein Akkutausch bei Renault aussehen würde, geschweige denn, wieviel er kosten würde. wahrscheinlich kommen auch noch Gebühren für den Einbau dazu und vielleicht kann man auch einen günstigeren wiederaufgearbeiteten Akku kaufen. Wer weiß, wer weiß...

    Für die meisten Probleme gibt es Lösungen, sinnvoller ist es aber, Probleme garnicht erst entstehen zu lassen.

    Mal davon abgesehen haben die wenigsten Kunden das technische Verständnis, um sich selbst mit so einer Lösung helfen zu können. Und auf einmal wird viel Geld für Support/Rücklieferung/Reparatur verbrannt, nur weil die Kunden da keine normale Festplatte anschließen konnten. Das wollen die Hersteller unterbinden. Mal davon abgesehen, was ist verkehrt daran, das ein USB Port mehr wie 0,5A liefern kann? Die sind wahrscheinlich auch zusammenschalten, sodass nicht jeder Port 1,7A liefern kann.

    Viele Hersteller von Consumer Elektronik halten sich bei der max. Stromstärke, bzw. auch beim aushandeln dieser, nicht an die USB Spezifikation. Denn mit maximal 0,5A kann man z.B. die wenigsten externen Festplatten betreiben (der Einschaltstrom liegt bei den meisten >1A) und man handelt man sich damit nur unnötigen Supportaufwand / negative Presse ein. Ich denke bei Automotive Produkten ist das nicht viel anderes. Die Einhaltung der USB Spezifikation wird auch nicht durch externe Organisationen kontrolliert/zertifiziert.

    Ich spreche da aus Erfahrung, da ich schon an der Entwicklung von CE Produkten und genau in dem Bereich beteiligt war.