Beiträge von Omas ZOE

    Perfekt, wir nähern uns der perfekten Lösung. Danke dafür.

    Eigentlich sollte man das zum Schluss an Renault schicken.

    Es betrifft ja nicht nur die ZOE, einige Modelle haben die gleiche Lösung

    mit den gleichen Problemen.


    Noch besser wäre die Geschichte bei Auto Bild publik zu machen,

    damit Renault daraus lernt. So sehr ich auch französische Fahrzeuge mag.

    Aber Qualität und Kundenorientierung geht ganz klar an die Japaner.

    (Ich hatte 2 Jahre einen XM Break Y4 3.0 24V, einfach traumhaft, allerdings

    hat er nur 8 Tage absolut mängelfrei durchgehalten)


    Gruß Frank

    IMG_20250920_165659.jpg

    Berechtigte Frage, ich kann mir nur vorstellen das es über die Achse und die Verzahnung kriecht.

    Wie sauber sieht das denn bei dir aus?


    Da geh ich gleich mal in die Garage und sehe nach, Foto folgt.


    Und siehe da, alles relativ sauber nur am Bolzen schwarz. Die obere große Verzahnung auf dem vorigen Bild ist beweglich und wird über eine Kunsstoffbuchse geführt.

    Da kann schon schön langsam Fett und Oel durchsickern.


    Gruß Frank

    Hallo zusammen,


    ich habe das Teil noch einmal weiter zerlegt. Es sind 3 Nocken und nahezu keine Möglichkeit das dort Fett oder Oel oder was auch immer im täglichen Gebrauch nachfliesen kann. In den Nuten im Dorn sind 4 Passfedern eingesetzt, (2 habe ich raus). Somit kann auch da kein Fett nachfliesen, zumal man alle Nuten und Nocken fetten muss um ein Knacken zu verhinern. Die Grundidee finde ich eigentlich genial, nur kundenfeindlich umgesetzt. Hätte man eine Schmierlösung mit konstruiert, hätte man es in den Wartungsplan mit aufnehmen können. Werkstatt hätte verdient und Kunde wäre zufrieden.


    Ich habe mal versucht rauszufinden was der Tausch eines Scharniers kostet. Man munkelt, bis 450€ pro Tür. So kann man auch Geld verdienen.


    Gruß Frank


    IMG_20250920_145313.jpg

    Hallo Bernhard,


    irgendwie clever, danke für den Hinweis. Das erklärt natürlich die Funktion. Nächste Woche habe ich wenig Zeit und dann geht es erst einmal 14 Tage an die Ostsee.

    Dann werde ich erst einmal die Kappen bestellen und mich dann ans Werk machen. Ich probiere Ballistol Waffenoel, das habe ich da und auch die Spritze.


    Nettes Forum, ich freue mich auf weiteren regen und netten Austausch, obwohl ich eigentlich einen Benziner Kombi fahre.

    Dennoch, die ZOE macht Spaß und ich bin nah dran über einen BEV nachzudenken. Allerdings schon ein wenig größer und leistungsfähiger.

    Mein Problem, ich will eine helle Innenausstattung, beige oder hellgrau, möglichst Leder. Da sieht es bei Renault ziemlich mau aus.


    Egal, anderes Thema


    Gruß Frank

    Gerade nachgemessen, das Bauteil mit der Feder und dem Nockenteller hat einen Durchmesser von 28,3 mm, der Topf soweit noch messbar kommt auf ca. 28,5 mm innen. Somit kann dickes Fett eigentlich nicht bis zu den Nocken vordringen und eine innere Schmierung durch eine Bohrung gibt es nicht. Somit bleiben eigentlich nur 2 Lösungen, austauschen gegen Neuteil oder wie oben beschrieben, kleine Bohrung und relativ dünnflüssiges Waffenoel einfüllen. Bohrung anschließend verschließen, damit kein Staub eindringt. Eine Lösung zum Verschließen ist noch in Arbeit, eigentlich reicht eine kleine Spitze Tesa Powerstripe oder Ähnliches. Lässt sich dann ja auch einfach wieder entfernen zum Nachfüllen.


    Gruß Frank

    Grundsätzlich ja, aber das ist ja ab Werk drin, fließt aber nicht bis zu dem Nocken. Da unten habe ich nichts geputzt,

    Strohtrocken. Das ist ja auch die einzige bewegliche Stelle in dem Gehaüse, zumal alles durch den Federdruck press

    aufeinander liegt. Da bleibt auf Dauer kein Fett.


    Meine freie kleine Werkstatt kennt das Problem ebenfalls bei diversen Renault Modellen. Allerdings hat er diese Mechanik noch nicht aufgehabt,

    nur getauscht. Werde ich dem Chef ebenfalls zeigen, mal sehen was er sagt.


    Gruß Frank

    Hallo Jürgen,


    wo hast du gebohrt und wie groß? Mir scheint oben seitlich auf der Kappe wäre die beste Lösung.

    Wenn es zuhause etwas zu ölen gibt, das auch etwas länger schmieren soll, nehme ich Ballistol Waffenoel.


    Schau mal hier, dann noch ein Spritze vom Apotheker und ein 1mm Loch reicht völlig.


    https://www.ebay.de/itm/124248239361?_skw=Balistol&epid=1206221914&itmmeta=01K5BJFBVMPCR646AHAF5DZ5MP&hash=item1cedc5ad01%3Ag%3AD3gAAOSwiAdoHxqJ&itmprp=enc%3AAQAKAAAAwFkggFvd1GGDu0w3yXCmi1eNK%2F5PisTyQLG5SnOsrUBLpO5EQgDEcaUBBa06TSb633uoPm%2BKuiyXZS0RHqCVufmAPJcmc2XedcvZ7V5fCKzxEyVbCjoFhdvmhvNnzargGRYid4C3XDuIoIvu0WSZeFyJ44He%2B77SjaEkUqUPk778BwKJEnNKE0I61Fc4nzh%2FfoMv7QS%2BAllcSOGtqFh0WDPKYjOi1xFZcmbwPk65Ene135oPV%2Bo%2FWqwGO2oFWRn8tw%3D%3D%7Ctkp%3ABk9SR9i-vfKqZg&var=425105316678


    Gruß Frank


    * Unsere Seite enthält Affiliate-Links, für die unser Forum möglicherweise eine Vergütung bekommt.

    Hallo in die Runde,


    mein Name ist Frank, wohne in dem schönen Unterfranken und bin 69 Jahre alt.

    Unseren ZOE fährt meine Schwiegermutter mit ihren 86 Lenzen und ich gelegentlich mit Freude.


    Was mich als Einziges stört an dem Flitzer ist das ekelhafte gelegentliche Knacken der Türen.

    Also habe ich mir ein gebrauchtes Türscharnier aus Litauen über die Bucht bestellt.

    Gestern geliefert und heute aufgeschnitten. Zerstörungsfrei kann man es nicht öffnen, der Topf ist leicht eingebördelt.

    Es befindet sich ausreichend Fett darin, leider an der falschen Stelle. Die Feder schwimmt in Fett und die Raster laufen trocken.

    Das hält wahrscheinlich ewig so, hört sich halt nur bescheuert an. Ich habe die Feder grob gereinigt, somit ist fast kein Fett mehr

    zu sehen.


    Die drei Ausfräsungen (die Haltepunkte der Tür) laufen über einen Nocken und das auf der gegenüberliegenden Seite noch einmal.

    Somit bleibt das kurz oben hängen und schlägt dann nach unten.


    Die Idee mit dem Aufbohren ist nicht schlecht, allerdings wird nur ein dünnflüssiges Oel Abhilfe schaffen.

    Der Topf ist mit einem Dichtring (Simmering) abgedichtet, sollte also möglich sein das Teil zu fluten.

    Ein dickes Fett wird kaum unten ankommen, außer man presst es randvoll was wieder einen Schmiernippel erfordert.

    Die Kappe ist auch nur aus dünnem Blech, wird also schwierig. Kleines Loch, das man mit einer 3mm Blechtreibschraube verschließen

    kann scheint mir die beste Lösung und man kann regelmäßig mal dünnes Oel, Balistol oder ähnliches mit einer Spritze einfüllen.


    Schaut selbst.


    Gruß Frank


    Ich hoffe, das ich Emil jetzt nicht verärgert habe weil ich ihm zuvorgekommen bin.


    IMG_20250917_111803.jpg