Beiträge von wohliks

    Einfach mal fahren: Die Sensoren in den Rädern liefern Daten nur, wenn sie bewegt werden. Wenn alles so funktioniert wie es sollte, dann erscheinen die Werte in der Reifendruck-Anzeige nach wenigen Minuten Fahrt.

    Lustige Garage scheinst du zu haben

    Nö: Üblicherweise hat jede "ebene" Fläche ein geringfügiges Gefälle in irgendeine Richtung - für den geregelten Abfluss von Wasser. Ich habe da, wo das rechte Vorderrad parkt, sicherheitshalber zwei kleine Schwellen - da rollt nix weg... ;)


    Auf das Risiko sollte aber unbedingt hingewiesen werden, sonst beruft sich am Ende noch jemand darauf, dass er hier gelesen habe, das Parken mit gelöster Feststellbremse sei gefahrlos möglich. :saint:

    "Gefahrlos" ist relativ: Das kleinste bisschen Gefälle und die Zoe kommt ins Rollen - es gibt bei der Ph2 keine Sperrklinke im "Getriebe". Beim Parken mit gelöster Feststellbremse gibt es keinerlei Sicherung gegen Wegrollen.

    1) wie scharf fährt sie in den Begrenzer? wird z.B. beim Erreichen direkt gebremst / rekuperiert, oder lässt man die Massenträgheit noch ein bißchen wirken?

    Nach meinem Gefühl genau das oben Vermutete:


    Nähert man sich der Begrenzer-Geschwindigkeit (~100 im ECO-Modus bzw. ~140 im Nomalmodus), lässt einfach nur der Vortrieb nach - das Ganze beginnt, sich "zäh" anzufühlen, aber es wird nicht aktiv gebremst oder rekuperiert.

    Na gut: Du hast Recht - wenn ich das Zitat in #26 nochmal lese, steht da "Typ B oder Typ A in Verbindung mit einer DC-Schutzvorrichtung 6 mA".


    Und so ergibt das Ganze dann auch einen Sinn: Die Schutzvorrichtung gegen DC-Fehlerströme >6 mA wird bei Verwendung eines RCD Typ A zwingend benötigt, weil ein Fehler-Gleichstrom > 6mA dazu führen kann, dass der RCD Typ A gegenüber einem AC-Fehlerstrom "erblindet" und damit seine Schutzfunktion verliert. Darum ist die Funktion in fliegenden Ladeeinrichtungen (JuiceBooster etc.) grundsätzlich integriert, weil die ja meistens an eine 16- oder 32-A CEE-Dose angeschlossen werden, der in der Regel nur ein RCD Typ A vorgeschaltet ist.


    ...Das ist ja jetzt fast schon ein Thema für einen eigenen Thread...


    Guten Rutsch!

    Ich finde hier sind die verschiedenen FI sehr schön erklärt - und wenn ich das richtig lese ist ein 30ma Fi Typ B "rechtlich" ausreichend , ein EMPFINDLICHER 6ma Fi kann, brauch aber nicht vh. sein.

    Bzgl. "empfindlich" kann es daher Ärger geben, muss nicht, aber 6ma ist in meinen Augen "Schischi" was zu Probleme führen kann. Ob der Typ A-EV nun in der Praxis durch 6ma "optimiert" ist, das ist die zweite Frage . Praxis vs. Theorie ?

    Nö - eigentlich ganz einfach: Im blödesten aller Fälle kann es entscheidend sein, ob die Anlage fachgerecht nach DIN VDE errichtet ist. Und was da drinsteht - siehe Beitrag #26.

    EDIT: Die DIN unterscheidet bei Fehlerströmen zwischen Gleich- und Wechselstrom: Für AC ist ein FI 30 mA vorgeschrieben (und das ist ja auch unstrittig), für DC-Fehlerströme ist die vorgeschriebene Auslöseschwelle 6 mA, weil Gleichstrom physiologisch gefährlicher ist. Üblicherweise ist der FI Typ A 30 mA der Wallbox vorgeschaltet und der Schutz gegen DC-Fehlerströme >6 mA in der Wallbox integriert.


    EDIT2 Hier ist mir ein Denkfehler unterlaufen - Auflösung in Beitrag #32 dieses Threads

    EDIT3 Korrektur: Gleichstrom ist nicht gefährlicher als Wechselstrom - der Schwellwert von 6 mA hat einen technischen Grund beim Betrieb mit einem vorgeschalteten RCD Typ A - siehe #32