Beiträge von wohliks

    RZ135 Du hast ein für meine Begriffe etwas eigenwilliges Konzept von "der reale Verbrauch".


    Der Verbrauch unterliegt - beim E-Auto besonders ausgeprägt - jahreszeitlichen Schwankungen. Was soll es da bringen, mit einem Langzeit-Durchschnittsverbrauch zu rechnen, der die jahreszeitlichen Schwankungen glättet und daher im Verhältnis zum jeweiligen tatsächlichen Verbrauch im Sommer zu hoch und im Winter zu niedrig ist - womit dann die Reichweite tendenziell im Sommer unter- und im Winter überschätzt wird?


    Für eine Kostenrechnung taugt der am BC im Auto abgelesene (Langzeit-)Verbrauch auch nicht, denn dort fehlen die Ladeverluste - das kann man nur mit einer eigenen Buchführung und den Ablesewerten der Ladeinrichtung(en) erschlagen.


    Die 10 km mehr Reichweite kommen vermutlich daher, dass die Zoe im Hintergrund einen gleitenden Durchschnittsverbrauch über die letzten 200 km berechnet und beim Reset des Tripzählers und bei einer 100%-Vollladung auf diesen Wert zurückgreift, um eine realistische Reichweite angeben zu können.

    In unserer Zoe gibt's weder Radar noch aktiven Notbremsassi, aber in meiner EU-Übereinstimmungsbescheinigung steht "24GHz Abstandsradar"...


    Es gibt aber auch Notbremsassi-Systeme, die nur mit dem Bild der Frontkamera arbeiten - was nun genau in der Zoe steckt, wer weiß?

    Ob der Radarsensor vorhanden ist, sollte relativ leicht erkennbar sein: befindet sich hinter der glatten Fläche oberhalb des Kennzeichens ein Kasten? Bei unserer Zoe (kein Radar) ist dort gähnende Leere.

    Bei allen meinen bisherigen Autos seit Mitte der 90er war die Durchschnittsverbrauchs-Berechnung mit dem Tripzähler gekoppelt - nach dem Reset wurde der Durchschnittsverbrauch neu berechnet. Ist auch eigentlich sinnvoll: Wenn ich aus dem Tankinhalt eine halbwegs zutreffende Reichweite berechnen möchte, bekomme ich mit dem aktuellen (Sommer- oder Winter-) Verbrauch ein besseres Ergebnis als mit dem Langzeit-Schnitt seit Kilometer Null.

    Hm, das war bisher bei allen meinen Autos so: Ein Schlauch als Zuführung, ein T-Stück an der 1. Düse und von dort ein Stück weiterführender Schlauch zur 2. Düse - ohne Probleme. Wenn die maximale Fördermenge der Pumpe deutlich höher ist als der maximale Durchfluss der Düsen und der Schlauchdurchmesser nicht allzu knapp bemessen ist, hat die unterschiedliche Länge keinen besonders großen Einfluss.


    Fall das bei der Zoe anders ist (habe da noch nicht so richtig drauf geachtet), dann ist vielleicht das Pümpchen ein bisschen schwach auf der Brust oder der Schlauch zu dünn...

    ich habe noch kein einziges mal ein Reset gemacht, wüsste auch nicht warum. Tageskilometer/Wegstreckenzähler habe ich auch noch nie genullt.

    Mit "Reset" war in meinem Fall auch nur der Reset des Tageskilometerzählers gemeint. Wie hier schon mehrfach zu lesen war, erfolgt der ja bei einigen Zoes ganz spontan selbsttätig - meine war nun erstmalig davon betroffen. Nebenbei hat mir das nun die Erkenntnis gebracht, dass bei meinem Auto eben auch Durchschnittswerte <12,9 kWh/100km errechnet und angezeigt werden, ich also von diesem Problem jedenfalls verschont bin.

    Mir zeigt es den Durchschnittsverbrauch an, seitdem das Fahrzeug zum ersten mal bewegt wurde, das ist im Moment 16,7kwh/100km abnehmend.

    Das geht nur solange gut, bis sich auch Deine Zoe mal zum oben erwähnten spontanen Reset des Trip-Zählers entschließt... ;)


    Ich nutze den Tageskilometer- (Trip-)Zähler so, wie es seiner Bezeichnung entspricht, nämlich um in bestimmten Situationen die jeweils gefahrene Strecke zu ermitteln - dass dabei der Durchschnittsverbrauch neu berechnet wird, war schon bei meinem ersten Auto mit "Bordcomputer" vor 30 Jahren so und stört mich überhaupt nicht.


    Für den Langzeitverbrauch führe ich eine Tabelle der gefahrenen km und der geladenen kWh laut Zwischenzähler in der Unterverteilung - da sind dann auch sinnvollerweise die Ladeverluste mit berücksichtigt.


    Für die Langzeit-Buchführung verlasse ich mich nicht auf die - unzuverlässige (siehe oben) - Funktion im BC des Autos.

    Hügelige Wohngegend, nach dem Trip-Reset auf den ersten ~6 Kilometern wenig Strom gebraucht. Es ging ja hier auch darum, dass einige Zoes anscheinend immer mindestens 12,9 kWh/100km anzeigen - meine nicht, wie man sieht.


    Im Alltag pendelt sich das bei den derzeitigen Umgebungsbedingungen bei 13,2 kWh/100km ein.

    Zitat

    mir ist nicht klar warum man ständig resettet, nullt etc..

    Speziell dieser Reset war der erste "selbsttätige", den ich erlebt habe.

    Es geht auch anders: Verbrauchsanzeige


    Jedenfalls weiß ich jetzt, dass meine Zoe auch Durchschnitts-Verbrauchswerte kleiner 12,9 anzeigen kann.


    Hast Du mal einen Reset des EasyLink versucht (obwohl ich nicht so recht weiß, ob das nebenbei die Cockpit-Anzeige beeinflusst)? Ansonsten müsste vielleicht Dein Freundlicher mal nachschauen, wie es mit den Software-Ständen der verschiedenen Module im Auto aussieht. Per Diagnose-System hat die Werkstatt wohl auch weitergehende Möglichkeiten, das Ganze mal zu Resetten.