Beiträge von wohliks

    Da das Gebläse wenige Sekunden nach der Aktivierung wieder herunterfährt und somit eine nachhaltige Kühlung eigentlich gar nicht stattfinden kann, wirkt das Ganze auf mich weiterhin wie eine Störung.

    Auch eine solche Kühlmethode kann - gerade bei kleinen Wärmemengen - nachhaltig sein: Die stehende Luft in der Elektronik-Box erwärmt sich, bei Erreichen eines Temperaturschwellwerts startet der Lüfter und tauscht das Luftvolumen einmal aus - fertig.


    Erst, wenn die abzuführende Wärmemenge zu groß wird, muss der Lüfter kontinuierlich laufen.

    Für mich ist die Nummer leider durch, mein Ladepunkt (CEE16, JuiceBooster) kam 2 Wochen vor der Zoe Mitte Juni 2020, da war von Förderung noch längst keine Rede.


    Aber ich kann mir gut vorstellen, dass so indirekt der Nachweis der Installation durch einen Fachbetrieb geführt wird. Dazu passt auch, dass meines Wissens Pauschalrechnungen nicht akzeptiert werden.

    Mit dem Begriff "Arbeitsleistung" ist meiner Ansicht nach nicht die Ladeleistung gemeint, sondern, dass die geleistete Arbeitszeit des Elektrikers und deren Kosten auf der Rechnung ausdrücklich ausgewiesen sein müssen.


    ...in diesem Sinne wird der Begriff "Arbeitsleistung" jedenfalls bei der steuerlichen Geltendmachung von Handwerker-Rechnungen verwendet.

    395 km ist die theoretische Reichweite unter idealen Bedingungen, die wird beim Neuwagen und nach einem Showroom-Reset angezeigt, weil noch keine tatsächlichen Verbrauchsdaten vorliegen.


    Während der inzwischen gefahrenen 555 km hat der Bordcomputer den tatsächlichen Durchschnittsverbrauch ermittelt und kann diesen jetzt als Grundlage für die Berechnung der Reichweite verwenden. Reifengröße und -druck können den Verbrauch beeinflussen, Fahrstrecke und Fahrweise sowie der Stromverbrauch der Klimatisierung tun ein übriges.

    RZ135 Du hast ein für meine Begriffe etwas eigenwilliges Konzept von "der reale Verbrauch".


    Der Verbrauch unterliegt - beim E-Auto besonders ausgeprägt - jahreszeitlichen Schwankungen. Was soll es da bringen, mit einem Langzeit-Durchschnittsverbrauch zu rechnen, der die jahreszeitlichen Schwankungen glättet und daher im Verhältnis zum jeweiligen tatsächlichen Verbrauch im Sommer zu hoch und im Winter zu niedrig ist - womit dann die Reichweite tendenziell im Sommer unter- und im Winter überschätzt wird?


    Für eine Kostenrechnung taugt der am BC im Auto abgelesene (Langzeit-)Verbrauch auch nicht, denn dort fehlen die Ladeverluste - das kann man nur mit einer eigenen Buchführung und den Ablesewerten der Ladeinrichtung(en) erschlagen.


    Die 10 km mehr Reichweite kommen vermutlich daher, dass die Zoe im Hintergrund einen gleitenden Durchschnittsverbrauch über die letzten 200 km berechnet und beim Reset des Tripzählers und bei einer 100%-Vollladung auf diesen Wert zurückgreift, um eine realistische Reichweite angeben zu können.

    In unserer Zoe gibt's weder Radar noch aktiven Notbremsassi, aber in meiner EU-Übereinstimmungsbescheinigung steht "24GHz Abstandsradar"...


    Es gibt aber auch Notbremsassi-Systeme, die nur mit dem Bild der Frontkamera arbeiten - was nun genau in der Zoe steckt, wer weiß?

    Ob der Radarsensor vorhanden ist, sollte relativ leicht erkennbar sein: befindet sich hinter der glatten Fläche oberhalb des Kennzeichens ein Kasten? Bei unserer Zoe (kein Radar) ist dort gähnende Leere.