Beiträge von wohliks

    Allem Anschein nach ist es wirtschaftlich, das so zu machen - siehe das Stadion von Ajax Amsterdam. Ich denke, die würden keine second life Auto-Akkus einsetzen, wenn sich das nicht rechnen würde.

    Es widerspricht zwar vollkommen dem Gefühl, aber anscheinend ist es richtig so, siehe hier: Klick!


    Obwohl das Profil aussieht wie eines mit Laufrichtung, ist das laut der oben verlinkten Uniroyal-Seite nicht der Fall - habe ich noch nie gesehen, man lernt eben immer was dazu...

    Das sieht sehr seltsam aus - nach meinem Gefühl ist einer der Reifen falschrum drauf.

    Auf den Reifenflanken gibt es vermutlich auch eine Kennzeichnung "Direction" oder "Rotation" oder ähnlich für die Laufrichtung, stimmt die denn bei allen vier Rädern?


    Andersrum: Was für ein Reifen (Hersteller, Typ) ist denn das? Dann könnte man mal recherchieren...


    Nachtrag: Wie ich auf der Seite des Reifenherstellers (Uniroyal) gelernt habe, ist dieser Reifen trotz seines Profils nicht laufrichtungs-gebunden - obwohl das extrem ungewöhnlich aussieht, ist das bei diesem Reifentyp tatsächlich so in Ordnung und kein Montagefehler!

    Das mit dem Autokauf, um an einen stationären Akku zu kommen, halte ich für hirnrissig. Aber wundern tut es mich auch nicht, weil den Leuten irgendwie der Sinn für vernünftige Lösungen abhanden gekommen zu sein scheint.


    Wenn man nachhaltig denkt, nimmt man einen "ausgedienten" Autoakku, der kann mit einem SoH von 70 % wunderbar als Stationärspeicher genutzt werden, bei gutem Management noch für lange Zeit - das Konzept im Stadion in Amsterdam finde ich ziemlich clever.

    Da im stationären Betrieb Größe und Gewicht im verhältnis zum Energieinhalt keine so große Rolle spielen wie im Auto, ist das doch eine ideale Anwendung für das zweite Leben des Auto-Akkus.


    Die gebrauchten Akkus dürften relativ preiswert sein und können stationär noch lange Zeit genutzt werden, bevor sie dem Recycling zugeführt werden - das wird auch schon gemacht, hier ein Parade-Beispiel: Klick!

    Es geht ja gar nicht um die Nachkommastellen, sondern um die Größenordnungen - ich hätte besser ca. 11kW bei ca. 16 A, ca. 5,5 kW bei ca. 8 A und ca. 6,7 kW bei ca. 10 A (3-phasig) hinschreiben sollen.


    Und es stimmt: Man kann bei Wechselstrom und nicht-ohmschen Lasten nicht einfach Strom und Spannung multiplizieren, weil bei der Ermittlung der (abrechnungsrelevanten) Wirkleistung auch noch der Phasenwinkel als weitere Einflussgrösse berücksichtigt werden muss.


    Beim 3-phasigen Laden mit nominell 16 A zeigt mein Zwischenzähler eine Wirkleistung (denn nur die misst er) von 10800 W an, das ist hinreichend nahe bei 11 kW, um sich weiter keine Gedanken machen zu müssen.

    Hauselektrik ist von 2002, neues Kabel mit eigenem FI direkt vom Zählerkasten durch die Wand an die Wallbox wurde vom Elektriker gelegt, sollte also mit 16A ohne weiteres möglich sein.

    Da stimme ich Dir zu - unter diesen Bedingungen würde ich Schusseligkeit vermuten, es kann aber auch sein, dass dieser Parameter bei der Webasto-Wallbox eine andere Bedeutung hat - der etwas merkwürdige Hilfetext wirft da mehr Fragen auf, als er beantwortet...


    Nochmal kurz zu dem 8 A / 10 A Thema: Ich halt es für möglich, dass die Zoe bei einer Vorgabe von 10 von sich aus nur mit 8 A lädt - ich habe mal irgendwo eine Tabelle der Ladeleistungen der Zoe gesehen, in der es gewisse Abstufungen gab.

    Du kannst das Ganze auch mal auf Plausibilität prüfen, wenn Du möchtest:


    Ausgehend von einem 52 kWh-Akku kannst Du überschlägig annehmen, dass 1 Prozent Akkuladung etwa 0,5 kWh entspricht - damit kannst Du die Zunahme des Ladestandes in % über die Zeit beobachten und daraus rückschließen, welche Leistung in den Akku fließt.


    Was die Einstellungen in Deiner Wallbox betrifft: Das kann einfach aus Schusseligkeit vergessen worden sein - oder ist eben mit voller Absicht so eingestellt worden, weil Hausanschluss und/oder -verkabelung irgendwelche Beschränkungen erfordern. Darum mein Rat, dass Du Dich mit dem Installateur in Verbindung setzen solltest - der kann Dir sagen, was Sache ist. Gibt er grünes Licht (16 A sind möglich), dann kannst Du den Test mit geänderten Einstellungen starten.


    Nicht plausibel ist bei der ganzen Sache allerdings die Ladeleistung von 5,66 kW - das entspricht nämlich ca. 8 A, korrespondiert also nicht mit der Einstellung von 10 A, denn da würde man eine Ladeleistung von ca. 6,88 kW erwarten. Meine Zoe zieht an einem 16-A-Ladeanschluss über die meiste Zeit 10,8 kW, erst gegen Ende (ab ca. 95%) wird die Leistung reduziert.

    Mir gefällt der Satz "muss unter dem maximalen Strom des ChargePoint liegen" nicht - es ist theoretisch denkbar, dass die Hausinstallation gar nicht 16 A hergibt und die Einstellung darum so ist wie sie ist.


    Bevor Du Experimente machst, solltest Du mit dem Installateur Rücksprache halten - nicht, dass was anbrennt (im wörtlichen Sinn).

    ...hm, das passt irgendwie nicht: Für 11 kW müssten 16 A fließen. Deine Ladeleistung von 5,66 kW entspricht aber nur ca. 8 A, mit den 10 A aus Deinem 2. Beitrag passt das also auch nicht zusammen...


    Da müsste sich jetzt mal jemand einschalten, der die Webasto-Wallbox näher kennt...