Beiträge von wohliks

    ...dann hat der Kollege in der FB-Gruppe wohl nicht richtig hingesehen - er hat nach eigener Aussage die Energie-Info mit dem Energie-Histogramm (also... 559) und wollte jetzt wissen, wann die Fluss-Darstellung kommt, die er in einem britischen YT-Video gesehen hat. X/

    Für mich ist die Rekuperation ein Segen - egal, ob im B- oder D-Modus: In meiner Wohnumgebung habe ich rundum Höhenunterschiede von z. Teil mehr als 350 m, ich selbst wohne in der Flussniederung. Das bedeutet, immer wenn ich zu Hause losfahre, geht es erstmal bergauf, auf dem Heimweg entsprechend bergab. Auf meinen Alltags-Wegen liegen einige lange Steigungen und Gefällstrecken, bergab mußte ich beim Scenic zurückschalten und zum Teil sogar leicht bremsen, um die Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten - also Bewegungsenergie in Wärme umwandeln ohne irgendeinen Nutzen.


    Genau da habe ich jetzt mein persönliches Erlebnis des verbrauchseffizienten Fahrens und die Zoe zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht: Ca. 1,5 km bergab unter Einhaltung von 60 km/h und dabei -11 kW Momentanverbrauch, um nur ein Beispiel zu nennen - ich liebe die Rekuperation. Dafür sind Gelegenheiten zum echten Segeln auf meinen alltäglichen Wegen topographie- und verkehrsbedingt kaum vorhanden.

    Ich war lockdown-bedingt noch nicht für "RadioReset-Autokonfiguration" beim Freundlichen, daher habe ich noch gar keine Energie-Info.

    Nur aus Neugier: Es könnte also was dran sein, dass die ...559 die Energiefluss-Anzeige in dieser Form (Dein Bild ganz rechts) noch nicht hatte und dass die erst jetzt mit der ...39022 hinzugekommen ist?

    Guck mal bitte bei den Energie-Infos - da scheint ein Punkt "Energie-Fluss" dazugekommen zu sein (aber vielleicht braucht es dafür erst wieder einen Reset per CLIP)

    Was bleibt sind Bremsen bzw. Fahrwerk im Allgemeinen .

    Wobei ich bei den Bremsen schon vorsichtig wäre: Seit ABS und ESP muss man auch da mit Steuergeräten "sprechen" und die Bremse der Zoe ist nochmal um Einiges komplexer, weil hier auch noch das Zusammenspiel von mechanischer Bremse und Rekuperation gesteuert wird.

    Wenn du im D den Fuss vom "Gas" nimmst (wie heisst das Ding eigentlich im Zeitalter von E-Mobilität?)

    Ich habe in dem Zusammenhang schon mal "Fahrpedal" gelesen, im englischen Sprachraum nennt man es "accelerator", also sehr passend "Beschleuniger", das klingt im Deutschen aber irgendwie seltsam.

    Nicht wirklich: Ich habe vor vielen Jahren Elektrotechnik studiert, bin heute im Vorruhestand und immer neugierig geblieben, was Technik angeht. Da bleibt dann einiges hängen.


    "Hoher Norden" ist ein klein wenig zu weit nördlich: Ich wohne nahe bei Kassel, mitten in Deutschland - bis zur Küste ist es noch recht weit... ;)

    Der DC-DC-Wandler hat eine begrenzte Leistung (wie ein Generator beim Verbrenner auch), die 12 V Systeme aber haben einen immer größeren Spitzen-Strombedarf (elektrische Servolenkung, ABS/ESP,...).


    Die "Bleiantiquität" dient als Puffer zur Glättung dieser Spitzen und zur Versorgung der 12-V-Systeme, wenn der Fahrakku und der DC-DC-Wandler "schlafen". Das ist bei eigentlich allen Elektroautos so: Die 12 V sind nötig, um die Systeme zu starten und die Hochvolt-Seite hochzufahren - mit einer leeren 12-V-Batterie kommt man nicht in Gang, obwohl jede Menge Energie im Hochvoltakku herumliegt.