Beiträge von wohliks

    Vielleicht weist Du das, wäre gut zu wissen

    Nein, leider auch nichts Genaueres - ohne Kontakt zu einem Insider, der genau weiß, was in der Zoe so alles passiert, bleiben uns nur Mutmaßungen.


    Wenn man in den diversen FB-Gruppen und Foren unterwegs ist, kann man nur versuchen, aus den einzelnen Aussagen, die dort herumgeistern, eine schlüssige Theorie zusammenzubasteln - genau das passiert hier gerade... ...noch ein Baustein für die Theorie: Es könnte sein, dass das Abtauen in einem gewissen Temperaturbereich nur beim Anschluss des Ladekabels startet, bei noch tieferen Temperaturen aber auch ohne Ladekabel stattfindet.


    Warten wir mal ab, was Frankie bei seinem Werkstatt-Termin dazu in Erfahrung bringen kann...


    Wenn Du allerdings unsicher bist, solltest Du nicht zögern, den Händler/die Werkstatt Deines Vertrauens zu konsultieren.

    Das ist - anscheinend - dasselbe Geräusch, das in den beiden Facebook-Gruppen (siehe oben) und vermutlich auch hier bei Frankie schon Thema war.


    Die bisher plausibelste Erklärung: Der Heizungs-Wärmetauscher wird abgetaut, das passiert nach einer längeren Fahrt bei tiefen Temperaturen und verursacht dieses Geräusch. Dass es bei Dir mit dem Anstecken des Ladekabels begann, war wohl Zufall - das Abtauen erfolgt auch, wenn die Zoe nicht angeschlossen wird.


    Nebeneffekt: Während des Abtauens startet die Ladung nicht - lässt man die Zoe angesteckt, beginnt die Ladung, wenn das Abtauen abgeschlossen ist.

    Jetzt ist das Geräusch auch in der Facebook-Gruppe "***" angekommen: Eine Antwort dort lautet, das sei das Auftauen/Enteisen des Heizungs-Wärmetauschers nach einer längeren Fahrt bei Kälte und somit normal.


    Edit: Diese Erklärung finde ich ziemlich plausibel, sie würde auch zu Deiner Beobachtung im Posting #1 "nach einer längeren Fahrt" gut passen.

    Ein Geräusch nach Deiner Beschreibung hat meine Zoe noch nicht gemacht, nur den üblichen Lärm der Wärmepumpe.


    Aber so eine Beschreibung ist auch leicht zu missdeuten: Falls das nochmal passiert, mach doch mal ein Video mit Deinem Smartphone - vielleicht erkennt es doch noch jemand wieder, wenn man es hier probehören kann...

    Kann man machen - es gibt Installationen, wo ein einziger FI die komplette Installation absichert. So kann man sparen, weil man dann nur einen braucht, aber ich halte von diesem Konzept nicht viel: Denn damit wird im Falle eines Fehlerstroms mal eben der ganze Haushalt stromlos geschaltet.


    Ich halte es für wesentlich sinnvoller, das Haus in Abschnitte zu unterteilen (z.B. Keller, EG., OG, Garage) und den dortigen Unterverteilungen je einen eigenen FI zu spendieren - klar kostet das mehr, aber damit wird im Fehlerfall immer nur die betroffene Unterverteilung abgeschaltet und man sitzt nicht komplett im Dunklen.


    Darum habe ich in der Garage eine kleine Unterverteilung exklusiv für die CEE und zwei Schukodosen, mit einem Zwischenzähler, FI Typ A und LSS. Daran wird der JuiceBooster angeschlossen und fertig. Siehe hier


    Zu Deiner Heidelberg mach' Dich mal schlau, wahrscheinlich genügt es da, einen Typ A vorzuschalten: Soweit ich weiß, hat die einen FI Typ B integriert, benötigt aber dennoch einen FI Typ A in der Zuleitung - das ist im Prinzip genau wie beim JuiceBooster, da lag auch ein Hinweis dabei, dass trotz integriertem FI Typ B in der Installation ein FI Typ A vorgeschaltet sein muss.

    Gute Frage - es gibt neben den üblichen FI-Schaltern noch solche "mit Selektitivät". Diese werden in einer Verteilung vor den "normalen" FI-Schaltern eingesetzt - damit wird sichergestellt, dass beim Auslösen des "normalen" FI in einer Unterverteilung nicht auch der vorgeschaltete FI rausfliegt und unnötigerweise größere Abschnitte des Verteilnetzes abschaltet. Versagt ein "normaler" FI, dann reagiert der selektive FI sozusagen als Notreserve.


    Wenn man normale, also nichtselektive FIs hintereinanderschaltet, ist nicht mehr vorhersagbar, in welcher Weise sie im Fehlerfall auslösen (einzeln oder gleichzeitig) - der Sicherheit tut das aber keinen Abbruch, weil der Stromkreis so oder so abgeschaltet wird. Aber es geht eben eleganter mit Selektivität, dann erspart man sich ggf. die Lauferei zur Hauptverteilung.


    Was die festinstallierte Ladetechnik angeht, gibt es zwei Möglichkeiten: Der vorgeschriebene FI-Schalter Typ B (sensitiv für gepulste Fehler-Gleichströme bzw. "allstromsensitiv") steckt entweder in der Wallbox oder muss, wenn die Wallbox keinen enthält, vorgeschaltet werden. Das relativiert manche Wallbox-Preise, denn wenn eine billige Wallbox keinen integrierten FI hat, muss einer in die Unterverteilung eingebaut werden - und die Dinger sind relativ teuer (ab 130,- €).


    Eine fliegende Ladeeinrichtung wird ja in der Regel an eine - wie auch immer geartete - Steckdose angeschlossen, da ist bei jüngeren Installationen einer CEE16/32 auf jeden Fall schon ein FI-Schalter Typ A vorhanden - diesen könnte man durch einen Typ B ersetzen, um auf der sicheren Seite zu sein. Da man darauf aber bei Fremd-Steckdosen keinen Einfluss hat, ist es ganz sinnvoll, wenn die Ladeeinrichtung selbst eine solche Funktion integriert hat, damit ist man auch beim Laden an unbekannten Installationen vor Personen- und Sachschaden geschützt. Dass dabei im Zweifel ein FI vor der Steckdose und der FI im Ladeziegel hintereinandergeschaltet sind, ist kein Problem.

    Zwei Fi in Reihe ist m.E nicht VDE konform. Daher vorsichtig mit "Elektrofachkraft" ....

    Doch: Wenn FI-Schalter mit Selektivität verwendet werden, ist das durchaus zulässig. Ergänzung: Beim Laden mit einer fliegenden Ladeeinrichtung wie z.B. dem JuiceBooster werden bei VDE-konformem Anschluß der CEE16/32 auch zwei FI-Schalter in Reihe geschaltet: Der Typ A in der Unterverteilung vor der CEE und der im JuiceBooster integrierte Typ B.


    Bei der Beschreibung von unt60 vermute ich allerdings, dass da der Unterschied zwischen FI-Schalter und Leitungsschutzschalter nicht richtig klar ist/war... Ergänzung: ...oder dass mit "vor" und "hinter" der Abgriff an der Sammelschiene gemeint war...