Beiträge von wohliks

    Ich konnte erst im September beantragen, da die Zoe erst am 30.08 auf mich zugelassen worden ist.

    Okay, also quasi erzwungenes Abwarten... ;) ...da kann man nix machen

    Aber es gab auch Leute, die abgewartet haben in der Hoffnung, dass die Prämie noch steigen könnte.


    Als Du beantragt hast, gab es da auch nicht mehr die Wahlmöglichkeit zwischen Ladeguthaben und 20 € Aufschlag auf die Prämie?

    Die Angaben irritieren mich ein wenig.

    Laut der ACTIS-Lösung zur fehlenden Energie-Info sollte damals nach dem OTA-Update des EasyLink ein weiterer Arbeitsschritt in der Werkstatt (autoconfig & radio reset) durchgeführt werden, weil sonst die Anzeige der zurückgewonnenen Energie falsch ist - für mich sieht das so aus, als sei das bei deiner Zoe nicht erfolgt.

    Jetzt meine Frage, ist Grundsätzlich für das Fahren und Laden ein Kompressor nötig ?

    Vermutlich ja: Irgendwo wurde berichtet, dass eine Zoe bei unzureichender Befüllung der Wärmepumpe das Laden verweigert hat. Die Vermutung in diesem Zusammenhang war, dass das aus Sicherheitsgründen geschieht, weil bei Ausfall der Wärmepumpe eine ausreichende Kühlung des Akkus nicht mehr sichergestellt ist.

    Aaaaber, warum löst der Automat vor der Dose nicht aus ?

    Das ist recht einfach zu erklären: Ein handelsüblicher Leitungsschutzschalter (LSS) Typ B löst beim 1,25-fachen des Nennstroms (also wie im Beispiel 20 statt 16 A) thermisch aus, und zwar innerhalb von 1 Stunde (!). Das nennt man dann Überlastauslösung, die darf so lange dauern, weil die Leitung sich bei einer solchen Überlast ja auch nur langsam erwärmt. Die schnelle Kurzschlussauslösung greift erst beim 3 bis 5-fachen des Nennstroms.


    Da der Ladeziegel ja den zu hohen Strom erkennt, moniert und dann gleich abschaltet, hat der LSS gar keine Zeit, das Problem überhaupt zu "bemerken". ;)

    kann ich mir so nicht vorstellen, der Ziegel vom TE und meiner ist ja einstellbar. Beim TE 10 o.16A, bei meinem Ziegel 8,10,16 o.32A. Wenn ich auf 8A einstelle dann ladet der Ziegel mit max. 8A, da kann die Zoe machen was sie will. Sie kann nicht mit mehr A laden wie eingestellt, sie kann es nur reduzieren was sie ja auch macht.

    Da liegst Du mit Deiner Vermutung leider nicht richtig: Wie das genau funktioniert, kann man in der Spezifikation für Typ-2-Ladeeinrichtungen (IEC 62196 Typ 2) nachlesen. Die Ladeeinrichtung hat keinerlei eigene Regelung des Ladestroms, sie überwacht nur, ob das Auto sich an den signalisierten Wert hält und schaltet ab, wenn ein Fehler erkannt wird.


    Die Ladeeinrichtung - auch der Ziegel - signalisiert dem Auto über den CP-Kommunikations-Pin den erlaubten Strom mittels eines PWM-Signals und das Auto muss sich um die Regelung des Stroms kümmern. In Deinem Beispiel, wenn der Ziegel auf 8 A eingestellt wird, dann teilt er über die Kommunikationsleitung dem Auto mit, dass es nur mit 8 A laden darf und das Auto hält sich an diese Vorgabe.


    Ich würde vermuten, dass der Ziegel des TE nicht sauber signalisiert (bei PWM ist ja das richtige Timing essentiell), vielleicht (mit)verursacht durch die Installation am Problem-Standort. Das führt wiederum zum Ratschlag, es zuerst mit einem anderen Ziegel zu versuchen.

    Der Ziegel begrenzt ja eigentlich die Leistung.

    Nicht wirklich - der Ziegel signalisiert an das Auto, mit welchem Strom es laden darf. Um die Begrenzung des Ladestroms muss sich das Auto kümmern. Wenn das Auto das nicht richtig macht, schaltet der Ziegel sicherheitshalber ab. Aber ich stimme Dir zu, dass letztlich der Ziegel für das Problem verantwortlich sein kann, und zwar so:


    Für diese Signalisierung liegt ein PWM-Signal am Pin CP des Typ-2-Steckers, dessen Pulsweite dem Auto mitteilt, welcher Ladestrom zulässig ist - nach diesem Signal steuert das Auto den Ladestrom. Wenn jetzt das PWM-Signal des Ziegels nicht in Ordnung ist (z.B: Pulsweite außerhalb der Toleranz), kann das Auto evtl. dieses Signal falsch verstehen und darum einen zu hohen Ladestrom einstellen.

    Zweitens gibt es noch einen Widerstand zwischen dem Pin PP und dem Schutzleiter, dessen Wert der Ladestation und dem Auto (beim Ziegel dem Auto) signalisiert, mit welchem maximalen Strom das Ladekabel belastet werden darf. Auch hier könnte beim Ziegel ein Fehler vorliegen, der dem Auto eine höhere Strombelastbarkeit signalisiert als tatsächlich gegeben ist.


    Möglicherweise spielt irgendeine Eigenheit der Elektroinstallation des Problem-Standorts noch mit hinein, so dass der Ziegel eben an diesem Standort nicht richtig arbeitet.


    Fazit: Ich würde zuerst die Gegenprobe mit einem anderen Ziegel machen - ich glaube nämlich auch nicht, dass es am Auto liegt.