Beiträge von wohliks

    Ein "Problem" sollte der plötzliche Spannungswegfall auf den Leitungen nicht sein.

    Ja, stimmt eigentlich. Ich war in meinem Beitrag (#2) erstmal nur davon ausgegangen, dass das nicht der Regelfall ist, weil normalerweise die Ladung beendet wird, bevor die Verbindung getrennt wird. Aber wenn ich jetzt nochmal drüber nachdenke, sollte das wirklich kein Problem sein. Andererseits haben mich 50 Jahre Erfahrungen mit Elektrokram aller Art gelehrt, das Schicksal nicht herauszufordern, wenn immer es vermeidbar ist...

    ...und dann bleibt da noch die Frage, ob das Auto bei Rückkehr der Ladestromversorgung nach einer längeren Pause überhaupt wieder selbstständig mit dem Laden beginnt...


    Ich habe das noch nie ausprobiert, aber nach allem, was ich dazu im Netz gelesen habe, scheint es so zu sein, dass das Auto nach einer gewissen Zeit ohne Ladestromversorgung "einschläft". Wenn dann die Ladestromversorgung wieder eingeschaltet wird, wacht es aus diesem Zustand nicht von selbst wieder auf, sondern erst nach einem Nutzereingriff (Schließvorgang per Keycard oder so).


    Wie geschrieben: Das ist keine eigene Erfahrung, geht aber aus etlichen Berichten im Netz so hervor - zusätzlich mag das auch vom Firmware-Stand des Autos abhängen.

    Was bei 1 m tolerabel sein kann, ist es bei 10 oder 20 m ganz oft nicht mehr. Vor allem, wenn häufig "an".

    Darum nutzt die Elektrofachkraft eine Tabelle oder Formel, mit der man den erforderlichen (bzw. vorgeschriebenen) Mindest-Querschnitt abhängig von Strombelastung und Leitungslänge ermitteln kann.

    Die 1,5² werden bei 14A sicherlich nicht zum Heizdraht.

    Zum Heizdraht nicht unbedingt, aber je nach Länge können sich da schon ordentliche Verluste entwickeln - nur mal als Beispiel:

    Bei nur 10 m Leitungslänge in 1,5 Quadrat sind das bei 14 A bereits knapp 47 Watt, bei 16 A schon 60 Watt.


    Zum Vergleich: Bei meiner CEE16 habe ich 15 m Leitungslänge mit 6 Quadrat, das ergibt bei 16 A dreiphasig (!) einen Leitungsverlust von nur 11,3 W.

    MIr ist wichtig zu wissen, was passiert, wenn die Spannung nicht mehr reicht, um das Auto zu laden.

    Deine Infos bezüglich Fahrleistung und Stromverbrauch pro 100 km der Zoe bringen uns in dieser Frage nicht weiter - zur genauen Beantwortung dieser Frage fehlen immer noch ein paar Informationen:

    • Leistung des Wechselrichters, der die Batteriespannung ins Netz einspeist
    • Konfiguration der ganzen Anlage PV - Batterie-Wechselrichter - Netzanschluss
    • Kapazität der Batterie

    Aus der Sicht der Zoe - also ohne Betrachtung der obigen Aspekte - lautet die Antwort wie folgt:

    An einer Inselanlage, bestehend aus Batterie und Wechselrichter ohne Netzanschluss, wird die Zoe die Ladung gar nicht erst starten - weil die Erdungs-Prüfung fehlschlägt.


    Sind PV, Batterie und Wechselrichter mit dem Netz verbunden, liefert der Wechselrichter im Rahmen seiner Ausgangsleistung Energie aus PV und/oder Batterie zum Ladevorgang dazu. Die Ladeleistung der Zoe müsste dann am Ladegerät auf den Wert begrenzt werden, den die Anlage liefern kann. Bei Absinken der Batteriespannung müsste der Wechselrichter irgendwann abschalten - die Zoe lädt dann weiter mit Strom aus dem Netz, sofern nicht beim Schaltvorgang Fehler ausgelöst werden, die den Ladevorgang abbrechen lassen.

    Ich kann ZOE_Black nur beipflichten: Ohne nähere Infos zu Deiner Technik (wie groß ist die Batterie und welche Leistung kann sie liefern, welche Leistung hat die PV-Anlage etc.) können wir hier nur Mutmaßungen anstellen.


    Allerdings kann man schon mal grundsätzlich sagen, dass der Umweg von der PV über eine Batterie zum Auto sicher nicht die Lösung mit dem besten Wirkungsgrad ist. Bei Speicherlösungen für zuhause wird gerne vergessen, mal zu betrachten, was eine zwischengespeicherte kWh am Ende eigentlich kostet...

    Das der Lackierer unsere Zoe sehen muss und nicht nach Farb um er die Lackierung macht finde ich abenteuerlich.

    Ich weiß nicht, ob das heute noch der Fall ist, aber ich kenne das Thema aus früheren Zeiten, da war das folgendermaßen:


    Der Lack kann sich mit der Zeit durch Licht- und Wettereinfluss verändern. Wenn man das einfach mit dem Originalton nach Farbnummer nachlackiert, kann die "Neu"-Lackierung sichtbar von der "ausgeblichenen" Farbe auf dem Auto abweichen.

    Da ist in der Normalen Haushaltssteckdose eben auch der größte Übergangswiderstand und die Dosen sind für 16A Dauerstrom nicht ausgelegt!

    Genau - das kann gut gehen, kann aber auch seehr heiß werden. Besser geht es schon mit einer speziellen E-Auto-Schuko-Steckdose (z.B. von Legrand) mit anders konstruierten Kontaktfedern, da sind die Federkräfte und Kontaktflächen größer und die Übergangswiderstände geringer.


    Optimal ist eine einphasige blaue CEE-Steckdose ("Camping") mit dem passenden Stecker am Ladekabel - bei dieser Steckverbindung sind die Kontaktflächen besonders groß und die Übergangswiderstände besonders gering, daher halten diese "Camping"- Steckverbindungen eine Dauerlast von 16 A mit Sicherheit aus.