man muss erstmal die Ladeverluste sortieren und richtig einordnen. Die sind nicht einfach so und festgeschrieben.
Wenn man öffentlich ladet, hat man nur die Verluste im Fahrzeug und da ist der Faktor Zeit wichtig. Die Zoe verbraucht beim Laden für ihre Ladeelektronik etwa im Mittel 3-400Watt/h.
Das kann im Sommer bei hohen Außentemperaturen, oder Winter mit niedrigen Temperaturen mal etwas mehr sein. Dann wird der Akku zusätzlich gekühlt oder beheizt.
Wenn man nun mit 11kW 3h ladet, hat man 30kW geladen und etwa 1kWh oder 3-4% Ladeverlust.
Ladet man mit 22kW 2h, hat man etwa 40kW geladen und 0,8W Verlust, also etwa 2%.
Wenn man zuhause an der Wallbox ladet, kommen die Verluste vom Hauszähler und von der Wallbox selber hinzu. Das kann man schlecht oder fast gar nicht berechnen. Man müsste direkt nach dem Hauszähler in der Zuleitung zur Wallbox ein geeichten Zähler haben. Die angezeigten kW von in der Wallbox sind ja nur das, was in die Zoe geladen wurde. Wenn man den Wert mit den in der Ladehistorie der Zoe vergleicht, sieht man den Verlust von Wallbox zur Zoe.
Ob man das Balancing wirklich immer braucht, das ist ne gute Frage. Das ist aber keine dumme Angewohnheit der Zoe und ab und zu mal machen ist sicher nicht schädlich.
Wenn man mal beim Balancing mit CanZE dabei ist und das verfolgt, macht es schon Sinn.
Dabei werden bereits volle Zellen (ca. 4,173V ) etwas entladen und noch die nicht vollen Zellen weitergeladen bis alle annähernd gleich voll sind.
Ich mache es so, das ich alle 5-6 Teilladungen mal voll lade.
Das Balancing dauert etwa 45-60min und kostet etwa wie oben erwähnt ca. 3-400Watt Verlust.
Verlust ist nichts schlechtes und kein Schreckgespenst.