Beiträge von Aquarius

    Einphasiges Laden verursacht allerdings höhere Ladeverluste, sollte man im Hinterkopf behalten. Mit evcc lässt sich die Phasenumschaltung sehr gut steuern: Ich verzögere das Zurückschalten beispielsweise um 15 Minuten; in dieser Zeit wird der fehlende Strom aus dem Hausspeicher oder aus dem Netz bezogen. Sobald wieder genügend Überschuss verfügbar ist, setzt der Timer sich zurück. So vermeidet man bei wechselnder Bewölkung ein ständiges Hin- und Herschalten.

    nun gut, ich hab ja die Quelle benannt und wer es lesen mag, bildet sich eben seine Meinung selbst. Ich bin entweder mit dem Firmenwagen oder mit dem privaten Auto unterwegs, sobald mein Hausakku voll ist, geht´s in eines der Autos.

    Meinungen brauch ich mir da eigentlich keine bilden, da ich die Fakten für meinen individuellen Fall täglich vor mir habe.

    Man sollte dabei bitte auch den Kontext berücksichtigen. Der Blogbeitrag stammt von einem Wallbox-Hersteller, enthält im Kern unbelegte Behauptungen ohne Quellenangaben und relativiert ausgerechnet eine Funktion, die laut eigenem Text zum Zeitpunkt des Beitrags im eigenen Produkt noch gar nicht verfügbar war, sondern erst per Update nachgereicht werden sollte. Da finde ich es wenig überraschend, dass die Vorteile der Phasenumschaltung eher relativiert werden. Im Artikel wird ja mehrfach argumentiert, dass der Nutzen „meist gering“ sei oder nur „marginal“. Gleichzeitig fehlt die Funktion im eigenen Produkt noch. Das wirkt auf mich zumindest nicht völlig neutral.

    Der Austausch der Kühl

    Genau. Und das es geht zeigt Tesla. Keine vorgeschriebenen Wartungsintervalle, welche sich auf die Garantie auswirken. Hatten bis jetzt 3 Teslas für je 3 Jahre im Leasing und mussten nicht einmal in der Werkstatt.

    Ja, das ist eigentlich das beste Beispiel, ob man Tesla mag oder nicht.

    Ich kenne von Tesla Fahrern in meinem Umfeld nichts anderes. Einmal wurde ne Rückleuchte wegen Feuchtigkeit direkt vor der Haustür gewechselt, sonst ist mir nichts bekannt.

    Ich habe den wichtigsten Teil zitiert. Wer den kompletten Beitrag lesen möchte, kann das tun, macht in jedem Fall Sinn.

    Nochmal in ganz eigenen Worten:

    Wer eine PV-Anlage mit Speicher betreibt, lädt erstmal so lange seinen Speicher, bis die Mindestleistung für PV-Überschussladen vorhanden ist. Der Speicher nimmt auch vorher was an, Autos mögen halt eine bestimmte Mindestleistung. Wenn diese Mindestleistung auch bei vollem PV-Speicher nicht vorhanden ist, kann man das Delta durch Zukauf aus dem Netz ergänzen. Man lädt dann immernoch unter Verwendung seines PV Überschuß und würde ja z.B. bei 50% PV Stromanteil seinen Netzbezugspreis halbieren, wenn man die Gestehungskosten mal ignoriert. Der Versuch, durch 1-phasiges Laden nur mit PV Strom zu laden funktioniert halt nur, wenn man fast kein Auto fährt.

    Mir ist das einfach zu verallgemeinert.

    Bei uns funktioniert das an sonnigen Tagen problemlos: In evcc ist die Fahrzeugladung priorisiert. Dadurch kann ich morgens vor der Arbeit noch einphasig mit PV-Überschuss nachladen und nach Feierabend erst dreiphasig und später, wenn die PV-Leistung sinkt, wieder einphasig weiterladen.

    Drei Stunden einphasiges Laden mit 16 A sind immerhin grob 50 km Reichweite.


    So laden wir an sonnigen Tagen ungefähr die Energie nach, die wir auf dem Arbeitsweg verbraucht haben. Bei rund 75 km täglichem Arbeitsweg funktioniert das echt ganz gut.

    Am Wochenende wird dann möglichst per PV-Überschuss vollgeladen. Selbst wenn wir es unter der Woche nicht schaffen jeden Tag komplett nachzuladen, reicht es ja völlig, wenn wir freitags wieder irgendwo bei 20–30 % landen und am Wochenende erneut vollladen können.

    Was soll ich machen? Nicht warten lassen?

    Am Ende zählt für mich als Verbraucher, was es mich kostet. Ich will nicht die Ursachen dazu ergründen. Zumindest nicht jetzt. Und selbst wenn, ändert es ja nichts an dem, was ich bezahlen muss.


    Wie gesagt, das liegt meiner Meinung nach weniger an der Technik sondern einfach an den eingefahren Strukturen der Hersteller.

    Als Verbraucher zählt natürlich am Ende, was auf der Rechnung steht, da hast du völlig recht. Nur würde ich daraus nicht ableiten, dass E-Autos technisch ähnlich wartungsintensiv sind wie Verbrenner, sondern eher, dass manche Hersteller das einfach nicht an die Kunden weitergeben möchten sondern ihr Werkstatt System am Leben halten wollen.

    Entweder man akzeptiert diese Kosten, macht möglichst viel selbst oder streicht unnötiges vom Service-Plan oder schaut bei einem Hersteller vorbei, der erkannt hat, dass E-Autos weniger regelmäßige Wartung brauchen und entsprechend gar keine festen Pflichtintervalle mehr vorschreiben.


    Wenn man sich mal den Ratgeber (siehe Link in meinem Beitrag) durchliest, sieht man, dass die Phasenumschaltung eigentlich eine Spielerei ist, die keinen Sinn ergibt.

    So pauschal zu behaupten, Phasenumschaltung sei Spielerei oder sinnlos, ohne auf den jeweiligen Anwendungsfall einzugehen, finde ich ehrlich gesagt selbst eher sinnlos.


    Bitte kennzeichne doch künftig, wenn du Inhalte 1:1 von Webseiten oder Ratgebern übernimmst. Sonst sieht es so aus, als wäre der Text deine eigene Ausarbeitung, obwohl er offenbar aus einem externen Artikel stammt. Das macht die Diskussion unnötig unübersichtlich.

    Auch an einem e-Auto ist soviel Mechanik dran, dass das Fehlen des Verbeennungsmotors am Ende auch nicht auffällt. Plus, dass e-Autos dafür noch andere Komponenten haben, die beim reinen Verbrenner eher fehlen.

    Und es hat sich zumindest für uns bestätigt, die Wartung kostet auf Dauer ähnlich viel.

    Dass ein E-Auto nicht wartungsfrei ist, klar. Aber dass das Fehlen des Verbrennungsmotors „am Ende nicht auffällt“, sehe ich überhaupt nicht so. Ein moderner Verbrennungsmotor besteht aus weit über 1.000 Einzelteilen, ein Elektromotor dagegen je nach Bauart nur aus einem Bruchteil davon, oft werden weniger als 20 bewegliche Teile genannt. Über Effizienz müssen wir hier im E-Auto-Forum vermutlich nicht diskutieren, aber allein die mechanische Komplexität zeigt schon, warum der regelmäßige Wartungsbedarf eigentlich nicht vergleichbar sein kann.


    Für mich ist das Problem weniger, dass „E-Autos am Ende doch nicht günstiger in der Wartung sind“, sondern eher, dass viele Hersteller ihre über Jahrzehnte gewachsenen Service- und Werkstattstrukturen künstlich am Leben halten wollen. Bei E-Fahrzeugen, die technisch deutlich weniger regelmäßige Wartung benötigen, entstehen dadurch Servicepläne und Pauschalen, die nur bedingt sinnvoll und nicht immer im Verhältnis zum tatsächlichen Aufwand stehen. Wenn beim Zoe für Pollenfilter, 12V-Batterie, Bremsflüssigkeit, Kühlmittel jedes Mal 500-700+ Euro aufgerufen werden, wirkt das auf mich eher wie ein Werkstatt-/Herstellerpreisproblem als wie echter technischer Wartungsbedarf. Ich mache an der Zoe einfach alles selbst und fertig.

    Auch wenn ich kein Tesla Fanboy bin, dort gibt es einfach keine Wartungsintervalle. Es gibt ne Videoanleitung, wie man selbst alle 2 Jahre den Pollenfilter wechselt, alle vier Jahre soll man die Bremsflüssigkeit checken lassen, alle 20tkm die Bremsen reinigen und schmieren, das war’s. Für die Garantie ist es sogar egal ob man das macht oder nicht.


    Hier schrieb jemand dass er die Kühlflüssigkeit selbst gewechselt und das System gespült hatte. Fazit, kein Dreck drin, die alte Flüssigkeit sah aus wie die neue und er würde es wohl nicht noch mal machen.


    Kann durch Öffnen des Deckels des Anschlussbereiches des Motors geprüft werden. Kommt man von unten gut dran.

    Hast du zufällig ein Foto des Deckels?

    da sie offenbar keine Werte unter 12.9 kWh/100 km anzeigt.

    Da gibt es ein Software Update für, hatte meine erste Zoe auch.

    Beim E-Auto hängt der Verbrauch meiner Meinung nach noch stärker vom Fahrprofil ab als beim Verbrenner. Gerade die Zoe ist bei uns ein gutes Beispiel: Auf der Autobahn braucht sie relativ viel, über Land ist sie dagegen ziemlich sparsam. Wir liegen im Jahr bei rund 20.000 km und über alle Jahreszeiten hinweg, bei durchschnittlich 19,43 kWh/100 km inklusive Ladeverlusten. Darin sind etwa 40-50 % Autobahnanteil mit meist 115 bis 120 km/h enthalten.


    Deshalb sind solche Vergleiche immer mit Vorsicht zu sehen, wenn man das Fahrprofil nicht mit einbezieht. Genau dafür ist WLTP aus meiner Sicht in erster Linie da: nicht um den echten Alltagsverbrauch exakt vorherzusagen, sondern um verschiedene Fahrzeuge unter gleichen Bedingungen vergleichbar zu machen.