Beiträge von Aquarius

    Wenn man sich mal den Ratgeber (siehe Link in meinem Beitrag) durchliest, sieht man, dass die Phasenumschaltung eigentlich eine Spielerei ist, die keinen Sinn ergibt.

    So pauschal zu behaupten, Phasenumschaltung sei Spielerei oder sinnlos, ohne auf den jeweiligen Anwendungsfall einzugehen, finde ich ehrlich gesagt selbst eher sinnlos.


    Bitte kennzeichne doch künftig, wenn du Inhalte 1:1 von Webseiten oder Ratgebern übernimmst. Sonst sieht es so aus, als wäre der Text deine eigene Ausarbeitung, obwohl er offenbar aus einem externen Artikel stammt. Das macht die Diskussion unnötig unübersichtlich.

    Auch an einem e-Auto ist soviel Mechanik dran, dass das Fehlen des Verbeennungsmotors am Ende auch nicht auffällt. Plus, dass e-Autos dafür noch andere Komponenten haben, die beim reinen Verbrenner eher fehlen.

    Und es hat sich zumindest für uns bestätigt, die Wartung kostet auf Dauer ähnlich viel.

    Dass ein E-Auto nicht wartungsfrei ist, klar. Aber dass das Fehlen des Verbrennungsmotors „am Ende nicht auffällt“, sehe ich überhaupt nicht so. Ein moderner Verbrennungsmotor besteht aus weit über 1.000 Einzelteilen, ein Elektromotor dagegen je nach Bauart nur aus einem Bruchteil davon, oft werden weniger als 20 bewegliche Teile genannt. Über Effizienz müssen wir hier im E-Auto-Forum vermutlich nicht diskutieren, aber allein die mechanische Komplexität zeigt schon, warum der regelmäßige Wartungsbedarf eigentlich nicht vergleichbar sein kann.


    Für mich ist das Problem weniger, dass „E-Autos am Ende doch nicht günstiger in der Wartung sind“, sondern eher, dass viele Hersteller ihre über Jahrzehnte gewachsenen Service- und Werkstattstrukturen künstlich am Leben halten wollen. Bei E-Fahrzeugen, die technisch deutlich weniger regelmäßige Wartung benötigen, entstehen dadurch Servicepläne und Pauschalen, die nur bedingt sinnvoll und nicht immer im Verhältnis zum tatsächlichen Aufwand stehen. Wenn beim Zoe für Pollenfilter, 12V-Batterie, Bremsflüssigkeit, Kühlmittel jedes Mal 500-700+ Euro aufgerufen werden, wirkt das auf mich eher wie ein Werkstatt-/Herstellerpreisproblem als wie echter technischer Wartungsbedarf. Ich mache an der Zoe einfach alles selbst und fertig.

    Auch wenn ich kein Tesla Fanboy bin, dort gibt es einfach keine Wartungsintervalle. Es gibt ne Videoanleitung, wie man selbst alle 2 Jahre den Pollenfilter wechselt, alle vier Jahre soll man die Bremsflüssigkeit checken lassen, alle 20tkm die Bremsen reinigen und schmieren, das war’s. Für die Garantie ist es sogar egal ob man das macht oder nicht.


    Hier schrieb jemand dass er die Kühlflüssigkeit selbst gewechselt und das System gespült hatte. Fazit, kein Dreck drin, die alte Flüssigkeit sah aus wie die neue und er würde es wohl nicht noch mal machen.


    Kann durch Öffnen des Deckels des Anschlussbereiches des Motors geprüft werden. Kommt man von unten gut dran.

    Hast du zufällig ein Foto des Deckels?

    da sie offenbar keine Werte unter 12.9 kWh/100 km anzeigt.

    Da gibt es ein Software Update für, hatte meine erste Zoe auch.

    Beim E-Auto hängt der Verbrauch meiner Meinung nach noch stärker vom Fahrprofil ab als beim Verbrenner. Gerade die Zoe ist bei uns ein gutes Beispiel: Auf der Autobahn braucht sie relativ viel, über Land ist sie dagegen ziemlich sparsam. Wir liegen im Jahr bei rund 20.000 km und über alle Jahreszeiten hinweg, bei durchschnittlich 19,43 kWh/100 km inklusive Ladeverlusten. Darin sind etwa 40-50 % Autobahnanteil mit meist 115 bis 120 km/h enthalten.


    Deshalb sind solche Vergleiche immer mit Vorsicht zu sehen, wenn man das Fahrprofil nicht mit einbezieht. Genau dafür ist WLTP aus meiner Sicht in erster Linie da: nicht um den echten Alltagsverbrauch exakt vorherzusagen, sondern um verschiedene Fahrzeuge unter gleichen Bedingungen vergleichbar zu machen.

    Wir verbrauchen im Alltag ungefähr etwa 15 kWh pro Tag. Ob ich diese Energie nun täglich von 10–40 %, von 70–100 % oder von 50–80 % nachlade, macht fürs Fahren keinen wirklichen Unterschied und dank evcc passiert das völlig automatisiert. Soweit man aus Studien zu Lithium-Ionen-Akkus weiß, ist es für den Akku angenehmer, wenn er nicht ständig lange ganz voll oder ganz leer herumsteht. Renault hat nach meinem Wissen hier aber ohnehin interne Begrenzungen im Batteriemanagement eingebaut, sodass „0 %“ und „100 %“ nicht den physikalischen Extremwerten entsprechen.


    Renault gibt übrigens an, dass über 99 % aller seit 2013 eingesetzten Akkus im Renault Zoe noch voll funktionsfähig sind und mindestens 70 % ihrer ursprünglichen Kapazität haben. Weniger als 1 % mussten bislang überhaupt ausgetauscht werden, und selbst dann werden die Batterien meist repariert und weiterverwendet. (Quelle)

    Wie schon gesagt, denke die meisten werden einfach drauf los laden und fahren. :)

    Das macht auf jeden Fall Sinn, gerade wenn das Fahrzeug über längere Zeit steht.

    Wichtig ist vor allem, den Akku nicht dauerhaft bei 100 % stehen zu lassen, da die hohe Zellspannung auf Dauer chemischen Stress für die Batterie bedeutet.
    Gleichzeitig sollte man ihn aber auch nicht über längere Zeit sehr leer abstellen.


    Ich habe es bei mir so gelöst, dass ein Mindestladestand von 35 % eingestellt ist. Wenn wir nach Hause kommen und der Akkustand darunter liegt, wird zunächst aus dem Netz bis auf diese 35 % nachgeladen. Alles darüber hinaus lädt das Auto dann im Idealfall per PV-Überschuss. So hat man immer noch etwas Reserve für spontane Fahrten oder Notfälle und vermeidet gleichzeitig, dass der Akku zu leer abgestellt wird.


    Im Alltag habe ich außerdem ein Ladelimit von 85 % gesetzt. Wenn ich aber weiß, dass später noch eine längere Strecke ansteht, lade ich ganz bewusst auch mal auf 100 %.


    Im Großen und Ganzen muss man es aber auch nicht übertreiben. Die meisten Zoe-Akkus, bei denen ich bisher den SOH gesehen habe, waren eigentlich durchweg in einem guten Zustand. Ich bezweifle auch, dass sich die meisten im Alltag so viele Gedanken darüber machen, die laden einfach und fahren. Gerade ohne eigene Wallbox hat man ohnehin weniger Einfluss auf das Ladeverhalten.

    evcc ist eine Open-Source Software zur Steuerung von Wallboxen, vor allem für PV-Überschussladen, Ladeplanung usw.
    Es werden super viele Wallboxen unterstützt und man ist damit super flexibel. Bisschen technischen Background sollte man zum Einrichten allerdings mitbringen.

    Mit Bordmitteln kann die ZOE das leider nicht.

    Ich habe das bei mir über evcc gelöst und dort ein Ladelimit von 80 % gesetzt.


    Wenn ich weiß, dass wir zeitnah wieder fahren, lade ich gelegentlich auch mal auf 100 % damit die Zoe die Zellen anständig Balancen kann.