Guten Morgen wünsche ich und ein gesundes neues Jahr!
Für den Fall, dass das Thema schon mal besprochen worden ist, bitte ich vorsorglich um Entschuldigung. Aber gefunden habe ich dazu nichts, jedenfalls nichts eindeutiges.
Ich glaube nämlich, dass ich gestern per CanZE beobachten konnte, dass unsere Renault Zoe Phase 2 eine Akkuheizung hat (obwohl es kein Modell für Norwegen sein dürfte).
Wir sind die letzten Wochen nur innerstädtisch gefahren. Ich hatte angesichts der vorhergesagten kalten Tage die Zoe vorsorglich aufgeladen, damit ich ihr das später bei Minusgraden erspare. Gestern war mir der Ladestand dann aber doch zu niedrig (wir sind auch nicht gerade sparsam, sondern fahren immer schön vorgeheizt und geheizt herum), so dass ich bei immerhin nicht mehr negativen Tagestemperaturen nachlud. Unser Auto hänge ich dazu per Ladeziegel an unsere Kellersteckdose, mit eingestellten 16A und tatsächlichen 15A (habe ich auch mal irgendwo gelesen, dass die Zoe immer mit 1A weniger lädt als angeboten). CanZE zeigte mir wie immer eine verfügbare Ladestationsleistung von 3,2kW an, als DC-Leistung aber nur 2,2kW. Huch?!
Ich dachte zunächst, das wären nun eben mal besonders hohe Ladeverluste, verursacht durch die niedrige Akkutemperatur (sie lag bei ca. 3 Grad). Im folgenden beobachtete ich jedoch einen überraschend "schnellen" Anstieg der Akkutemperatur (naja, schnell, der Ladevorgang dauerte 3h). Jedenfalls erschien es mir relativ schnell, als dass es die Eigenerwärmung des Akkus bei dieser niedrigen Ladeleistung sein könnte, denke ich. Und so ungefähr bei 8 Grad Akkutemperatur stieg die DC-Ladeleistung dann plötzlich an, auf die sonst immer angezeigten ca. 2,7kW.
Ich schließe aus diesen Beobachtungen, dass die Phase 2 doch über eine Akkuheizung verfügt, mit vermutlich also ca. 500 Watt Leistung, die bei einer Akkutemperatur von weniger als ca. 8 Grad automatisch beim Laden aktiviert wird. Auch die Ventilation des Akkus war hörbar aktiv beim Laden.
Liebe Grüße
geraldo