Beiträge von wohliks

    KaMaKi Blechdose ist grundsätzlich keine schlechte Idee, wenn man sichergehen will.

    dass die Reichweite der Keycard nur max. wenige Meter beträgt

    Das sind zwei verschiedene Vorgänge. Das "Handsfree" Aufschließen der Türen wird erst auf ziemlich kurze Distanz aktiviert - kann man auch beobachten: Wenn man vorne ums Auto läuft, wird es schon wieder verriegelt.


    Was schon bei größeren Entfernungen passiert, ist das "Aufwachen" der Bordelektronik: Vermutlich, damit beim Einsteigen die Wartezeit auf das Hochfahren verkürzt wird.

    In einer FB-Gruppe hat mal ein User eine Versuchsreihe dazu gemacht und ist bei seiner Zoe wohl auf die genannten 5-8 Meter gekommen.


    Ich kann das aus persönlicher Erfahrung nur insoweit bestätigen, dass auch unsere Zoe, wenn ich mich der Garage nähere, schon reagiert: DC-DC-Wandler springt an, Standlicht geht an, aber entriegelt wird erst dann, wenn ich ihr noch näher komme.


    Das stützt die These, dass bereits bei einer größeren Entfernung vor der eigentlichen Handsfree-Entriegelung schon was passiert, die Meter-Angabe kann ich allerdings nicht genau bestätigen oder widerlegen.

    Gut, nächste Frage - nur um das endgültig auszuschließen: Wie weit (Luftlinie) ist der übliche Liegeplatz der Keycard vom Auto entfernt? Es ist wohl schon beobachtet worden, dass das Auto auf eine Entfernung von 5-8 Metern auf die Keycard reagiert - da findet noch keine Entriegelung der Türen statt, aber das System "erwacht" bereits, inkl. DC-DC-Wandler...

    Andere Frage: Wenn Du an der Zoe "vorbeigehst", hast Du da die Keycard in der Tasche?


    Das Auto wacht nämlich schon vor dem eigentlichen Entriegeln auf, wenn es Funkkontakt zur Karte hat, Es könnte also sein, dass Du den Start des DC-DC-Wandlers selbst verursachst, indem du die Keycard in die Nähe des Autos bringst - auch das könnte evtl. eine Erklärung für die außergewöhnliche Häufigkeit Deiner Beobachtung sein.

    Dieses Verhalten ist völlig normal:


    Die Zoe startet während längerer Standzeiten von Zeit zu Zeit den DC-DC-Wandler, der im Fahrbetrieb das 12-V-Bordnetz versorgt, um die 12-V-Batterie nachzuladen.

    Nach welchen Kriterien genau das geschieht, (Spannungsüberwachung der 12 V oder einfach per Zeitschalter), ist wohl nicht endgültig geklärt. Bekannt ist, dass ein solcher Ladevorgang eine gewisse Anzahl Stunden dauert - unabhängig davon, wieviel Ladung nun wirklich von der 12-V-Batterie aufgenommen wird.


    Wenn man also an der Zoe vorbeikommt und es summt unter der Haube und die Kontroll-LED an der Parkbremse leuchtet, ist das kein Grund zur Beunruhigung.

    Da geb' ich Dir recht - dass er das Auto wegen "nicht dem besten Akku" günstiger verkauft, obwohl er als Händler die Möglichkeit zum Update (und damit zur Wertsteigerung) gehabt hätte, ist schon verwunderlich...


    Andererseits war es auch bei mir so, dass das Update nicht automatisch eingespielt worden wäre - der Kunde muss wohl ausdrücklich reklamieren, damit Renault die Kosten übernimmt oder zumindest mitträgt.

    Dank meiner Reklamation ist das bei unserer Zoe im Rahmen der 1. Jahreswartung erledigt worden.

    aber so wird das eher schwierig mit dem Vertrauen in verlässliche Technik

    Ich verstehe Deinen Ärger, aber wenn man sich die aktuelle Welt der Autos mal nüchtern betrachtet, kannst Du unnötige technische Schwachstellen eigentlich bei jedem Hersteller finden...

    Viel Glück und ich drück' Dir die Daumen, dass nur eine Undichtigkeit vorliegt und diese auch gefunden wird.

    Nur für mein Verständnis noch eine Frage: wenn ich die ZOE lade, läuft ja auch irgendein Lüfter an, der arbeitet unabhängig vom Kühlungskreislauf?

    Wenn das Geräusch von hinten rechts kommt, ist es der Lüfter im HV-Batteriemodul. Der wälzt erstmal einfach nur die Luft im Akku um, damit die Wärme gleichmäßig verteilt wird und keine Hotspots entstehen. Wenn der Akku zu heiß zu werden droht, wird wohl der Kompressor zur Kühlung des Akkus eingeschaltet - habe ich aber (Wallbox 11 kW) noch nicht erlebt.


    Vielleicht kann dazu jemand berichten, der öfters per CCS lädt.


    Wenn ich das aller jetzt richtig interpretiere, sollte ich das Auto besser nicht mehr bewegen, um den Schaden nicht zu vergrößern. Allerdings fahre ich sowieso mit offenen Fenstern und Lüfter aus. Ist das unschädlich?

    Diese Frage ist schwer zu beantworten, weil ich keinerlei Erfahrungen habe, wie stark sich der Akku im Fahrbetrieb aufheizt und ob evtl. bei einer längeren Bergfahrt mit hoher Stromentnahme (oder auch bergab bei starker Rekuperation) der Akku so warm werden kann, dass die aktive Kühlung zwingend benötigt wird.


    Auch dazu kann vielleicht jemand berichten, der seinen Akku (z.B. mit CanZE) beim Fahren beobachtet.