Beiträge von wohliks

    Und bei einer ganz normalen Batterieladung, wird man gleich gegrillt. :D

    Klemme mal ein 12V Ladegerät an eine (Auto)Batterie und fasse einfach die Polklemmen an. Oder besser, messe einfach mal mit einem Messgerät nach - bevor sich noch ein Herzgeschädigter daran verletzt. Alles auf eigener Verantwortung. Ich lebe aber immer noch. ;)

    Entschuldige bitte, aber Du hast offensichtlich nicht verstanden, worum es hier geht: Dieser Kommentar ist völlig unsachlich und geht außerdem am Thema vorbei!

    Es geht in meinem Hinweis überhaupt nicht darum, ob Du beim Wechsel der 12-V-Batterie "gegrillt" wirst oder was einem "Herzgeschädigten" passiert! :rolleyes:


    Sondern darum, was mit der Leistungselektronik des DC-DC-Wandlers passieren kann, wenn dieser sich einschaltet, wenn gerade die 12-V-Batterie abgeklemmt ist. Kleiner Tipp dazu: Ein Drehstrom-Generator im Verbrenner kann in Sekundenbruchteilen kaputtgehen, wenn man bei laufendem Motor die Batterie abklemmt - die dient nämlich auch zur Glättung von Spannungsspitzen, die sonst die Dioden im Generator zerstören können.


    Man kann einen DC-Wandler auch leerlauf-fest bauen (Elektrotechnik habe ich mal studiert), aber da wir nicht wissen, wie Renault das bei der Zoe gelöst hat, würde ich es nicht auf einen Versuch ankommen lassen, weil das im Fall des Falles ziemlich teuer werden kann.


    Und damit das auch wirklich völlig klar wird: Bei der Zoe reicht es nicht, wenn das Auto (die Zündung) abgeschaltet wird, denn der DC-Wandler kann sich auch dann einschalten, wenn das Auto abgeschaltet ist - das läuft völlig unabhängig von "Motor an" oder "Motor aus". Darum gibt es eben die beschriebene Prozedur.

    Also wo ist denn dass Problem die Batterie selbst zu tauschen ?

    Das Problem ist, dass sich jederzeit der DC-DC-Wandler einschalten kann.


    Es gibt daher eine Prozedur (grob: Haube entriegeln, Auto verriegeln, warten, bis alle Steuergeräte abgeschaltet haben, ohne Keycard zum Auto gehen, Haube öffnen), die sicherstellen soll, dass während des Bleianker-Wechsels der DC-DC-Wandler ausgeschaltet bleibt.


    Da wir nicht sicher wissen, ob der DC-DC-Wandler es verträgt, ohne Last zu laufen (und ich nicht scharf darauf wäre, das auszuprobieren), sollte man das beim Batterie-Wechsel vielleicht doch lieber beachten.

    Wie wird das Bremslicht bei der Zoe eigentlich aktiviert?

    Nun, das ist sicher von der Technik her ziemlich komplex, denn das Bremslicht wird auch beim Rekuperieren im B-Modus aktiviert, weil auch da schon Verzögerungswerte erreicht werden, bei denen laut Vorschrift das Bremslicht aktiviert werden muss:


    mehr als 0,7m/s² verzögert kann das Bremslicht aktiviert werden, ab 1,3m/s² muss das Bremslicht aktiviert werden.


    Da ist also sicher (auch) irgendein Steuergerät im Spiel...

    Nicht das ich heute Abend vorm Auto steh und es sperrt nicht mehr auf.

    Das ist eher unwahrscheinlich: Wenn die Warnung kommt, hat man noch einige Tage Zeit, die Batterie zu wechseln. Und im schlimmsten Fall kann man das Auto mit dem in der Keycard versteckten Notschlüssel öffnen - Starten geht dann, indem man die Keycard auf der im Handbuch beschriebenen Fläche in der Mittelkonsole ablegt.

    Das finde ich schon ein bisschen seltsam: Wenn (außer dem schlechten SoH laut CanZE) im Alltag regelmäßig eine zu geringe Restreichweite angezeigt wird, ist es im Grunde derselbe Mangel, der bei vielen Zoes (auch bei unserer) im Rahmen der Gewährleistung behoben wurde. Die ACTIS Anweisungen werden von Renault ja nicht zum Spaß herausgegeben - es liegt schließlich definitiv ein Fehler in der Firmware des Batterie-Controllers vor, der durch das Update behoben wird (so steht es ja auch in der ACTIS-Anweisung).


    Ist das Autohaus Z.E.-Servicestützpunkt? Dieser e-Mail nach wohl eher nicht - vielleicht solltest du mal die zentrale Renault Hotline anrufen, evtl. kann man dir dort weiterhelfen.

    Das war 2020 - seither habe ich nicht mehr so genau beobachtet, wie sich das weiterentwickelt hat - aber letztlich war es auch schon damals so, dass zwar die NAV den Rahmen bildet, aber je nach örtlichen Gegebenheiten und Erfordernissen (Netz-Topologie, Netzausbau und Netzauslastung) der örtliche Netzbetreiber zusätzliche Regelungen und Bedingungen festlegen konnte.


    Daher kann Dir nur wärmstens empfehlen, Dich mit dem örtlich zuständigen Netzbetreiber in Verbindung zu setzen und dort mal nachzufragen, wie genau die Regelungen und Bedingungen speziell für Deinen Anschlussbereich aussehen. Abhängig von der Netzauslastung wird vielleicht in Deinem Anschlussbereich die Drosselung gar nicht gefordert.


    Beispiel hier: In 2020 war der Ladepunkt <12,5 kW meldepflichtig, aber nicht genehmigungspflichtig und unterlag keinen technischen Einschränkungen. Ladepunkte >12,5 kW waren melde- und genehmigungspflichtig und der Netzbetreiber konnte in Abhängigkeit von der Netzauslastung fordern, dass eine netzdienliche Steuerungsmöglichkeit vorhanden sein muss. Dabei wurde auch eine einfache CEE-Dose per Definition zum Ladepunkt, wenn sie regelmäßig zum Laden über eine ICCU genutzt wurde.

    Ich weiß nicht, wie das bei dem für Deinen Stromanschluss zuständigen Netzbetreiber geregelt ist, aber bei unseren Stadtwerken beispielsweise ist ein 11-kW-Ladepunkt lediglich meldepflichtig und die Meldepflicht gilt auch, wenn eine vorhandene CEE-16 in Verbindung mit einer ICCU (in-cable contol unit) zum Ladepunkt wird. In diesem Fall (CEE-16 schon vorhanden) konnte ich das formlos per e-Mail erledigen, ein akkreditierter Elektrofachbetrieb war nicht nötig.