klar, sowas wie Kohlen gibt es da nicht
Doch: Die Zoe hat einen fremderregten Motor, der hat Kohlen/Schleifer zur Kontaktierung der Rotor-Wicklung.
klar, sowas wie Kohlen gibt es da nicht
Doch: Die Zoe hat einen fremderregten Motor, der hat Kohlen/Schleifer zur Kontaktierung der Rotor-Wicklung.
okay, krass. Ich hatte folgende KI Antwort zur Frage:
In modernen Elektroautos kommen in der Regel bürstenlose Motoren zum Einsatz, sogenannte Drehstrom-Synchron- oder Asynchronmaschinen. Das bedeutet, dass aktuelle E-Autos keine klassischen Kohlekontakte (Kohlebürsten) zur Stromübertragung im Antriebsmotor besitzen, da diese verschleißen und Wartung erfordern würden. [1, 2, 3]
Da zeigt sich mal wieder, dass es der KI an Fachwissen fehlt: In E-Autos werden zwar auch gerne bürstenlose Motoren eingesetzt, weil sie einen sehr hohen Wirkungsgrad haben (Tesla, soweit ich weiß). Aber für die Permanentmagnete braucht man problematische (und teure) Rohstoffe, wohl auch deshalb findet man in vielen E-Autos fremderregte Motoren - oder bei 4WD auch mal beides.
Man muss dabei unterscheiden zwischen Universalmotoren wie im von Dir verlinkten Wikipedia-Artikel, die mit einem klassischen Kommutator arbeiten, der ziemlich verschleißbehaftet ist - die spielen beim E-Antrieb keine Rolle - und fremderregten Synchron-/Asynchronmaschinen: Bei denen wird der Rotor über glatte Schleifringe mit dem Erregerstrom versorgt. Die glatten Ringe erzeugen deutlich weniger Verschleiß an den "Kohlen", man findet sie in vielen E-Maschinen in der Industrie und z.B. auch in der klassischen "Drehstrom-Lichtmaschine" des Verbrenners, wo sie in der Regel trotz relativ hoher Drehzahlen oft ein Autoleben lang halten.