Beiträge von gsxracer

    Die Ladevarianten im direkten Vergleich

    Am ineffizientesten ist das Laden an der Haushaltssteckdose (Schuko), da der Ladevorgang sehr lange dauert und die Steuergeräte des Autos die ganze Zeit über Strom verbrauchen. Die geringsten Ladeverluste erzielt man an einer Wallbox mit maximaler AC-Leistung oder beim DC-Schnellladen. [1, 2, 3]

    Haushaltssteckdose (2,3 kW AC)10% bis 30% (Schnitt ca. 12%–24%)Extrem lange Ladedauer; Steuergeräte und Bordnetz (12V) saugen über viele Stunden Strom.
    Wallbox (11 kW / 22 kW AC)5% bis 12% (Schnitt ca. 7%–10%)Dreiphasiges Laden verkürzt die Ladezeit deutlich; Hauptverlust entsteht durch die AC/DC-Wandlung im Auto.
    PV-Überschussladen (reduzierte AC-Leistung)Erhöhte VerlusteDurch die Drosselung der Leistung verlängert sich die Ladezeit, was die relativen Verluste wieder anhebt.
    Schnellladesäule (DC ab 50 kW)1% bis 10%Die AC/DC-Wandlung findet in der Ladesäule statt. Energie geht hier vor allem für das Batterie-Temperaturmanagement (Kühlen/Heizen) verloren.

    Wie groß ist denn die PV, deren Leistung du gerne "verbraten" würdest. Die ZOE kann obenraus unheimlich viel, fängt aber auch erst später an. Hier stehen insgesamt 3 Autos, die geladen werden wollen, d.h. mein Bedarf ist immer höher als mein PV Überschuss (44 Module je 455 Watt). Wir laden häufig die anderen Fahrzeuge per Überschuss und die ZOE dann doch wieder überwiegend mit Netzstrom, dann einfach die 22 KW, was den Vorteil hat, dass die Ladeverluste dann am geringsten sind.

    Erst einmal: sorry, my bad. Du hast natürlich völlig Recht.

    Vielleicht könntest du ja trotzdem auf meine zweite Frage reagieren?

    Und ich bleib dabei: du stellst eine Behauptung auf, die von vielen Usern hier im Forum so nicht bestätigt wird. Wie kommst du zu deiner Aussage? Argumente, Beobachtungen, keine haltlosen Statements, bitte.

    Gruss
    Pascal

    Die Aussage kommt durch den Vergleich mit anderen Fahrzeugen.
    Generell sind das aber Probleme, die sich die ZOE mit anderen E-Fahrzeugen teilt. Hohes Fahrzeuggewicht z.B.
    Unkomfortabel, damit meine ich, dass eben Unebenheiten der Straße weniger gedämpft werden. Ich habe ja eine kleine Reifenbude und mein Bekannter, Tesla Fahrer, hat bei seinem (glaube Model 3, er hat sowohl ein M3 als auch ein MY) Tesla halt auch des Komforts wegen einen höheren Reifenquerschnitt montieren lassen. Das war ihm dann auch die Einzelabnahme wert.
    Mann kann natürlich durch Reifen mit mehr Eigendämpfung auch etwas verbessern, auch Luftdruckabsenkung würde helfen. Aber das wäre gerade bei den schweren E-Autos ein Verschleißfaktor, weil die Reifen dann auf den Schultern stärker verschleißen, als auch der Lauffläche.
    Aber nochmal, ich beziehe meine Aussage eben einfach auf die subektive Aussage derer, die mit dem Auto fahren oder mitfahren. Und da ist z.B: ein Skoda Yeti komfortabler, ein BMW X5, ein VW T4.
    Ich meld mich aber auch nicht in einem Forum an, um hier nur zu meckern oder weil ich ein ZOE Fanboy bin.
    Die ZOE ist für mich genau das, wofür sie entwickelt wurde: Ein kleiner Stadtflitzer, mit dem man auch mal die Autobahn benutzen kann, wenn einem 145 Km/h reichen. Pluspunkt der ZOE sind der 22KW onboard Loader, ich kann während des Einkaufs theoretisch bei den meisten Aldi / Lidl / Kaufland mit "günstigeren" AC Strom fast doppelt so schnell laden, real nicht ganz 22 KW, aber immerhin deutlich mehr als die 11KW. Für mich ganz persönlich war die ZOE eine Vernunftentscheidung, es ging um Alltagsauglichkeit (z.B. Parken) und WIrtschaftlichkeit (eigene PV). Diese Enscheidung habe ich nie bereut. Hätte ich meine Frau nach gleichen Kriterien ausgewählt, wäre ich heute noch mit der gleichen zusammen, aber da habe ich eher auf die Dinge, geachtet, die einem mit Anfang 20 wichtig sind.

    also mal zur Klarstellung: Ich habe ja den Thread Titel "katastrophal" nicht gewählt. Es ist hart, aber wie viele ja schreiben, ist es ja auch ein Stadtauto.
    Die ZOE hat andere Vorzüge, weshalb ich sie auch behalte, vor allem der 22KW onboard Lader ist für mich ein USP, kostet ansonsten ja häufig Aufpreis.
    Sowohl wenn es mal schnell gehen soll, als auch bei PV Überschuss > 11 KW ist das eine feine Sache, wo ich bei anderen Fahrzeugen einen Teil einspeise, kann die ZOE hier alles nehmen, was meine 20KW Anlage (real 15 anliegend) so liefert.

    Ich kann dir da leider überhaupt nicht zustimmen. Die Zoé Phase 1 und 2 haben ab Werk ein eher komfortabel abgestimmtes Fahrwerk, dass eher zu weich als zu hart neigt.
    Wie du zu deiner Aussage kommst, ist mir schleierhaft.
    Aber es ist einfach, die Dinge schlecht zu reden.

    ich fahr möglichst um jeden Kanaldeckel und schlechte Straßen werden auch gemieden, die Zoe ist einfach viel zu hart

    ...und vor japanischen Motorrädern.



    Nur um die Büchse der Pandora zu öffnen.

    Anspielung auf meinen Namen? An einem Öhlins Fahrwerk führt in dem Bereich (Rennsport) auch nichts vorbei.

    Das Zoe Fahrwerk ist viel zu hart, Luftdruck absenken geht aber auch nicht, Reifen fahren sich ja so schon auf den Schultern stärker ab als auf der Lauffläche, Allwetterreifen sind nach 12.000 KM an der 4mm Grenze (für Schnee)

    Ich lass mich von userer ZOE auch mal überraschen, aber Fahrwerk würd ich sagen ist halt generell bei E-Autos oft problematisch, einfach aufgrund des hohen Gewichtes. Das kann man aber ja auch selbst reparieren, im Gegensatz zu so einem Motorlager oder einem Onboard Charger...