Beiträge von wohliks

    Kommt halt drauf an, wie oft man sowas nutzt: Für zweimal im Jahr würde ich das einfach mit einer 12-V-Verlängerung und/oder einem 12-V-Powerpack regeln, bei wöchentlicher Nutzung dagegen kann eine Nachrüstung im Kofferraum sinnvoll sein.

    Es muss doch nicht immer ein aktive kühlbox sein. Wir haben mit einer guten passiven kühlbox sehr gute Erfahrungen gemacht. Hierzu rauchen wir nur 2 akkus aus dem Gefrierschrank. Das ganze hält gut kalt über eine min 10h Fahrt. Kommt aber auch auf die jeweilige kühlbox an.

    In vielen Anwendungsfällen (Kühlhalten des Einkaufs oder von Getränken) reicht eine gute Isolierbox mit Kühlakkus völlig aus und hat gegenüber einer thermoelektrischen Box sogar noch einen wesentlichen Vorteil: Am Thermoelement hat so eine Box praktisch Null Isolierung, ohne ständige Stromversorgung hält sie die Kälte viel schlechter eine gute Isolierbox.


    Dann gibt es noch zwei Nachteile der Thermoelektrischen:

    - Ein Thermoelement kann nur eine begrenzte Temperaturdifferenz (ca. 18°) zwischen innen und außen herstellen

    - Das Thermoelement ist nicht leistungsfähig genug um den Inhalt herunterzukühlen, es reicht allenfalls, vorgekühlten Inhalt kühl zu halten


    Darum, wenn schon eine Box mit aktiver Kühlung, dann nur mit Kompressor:

    - Kann unabhängig von der Außentemperatur bei Bedarf auch bis -18° kühlen

    - Gute Isolierung, hält auch ohne Strom die Kälte über längere Zeit

    - Kann eingelegte Waren innerhalb annehmbarer Zeit herunterkühlen


    Punkt drei kommt zugegebenermaßen relativ selten vor, aber die Punkte 1 und 2 waren mir schon mal sehr hilfreich, um Gefriergut über 6 Stunden ohne Auf- bzw. Antauen zu transportieren.


    Es kommt also immer auf den jeweiligen Anwendungsfall an...

    Laut Händler darf ich nur fahren was im Fahrzeugschein steht. In meinem fall 215/45R17 und 205/45R17

    Im Fahrzeugschein steht aber auch Folgendes:

    Reifengrösse.jpg


    Also empfiehlt sich ein Blick in die Typ-Genehmigung, dort müssten alle zugelassenen Reifen- und Felgengrößen vermerkt sein - ich könnte mir denken, dass das die Grundlage der Tabelle im Posting #2 ist. Im (neuen) FZ-Schein steht nur, was bei Zulassung des individuellen Fahrzeugs montiert ist/war, bei also die beispielsweise die Ganzjahres-Räder.

    Nichtraucher bin auch, aber ich hab' Elektro-Ing. gelernt... ;)


    Aber siehe auch oben: 120 Watt (also 10 A) sind erlaubt.


    @ Alle: Sofern der Kauf einer Kühlbox noch in Planung sein sollte, empfehle ich unbedingt eine mit Kompressor, die sind zwar relativ teuer, aber erreichen deutlich tiefere Innentemperaturen bei geringerem Stromverbrauch als thermoelektrische und halten ohne Stromversorgung die Kälte besser.

    Zigarettenanzünder sind m.W. meist mit nur 2 A bis 6 A abgesichert, also irgendwo 24 - 72 Watt Leistung, das ist nicht wirklich viel.

    Äh, das glaube ich nicht: Ein Zigarettenanzünder hat richtig Leistung, mit 2 A wird der höchstens lauwarm. Im Scenic von 2001 waren der Zigarettenanzünder vorne und die 12 V Dose vor den Rücksitzen mit jeweils 10 A abgesichert, die Dose hinten war auch mit "max. 120 W" beschriftet. 10 A würde ich auch der Dose im Zoe zutrauen - ich schau nachher mal im Handbuch nach...

    Nachtrag: Seite 3.21 - wie vermutet 120 W maximal an der 12 V Dose.

    Nein - keine 12-V-Steckdose vorhanden. Bleibt nur, eine (Verlängerungs-)Strippe von der Dose in der Mittelkonsole nach hinten zu legen...


    Schade - eine zweite 12 V Dose am hinteren Ende der Mittelkonsole bei den USB-Anschlüssen wäre schön gewesen...

    Welche "Programmierung" willst Du denn ändern? Ich meinte damit die Zeiteinstellung für die Vorklimatisierung - ich habe irgendwo gelesen, über diese Zeitsteuerung kann man die Klimatisierung auch während des Ladens aktivieren. Nicht die eleganteste Lösung, aber besser als nichts.


    Und dann gibt es noch die App, auf die bist Du gar nicht eingegangen - hast Du mal versucht, die Klimatisierung per App zu starten?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte das über die App möglich sein.

    Oder auch über eine passende Zeitprogrammierung.


    Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht, weil ich bisher nur zu Hause (Garage) geladen habe...

    Das Problem bei dem ganzen Wasserstoff-Hype ist aber, dass Wasserstoff bisher überwiegend aus Erdgas gewonnen wird. Und wenn man Wasserstoff per Elektrolyse erzeugt, erzielt man bisher Wirkungsgrade von 70%, die Rückwandlung in Strom in einer Brennstoffzelle hat Wirkungsgrade um 60%. Von 1 Kilowattstunde Sonnen- oder Windstrom bleibt also unterm Strich weniger als eine halbe kWh zum Fahren.

    Vom Problem der Speicherung (Hochdruck oder Hydrid) des extrem flüchtigen Gases mal ganz abgesehen.


    Unbestritten gibt es Anwendungen, in denen diese Verluste aufgrund anderer Vorzüge hinnehmbar sein können, aber wenn es um PKWs im Kurz- und Mittelstreckenverkehr geht, ist der Gesamtwirkungsgrad einer Batterie unschlagbar.


    Wir müssen dahin kommen, dass wir nicht eine Antriebstechnologie als die "einzig Wahre" betrachten, sondern die eingesetzte Technologie muss für den jeweiligen Anwendungsfall optimal sein. Und anstelle von Oberleitungen zur Elektrifizierung von LKWs zu bauen, könnte man sich mal Gedanken machen, wie vorhandene Oberleitungen (nämlich die Bahn) sinnvoll in Transport- und Mobilitätskonzepte integriert werden können.


    BTW - Welches "riesen Reiseschiff" läuft denn aktuell rein elektrisch? Ich weiß nur von ein paar Ausflugsschiffen und norwegischen Fähren...