Beiträge von wohliks

    An Android 12 kann's nicht liegen: Hier (Samsung Galaxy S10, Android 12, myRenault-App 4.32.0) läuft es im Moment ohne Probleme.


    Edit: ...jedenfalls die Ladezustands- und Reichweitenanzeige sowie die adhoc-Vorklimatisierung - Push-Nachrichten habe ich jetzt mangels Notwendigkeit zum Laden heute nicht ausprobiert.

    Zu 1: Das geht bei der Zoe nicht - in keiner Ausstattungs-Variante. Ist wohl dem Umstand geschuldet, dass die Zoe eben ein "Kleinwagen" ist - manche Features bleiben den höheren Fahrzeugklassen vorbehalten.


    Zu 2: Die Sofortklimatisierung per Button in der App geht ohne Ladekabel und ohne Freigabe im EasyLink - die wird nur benötigt, wenn aus der App ein Klima-Timer programmiert/geändert werden soll. Voraussetzungen für die Sofortklimatisierung: Ladestand min 40 %, Server in Frankreich funktioniert, Zoe hat Mobilfunkempfang, "Remote Services" sind aktiviert.


    Zu 3: Stimmt, das Auto muss das abkönnen - allerdings sollte man der Akku-Lebensdauer zuliebe vermeiden, das Auto bei hohen Umgebungstemperaturen wochenlang vollgeladen herumstehen zu lassen.

    Wenn dein Lader mit 3000 Watt arbeitet, dann benötigt er pro Stunde 3kWh.

    Das scheint mir für den Eigenverbrauch der Ladelektronik deutlich zu hoch gegriffen: Dann lägen die Ladeverluste bei 11 kW Ladeleistung ja bei 30%.


    Unter günstigen Bedingungen (von 20 auf 85 % SoC, 20 Grad Außentemperatur) komme ich bei 11 kW Ladeleistung auf weniger als 10% Gesamtverlust...

    ...braucht man auch beim Wasser kochen bei gleichem Energieeintrag mehr Zeit für die Erhöhung der Temperatur desto höher die Temperatur wird.

    OT: Nein. Zwischen 0 und 100°C ist der Temperaturverlauf bei konstanter Energiezufuhr linear. (Physik-Lehrbuch)


    Zum Thema: Beim Akku-Ladestrom gibt es einen Grenzwert, oberhalb dessen der Wirkungsgrad der Akku-Chemie sinkt und mehr Verlustwärme entsteht - also die Ladeverluste im Akku zunehmen. Um also die Gesamt-Ladeverluste zu minimieren, muss man die Leistung einstellen, die den optimalen Kompromiss zwischen Verlusten in der Ladelektronik und Verlusten im Akku darstellt. Da das Ganze auch noch von der Temperatur und dem Ladezustand des Akkus abhängt, wird man immer mehr oder weniger danebenliegen.

    daher hatte ich dann auch gefragt, ob es ein Typenschild oder so gibt

    Zur optischen Unterscheidung: In meinem Profilbild siehst Du die Front einer Ph2, die "alte" sieht von vorne anders aus (u.a. anderer Stoßfänger) und hat keine LED-Scheinwerfer. Auch das Cockpit ist komplett anders gestaltet.

    Nicht direkt:

    Bei bekanntem Ladestand und bekannter Ladeleistung kann man per Dreisatz errechnen, wie lange etwa bis zum Erreichen von 80 % geladen werden muss und diese Zeit dann in einem Ladetimer einstellen.


    Das Begrenzen der Ladung macht aber nicht so wirklich Sinn, denn:

    1. Der Akku wird vom BMS der Zoe ohnehin nicht bis 100% seiner Bruttokapazität geladen.

    2. Die begrenzte Rekuperation bei "vollem" Akku sorgt dafür, dass die Reibbremse wenigstens ab und zu mal beansprucht wird und nicht so schnell gammelt.


    Einzige Ausnahme: Wenn das Auto längere Zeit (Wochen bis Monate) ungenutzt stehen soll, sollte der Akku nicht vollgeladen sein.


    Ergänzung: Ist aber eine Glaubenssache - die einen meiden das Vollladen wie die Pest, die anderen verschwenden keine Gedanken daran. Nach bisherigen Erfahrungen wirkt es sich dank konservativem Batteriemanagement auf die Akku-Lebensdauer anscheinend weit weniger stark aus als zunächst gedacht.

    Dazu müsste sich mal jemand hier äußern, der Erfahrung mit der "alten" Zoe hat.


    Das Ganze hängt ja letztlich mit dem Multimediasystem zusammen und da unterscheiden R-Link und EasyLink sich beträchtlich voneinander - ich fürchte, das kann auch bedeuten, dass die Ortung mit dem R-Link gar nicht möglich war/ist.

    AAAHHH... :huh: Das dürfte wohl das Problem sein: Wir schreiben hier dauernd über unsere Erfahrungen mit der Zoe Ph2 (EasyLink) - bei der Ph1 (R-Link) hat das alles noch ganz anders funktioniert. :rolleyes: