Beiträge von Crash_Override

    70% stand auch in meinem Mietvertrag, aber eine neue bekommt man nicht unbedingt, sondern es kann auch eine Instandgesetzte o.ä. sein.


    Solang die Umsatzzahlen stimmen wird auch nichts weiteres passieren, Renault hat wieder zugelegt. Selbst im Umfeld von Bekannten hundert km entfernt, nur negatives zu berichten was Kundenservice im After Market angeht.


    Da werden wohl Leute angestellt die gerade die minimalsten Anforderungen mitbringen um die notwendigen Stellen zu besetzten, die die dann auch von sich überzeugt sind und groß tönen, dass erklärt dann auch das von oben herabschauen oder das allgemein arrogante auftreten nicht nur in einzelnen Niederlassungen.


    Was die Updates angeht, es ist eben immer das gleiche, keiner kennt sich richtig mit der Technik aus und dadurch wird ein Update als hohes Risiko angesehen, dass denen die Mühle im worst case im Hof stehen bleibt.

    Also da die PEB ja aus meheren Komponenten besteht und zentrale durch die EVC gesteuert wird, habe ich jetzte von allen ECUs innerhalb der PEB die via DDT erreichbar sind abgesucht und die DIDs jetzt nicht direkt gefunden.


    Hab diese mal angehängt, falls das etwas hilft, ansonsten kann ich den Rechner am WE wohl wieder mal dranhängen, zwecks CLIP mode.

    War bei mir auch, recht am Anfang sogar.

    Die Freundlichen haben das durch fetten der Domlager in den Griff bekommen.


    Bei mir hat es sich wie folgt geäußert: Beim Einfahren in die Einfahrt, beim Lenken lautes "knack knack knack".

    Eigentlich nicht (mehr). Da R1234yf mittlerweile in allen neueren PKWs verwendet wird.


    Bei einer klassischen Klimawartung wird das komplette Gas abgesaugt, gewogen, gefiltert, das gleiche mit dem Öl was mit abgesaugt wurde.

    Dann wird für ein paar Minuten ein Vakuum gezogen und stehen gelassen, wenn alles dicht ist und das Vakuum nicht weniger wird, wird 1000g (max. 1035g) plus das abgesaugte Öl wieder in den Kreislaufen gelassen.


    Gibt mittlerweile auch Kontrastmittel welches für R1234yf zugelassen ist, das könnte man ggf. gleich mit einfüllen lassen, dann ist die Fehlersuche bei undichter Anlage später einfacher.

    Mit welchem Tool hast du die Werte im UPC bearbeitet?

    Klassisch per DDT also entweder DDT4ALL oder pyren. pyren schafft es aufgrund der massiven Anzahl an Parameter (etwas über 2000) nicht einen kompletten Dump anzulegen, daher vor jeder Veränderung ein Screenshot speichern.

    Die UPC in der Zoe ist in so ziemlich allen Modellreihen verbaut, diese kommt ursprünglich aus dem Verbrenner Bereich (intelligente LiMa), daher nicht verwirren lassen, wenn dort von SOC gesprochen wird, meinen die den 12V Anker!


    Es gibt Hauptfunktionen die aktiviert oder deaktiviert werden können, wenn Inhibit auf 1 steht, ist diese Funktion deaktiviert als Beispiel.

    So wie ich herausgefunden habe ist diese ExtraFeeding Funktion dafür zuständig, das in der Grundeinstellung alle 48h Stillstand, für 6h der DCDC läuft.

    Die ESM Funktion lädt den Anker bei nachlassender Spannung nach, Grundeinstellung wenn Spannung X in Y Zeit mehr als 0,5V nachlässt, lade für 4h nach. Diese hätte ich gern wieder aktiv, aber mit dem AGM wird dann schon bei 12,6V nachgeladen was nervig ist.

    upc3.PNG


    Es wird viel mit Spannungsoffsets gearbeitet, zum Beispiel wenn man die Klima anmache, soll die 12V Spannung um 0,2V angehoben werden. Bei der Zoe ist diese Funktion abgeschaltet, macht eben bei Verbrennern mehr Sinn (LiMa, gerine Motordrehzahl etc.)

    Einige Spannungen kann man direkt bearbeiten:

    upc1.PNG


    Die ganzen Current Einstellungen kannst du ignorieren, die UPC hat den Stromsensor nicht verbaut, hatte schon überlegt den nachzurüsten, aber keine Lust die UPC auszubauen und die passenden PINs suchen und in den Stecker mit einzubauen. Sonst könnte man sagen hey nicht mehr als 20A in den Bleianker reinballern, dann wird die Spannung nur soweit erhöht wie nötig.

    upc2.PNG



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    Die Betonung liegt auf "früher"

    Ja hast schon Recht, der letzte war bei mir 2018 oder so.

    Unser Akku ist noch bei bester Gesundheit.

    Es gibt einige Fahrer die noch nach 9 Jahren die erste Batterie drin haben, das ist super aufjeden Fall. Ich hatte eben mehrfach Pech, daher bin ich - natürlich auch aus Interesse - etwas tiefer eingestiegen.

    Gut zu wissen - ausprobieren hätte ich's nicht wollen...

    Dito, aber ohne TÜV wäre die Zoe dann nur noch ein Briefbeschwerer / Schlachtfest geworden.

    zieht meine Frau (die den Wagen überwiegend fährt) trotzdem ab und zu die Parkbremse

    Habe ich auch jahrelang gemacht, dann gingen die Parkbremsprobleme los!

    Was ich sagen kann ist das die Motoren und die Verkabelung es im Prinzip gut wegstecken also für das freibremsen robust genug sind, die ECU aber unter Umständen nicht. Wenn es mit Problemem losgeht wie das Öffnen auf einer Seite klappt unzuverlässig. Die Parkbrems ECU gebraucht kaufen, am besten schauen das diese aus einer Zoe kommt, dann ist die passend programmiert.

    Diese hat zwar VIN Locking, es stört die andere VIN aber nicht im Fahrzeug, kann man 1:1 tauschen, sitzt hinter der rechten seitlichen Kofferraumabdeckung.


    Ich hab seit ca. 1 Jahr TEXTAR Scheiben und Beläge drauf, aufgrund Empfehlung Nachbarforum. Kein Rost nichts, bisher zumindest. Die Original Scheiben hab ich schon im ersten Winter regelmäßig freibremsen müssen.

    Zu früh gefreut :cursing:


    Heut morgen 6 Grad AT, es kam immerhin etwas warme Luft aber der Kompressor war wieder auf Vollgas (4450rpm bei 1800Watt Leistungsaufnahme) und hat nur knapp 9 Bar (ca. 32Grad Verflüssigungstemperatur) erreicht. Etwas besser als vor dem Tausch, aber definitiv ist noch ein Problem vorhanden.


    Zum Vergleich, damals als alles noch funktionierte, 5 Grad AT, 1400rpm bei 350Watt Leistungsaufnahme, schöne 12,2 Bar (ca 49 Grad Verflüssigungstemperatur).


    Die nächsten Ideen was das Problem sein könnte, wäre zum einen die verjüngung des Orifice Tubes vor dem Frontwärmetauscher oder das 3-Wege-Ventil.

    Die Verjüngung könnte sich jenachdem wie diese aufgebaut ist, geweitet haben, sodass zuviel Kältemittel verdampft wird oder das 3-Wege-Ventil hängt irgendwo halbgar herum, sodass zu wenig Kältemittel angesaugt werden kann, was nicht sehr gut für den Kompressor wäre.

    Die Kosten sind bei mir auch explodiert und ich bin nicht mehr bereit eine so hohe Summe zu zahlen. Das hier ist meine persönliche Meinung und kein allgemeiner Ratschlag.

    Ich kümmere mich jetzt wieder selbst um alles, wie bei meinen vorherigen Fahrzeugen.


    Wenn keine (verlängerte) Gewährleistung mehr besteht, würde ich aufjeden Fall ein Angebot einer freien Werkstatt oder Kette (ausgenommen die mit A) anfragen.

    Zum Vergleich: Für denselben Betrag bekam man früher bei einem Verbrenner Zahnriemen, Keilriemen und eine neue Wasserpumpe - komplett inklusive Einbau.


    Normale Wartungsarbeiten wie:

    Wasserkasten durchspülen

    Düsen einstellen

    Wischwasser auffüllen

    Bremsflüssigkeit prüfen

    Sicherungshaken prüfen/schmieren

    Fahrwerk kontrollieren


    würde ich an eine freie Werkstatt auslagern.

    Das spart oft Geld, einige freie und größere Ketten, bieten Wartung nach Herstellervorgabe inklusive Eintragungs ins elektr. Register an, wenn man das explizit möchte.


    12V-System der Zoe


    Den 12V-Akku pauschal zu tauschen kann man machen - muss man aber nicht.

    Der DC/DC-Wandler stirbt nicht sofort, wenn der Akku Probleme macht.

    Wenn der Akku wirklich „zickt“, startet die Zoe gar nicht mehr, da der kurze Stromimpuls zum Zuschalten der HV-Akkuschütze dann nicht ausreicht.

    Das habe ich selbst alles schon mehrfach durch gemacht.


    Versuch mit LFP-Akku


    Ich habe testweise einen LFP-Akku verbaut.

    Problem: Die UPC in der Zoe hat keinen Stromsensor wie bei Verbrennern.

    Das heißt es gibt kein echtes 12V-Management. Die Spannung wird zwar gelegentlich angehoben, Stand länger als 24h und beim Laden als Beispiel.

    Aber der DC/DC gibt einfach maximalen Strom, bis die Zielspannung erreicht ist.


    Dadurch hat das BMS des LFP-Akkus abgeschaltet - und die Zoe lief komplett auf dem DC/DC weiter.

    Ich habe mit dem Oszilloskop geprüft: Keine Spannungsspitzen, der DC/DC regelt sauber und schnell. Also: leerlauffest!


    Probleme mit der Parkbremse


    Danach hatte ich zufällige Fehler bei der Parkbremse, bis ich schließlich den gemeinsamen Nenner gefunden habe.

    Da der TÜV-Termin näher rückte und ein Fehler in der Parkbremse das Ausbleiben der Prüfplakette bedeutet hätte, musste ich handeln.

    Also habe ich größere Geschütze aufgefahren und war nicht mehr zimperlich was das 12V abklemmen an ging:

    Ich habe die Batterie auch bei laufendem DC/DC abgeklemmt, Zoe läuft weiter, bis zum Timeout von 1 min ohne Zündung.

    Oder bei ausgeschaltetem DC/DC, aber noch mit eingeschalteten ECUs:

    Ebenfalls kein Problem. Die Zoe hat unterm Strich alles überlebt.


    DC/DC-Verhalten & Batteriewechsel


    Der DC/DC läuft ca. 1 Minute nach dem Ausschalten weiter - sofern keine Tür geöffnet, geschlossen wird oder mit der Fernbedienung gespielt wird.

    Wenn die Zoe nicht verriegelt ist, schalten nach 10 Minuten alle Steuergeräte nacheinander ab.


    Empfohlene Vorgehensweise beim Batterietausch:

    Fahrzeug aufschließen, Motorhaube öffnen, anschließend abschließen.

    10 Minuten warten, bis alle Steuergeräte schlafen.

    Kühlmittelausgleichsbehälter aushängen (Splint lässt sich per Hand drehen) und leicht nach unten drücken.

    Abdeckblech über der Batterie abschrauben, Richtung Motor drehen und entnehmen.

    Batteriepole abklemmen, Pluspol Richtung Motor drücken.

    Batterie um 90° drehen und herausnehmen.

    IMG_20250412_181122.jpgIMG_20250412_181127.jpg

    Neue Batterie in umgekehrter Reihenfolge einbauen.


    Spannungswerte


    12,7 V Leerlaufspannung bedeutet bei Nass- und EFB-Batterien voll geladen. Fabrikneue Akkus können auch eine etwas höher Leerlaufspannung haben.


    AGM-Batterien haben grundsätzlich eine etwas höhere Leerlaufspannung. (12,8-13V).

    Aber eine hohe Spannung heißt nicht automatisch, dass die Batterie intern gesund ist.


    Beobachtungen & Umbauten


    Ich habe nun eine Varta A9 Silver Dynamic AGM XEV 12 V / 50 Ah / 540 A verbaut - die verträgt auch hohe Ladeströme, wie sie der DC/DC manchmal liefert.


    Zusätzlich habe ich alle Nachladefunktionen in der UPC deaktiviert, da diese nur für SOC-Schwund sorgen, aber bei schwächelndem 12V Anker zumindest bei mir versagt haben.

    Alle 2 Tage lief der DC/DC 6 Stunden mMn unnötig.


    Die Leerlaufspannung habe ich auf 13,8 V angehoben, damit die Batterie dauerhaft voll bleibt. 13,2V wäre der Standardwert, mag noch OK für Nass/EFB sein, aber definitiv nicht für AGM.

    Zoe_PH2_DDT_Mods
    Modifikationen für die Zoe Phase 2
    git.0-c.de


    Wartungskosten


    1. Wartung: 138 €


    2. Wartung: ca. 160 €


    3. Wartung: trotz „keine Teile ohne Rücksprache“ → 680 €


    Getauscht wurden u.a.:


    12V-Akku (250 € netto)


    Scheibenwischer (75 € netto)


    Der „neue“ 12V Anker hat genau ein Jahr gehalten... tolle Qualität für den frechen Preis!

    Super, wenn man dann irgendwo an der Ladesäule liegen bleibt.

    Ein freundlicher Verbrennerfahrer hat mich schließlich überbrückt - und sich dabei kaputtgelacht.


    Kühlmittel


    Warum sollte man das Kühlmittel tauschen?

    Wenn der Kreislauf dicht ist, können keine Mikroorganismen eindringen.

    Das ist meiner Meinung nach die größte theoretische Gefahr, weil wir niedrigere Betriebstemperaturen haben als beim Verbrenner.


    Kältemittel (Klimaanlage)


    Sehr wichtig!

    Spätestens alle 2 Jahre sollte man einen Klimaservice machen (am besten in einer freien Werkstatt oder Kette um die Renault-Gebühren zu umgehen).

    Um eventuellen Kältemittelverlust aufzufüllen, wenig Kältemittel mag der Kompressor wohl nicht auf Dauer, so wie man hier ließt.

    Würde auch sagen dass das System die größte Schwachstelle der Zoe ist.


    Abläufe


    Wurde im Prinzip bereits alles gesagt, die Gumminippel kommen noch von den Verbrennerkisten, es soll verhindern das Abgaße dadurch in den Innenraum gelangen können, wenn die bis in den Wasserkasten aufsteigen würden. Darf also ab, prüfen der Abläufe geht ja einfach mit ner Gießkanne.

    Danke für das Wiederholen des Themas.


    Die knackenden Türbänder habe ich auch ca. paar Monate nach Ablauf der Garantie. Nur jetzt gehen v.a. die hinteren Türen recht schwer zu, da muss man schon einiges an Kraft oder Schwung aufwenden.


    Im GE Forum haben auch einige gebohrt und was eingefüllt, hat aber nicht wirklich was verbessert.


    Also ich habe kurz den Thread überflogen, also entweder oben in der Biegung oder 2mm unter dem Deckelrand bohren und Ballistol per Spritze einbringen, soll am besten klappen bzw. länger halten als Kettenöl ?


    Neue Scharniere habe ich schon überlegt, wenn die aber auch in kurzer Zeit wieder festgehen, wärs ärgerlich. Die Kosten pro Stück zwischen 70 und 80€ Brutto neu.

    824214963R Hinten Links

    824205786R Hinten Rechts

    804202350R Vorne Rechts

    804213025R Vorne Links