Beiträge von Twiker

    Also etwa ein Drittel Fahrstrecke über der durch Renault" zu gering ausgelegten Drehzahlgrenze" des Dichtringes und das Geräusch deutet vielleicht auf diese Ursache bei Dir hin.


    Andererseits habe ich hier im Forum von dem (seltenen) Problem bisher nur bei älteren Zoe, aber nicht bei Ph2 (R110/R135) gelesen. Aber vielleicht kommen die erst langsam in die Fahrleistung.


    Warte vielleicht auch erst einmal den Kostenvoranschlag ab, informiere Dich über Reparaturmöglichkeiten und frage ggf nach Kulanz. Elektromotoren sollten eigentlich eine Lebenserwartung von mindestens 1.000.000 km haben.

    Hallo Gomero,


    reparieren macht aus meiner Sicht zweifellos Sinn. Die Zoe kann noch Jahrzehnte weiter fahren. Der gelegentliche Motordefekt ist hier im Forum auch schon diskutiert. Häufig liegt es wohl einfach an einer Dichtscheibe/Simmerring, die eigentlich nur für Drehzahlen bis knapp 100 km/h ausgelegt ist und dann bei Laufleistungen größer 100.000 km zu dem Problem führt.


    Du könntest zum einen die Werkstatt diesbezüglich hinsichtlich Kulanz anfragen. Du bist nicht der Einzige, das weiß Renault.Das ist aber bei 130.000 km nicht mehr unbedingt erfolgreich.


    Ansonsten gibt es auch die Reparaturmöglichkeit, die allerdings zeitaufwendig und ohne Eigenarbeit auch teuer ist.


    Ich habe auch von relativ günstigen Ersatzmotoren für die Zoe gelesen. Ich glaube da ist ua eine Firma am Bodensee.


    Frage: Wie war Deine Fahrweise? Häufig Autobahn schneller als 100 km/h?

    TomHighflyer

    Hier bei uns ist es umgekehrt:


    Die allermeisten Doppel-AC liefern 2 x 22 kW, also 22 kW auch bei Doppelbelegung.


    Nur wenige liefern entweder 1x22kw oder 2x11kw. Diese sind alle (seit mindestens 5 Jahren) auch in den Apps nur mit 2x11kw ausgewiesen. Ich meine mich auch zu erinnern, dass damals eine Vorschrift aufkam, dass diese reduzierenden Doppellader nur mit der geringeren Leistung ausgewiesen werden dürfen. Kann aber sein, dass diese Vorgabe nur regional hier in Ulm/Allgäu so ist.

    Da gibt es schon Beschreibungen, die man über die Suchfunktion leicht finden kann.


    @ Forumsverwaltung:

    Bei der Suchfunktion ist automatisch die Suche auf den aktuellen Bereich beschränkt. Man muss also immer erst über den erweiterten Filter den Haken bei der Beschränkung rausnehmen. Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin, den das stört bzw der immer wieder darüber stolpert?



    1) START Knopf ohne Bremse gedrückt halten bis Anzeige "Zündung Plus" erscheint.

    2) Auf Display-Anzeige "Fahrzeugsymbol" ggf wechseln.

    3) Mit Pfeilen oben oder unten wechseln bis Serviceanzeige erscheint.

    4) OK-Taste gedrückt halten

    a) Aktuelles Intervall blinkt

    b) Neues Intervall blinkt

    c) Neues Intervall dauerhaft

    -> OK-Taste loslassen.


    Danach das Fahrzeug normal mit gedrückter Bremse starten bzw ausschalten.

    Hallo Sebastian,


    könnte vielleicht ein Software-Update an der Zoe die Ursache sein?


    Hier noch ein Thread zu einem Problem bei dreiphasigem Laden mit Lösung. Es gibt nach meiner Erinnerung eine Reihe weiterer Threads dazu, die man über die Suchfunktion finden kann. Tipp: Erweiterte Suche verwenden und die Einschränkungen rausnehmen.


    Ja es ist schade, dass Renault das eigentlich geniale Konzept nicht perfektioniert hat und stattdessen nun zu den normalen Türbändern zurück geht. Das wäre schon wegweisend gewesen. Die Ersatzteilpreise deuten aber darauf hin, dass diese "noch nicht perfekte Kapselung", zumindest bei der bisherigen Stückzahl, auch in der Produktion noch deutlich teurer als normale Türbänder waren. Ich gehe davon aus, dass Renault ein Patent darauf hat. Vielleicht haben Patentverhandlungen mit anderen Herstellern nicht zum gewünschten Ziel in Form von Preis und Stückzahl geführt.


    Im Beitrag #15 hat ZoeZE50 zwei Bilder gepostet, die eine gute Position der Schmierlöcher am Rand der oberen Krümmung zeigt. So habe ich auch gebohrt. Das waren wenige Minuten Aufwand für alle vier Türen. Die Lochstärke so, dass der Sprühkopf reinpasst. Das waren bei mir glaube ich 3 oder 4 mm. Und einmal im Jahr sollte man die normalen Türbänder auch fetten, also kein Mehraufwand, aber damit auch kein Vorteil gegenüber normalen Türbändern.

    Bei einem solchen Verschleißteil würde ich nicht von geplanter Obsoleszenz sondern von einem Kompromiss zwischen Kosten und Haltbarkeit sprechen.


    "Geplante Obsoleszenz" klingt mir doch sehr nach Verschwörungstheorie. Ich arbeite in der Automobilindustrie (nicht bei Renault) und habe da schon vieles, insbesondere gewaltigen Kostendruck, aber keine geplante Obsoleszenz, erlebt.

    Ich glaube Renault hat insofern daraus gelernt, dass die grundsätzlich gute Idee mit dem "wartungsfreien" Zylinder nicht weiter verfolgt wird und bei neuen Modellen wieder "übliche" Schließmechanismen verwendet werden, die natürlich auch regelmäßig (offen) geschmiert werden müssen. Eigentlich schade, aber eben unbefriedigend gelöst und vielleicht haben sie keine "perfekte" Weiterentwicklung gefunden.

    Ich bin mit der Wirkungsweise des Liqui Moly Haftschmiersprays voll auf zufrieden. Ich habe jeweils oben ein Loch gebohrt, so dass der Sprühkopf hinein passt.


    Nach der ersten stärkeren Versorgung hat danach einmal im Frühjahr ein Sprühstoß je Tür bei mir jegliches Knacken seit rund drei Jahren verhindert.

    Egal welches Automodell, ...


    ... wenn man sich vor allem ängstigt, was einzelnen anderen damit widerfährt, und deswegen das Fahrzeug abstößt, dann ehrt es zwar, wenn man die eigenen Erfahrungen weiterhin teilt, ...


    ... aber ich zumindest, würde andere damit nicht noch jahrelang damit auch versuchen zu ängstigen.