Beiträge von Twiker

    just211:


    Wenn Dein Arbeitgeber keine 32A Sicherungen einbaut und nicht wie von Crash_Override beschrieben umkonfiguriert, dann würde das beschriebene 16 oder auch 20 A Ladekabel Dir helfen, sofern Dir das etwa 75 Euro für so ein "beschränkes" Kabel wert ist. Am Arbeitsplatz genügen in der Regel ja 11 kW aufgrund der langen Standzeit und das ist, regelmäßig genutzt, grundsätzlich auch für die Batterie besser.


    Wie Geraldo schreibt gibt es durchaus Situationen, wo man die Ladegeschwindigkeit reduzieren will. Hier im Süden haben zB die meisten Stadtwerke im Ladenetzverbund keine Blockiergebühren, zumindest nicht an ihren eigenen Säulen, aber dafür tagsüber Parkscheibenpflicht mit dem Hinweis "X Stunden nur bei aktivem Ladevorgang". In München kostet das aufgeladene Fahrzeug dann 55 Euro trotz gültiger Parkscheibe, wobei die inaktive Dauer im Ermessen der Parkraumüberwachung liegt. Mit nur 11 kW kann man bei der Zoe so gezielt die Ladezeit verdoppeln. Besser wäre aber eine Steuerung der AC-Ladegeschwindigkeit über das Fahrzeug, was bisher aber nur wenige Hersteller anbieten.


    Für 70 Euro gibt es sogar auch 1-phasige 3,6 kW Kabel. Damit kannst Du den Ladevorgang gezielt 6 x so lange machen. Das würde Dir am Arbeitsplatz vermutlich auch reichen. So ein Kabel habe ich noch für das TWIKE. Gibt es aber zB von Green Cell hier: https://amzn.eu/d/0eVHGYgb


    Die Freiheit langsamer zu laden hat man aber nur, wenn das Fahrzeug tatsächlich auch schneller laden kann. Und auf 22 kW AC möchte ich nicht mehr verzichten.


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    22 kW können nur Smart, Twingo, Zoe, Scenic, optional die meisten Renault zB Megane, außer R4 und R5. Optional auch größere und neuere Mercedes. Ebenso BMW und Audi. VW generell nicht. Asiaten fangen langsam erst an, optional 22 kW anzubieten.


    Und doch, mit einem 3x16A Kabel kann man die Zoe an einer 22 kW Ladestation auf 11 kW einbremsen. Ist natürlich normalerweise nicht sinnvoll, aber nach 20 Jahren elektrischem Fahren beginnend mit dem TWIKE habe ich schon viele Situationen erlebt, wo wenig sinnvolles doch notwendig wurde bzw hilfreich war.


    Über die Ladedaueranzeige beim Start der Ladung kann man nun einschätzen, ob der Arbeitgeber die Ladestation nun entweder auf 11 kW begrenzt hat, oder stärkere/passende Sicherungen eingebaut hat. Wenn es nun funktioniert macht ein 11 kW Ladekabel natürlich keinen Sinn mehr. Hätte aber nicht erwartet, dass der Arbeitgeber so schnell reagiert. Finde ich gut und würde den Kollegen meinen Dank zeigen.

    Ja, das stimmt hinsichtlich der Kosten.


    Aber: LED Beleuchtung, Android Auto bzw Car Link, elektronische Feststellbremse, Autohold, ggf CCS, etc wären für mich fürs tägliche Pendeln zumindest eine Überlegung wert


    Die Zoe Ph1 basiert auf dem Clio3, Ph2 auf Clio4, also somit eine ganz neue Plattform.


    Gleich geblieben ist aber zB prinzipiell die Wärmepumpe.


    Nachtrag: Und vielleicht macht sich das bessere Fahrwerk der Ph2 bei einer großen Pendelstrecke auch bei den Kosten positiv bemerkbar.

    Außer, dass ich mich just211 anschließe, hätte ich noch den Tipp, vielleicht nach einer Zoe40 Phase 2 zu schauen. Das sind schon, abgesehen vom Alter, wesentliche Verbesserungen gegenüber Phase 1. Und wenn es eine günstige Zoe52 gibt, dann würde ich da zugreifen. Wir fahren seit 5 Jahren zwei davon und sind nach jeweils 60.000 km ohne außerordentliche Reparaturen top zufrieden.

    Könnte es sein, dass die Ladestationen nur mit 11 kW abgesichert sind?


    Die meisten Fahrzeuge können ja AC nicht mehr, so dass nur bei 22 kW Ladern nach einiger Zeit die Sicherung der Ladestation fliegt.


    Dann hilft Dir ad hoc ein 16/20 A Ladekabel.


    Und die Ladestation sollte auf 11 kW begrenzt werden oder wenn möglich auf 22 kW (32A statt 16A) Sicherungen umgebaut werden. Betrifft ja ggf auch andere 22 kW Kollegen.


    7,4 kW einphasig ist auf Dauer übrigens keine gute Idee. Da fließt der komplette Strom über den Nullleiter, der ggf dadurch überlastet wird. Zumindest gibt es hier einige Meldungen dazu. Bestell das Kabel an und besorge Dir eher stattdessen ein 3x16A. So kannst Du die Zoe auf 11 kW "umschalten".

    Danke für den Sachstand.


    So einfach ist es allerdings nicht, herauszufinden, ob genügend Kältemittel im System ist. Sofern der Kompressor nicht defekt ist, baut er auch mit geringen Restmengen bzw dem ansonsten vorhandenen Gas einen ordentlichen Druck auf. Allerdings verdampft dann alles gleich zu Beginn des Kondensators, so dass keine Kälte mehr beim eigentlichen Verbraucher ankommt. Im System findet also auch bei fehlendem Kältemittel die grundsätzliche Kompression und Expansion statt. Nur einen Druck irgendwo im System zu messen ist zwecklos. Da braucht es schon eine sehr intelligente Logik, die meines Wissens noch kein Hersteller bisher zuverlässig entwickeln konnte. Stattdessen muss dafür nach wie vor das Gas abgesaugt und gewogen werden.

    An unseren beiden Zoe52 kenne ich das Problem nicht. Aber vorher haben wir 25 Jahre einen Mercedes gefahren. Nach rund 10 Jahren begann es, dass die Schließkontakte erst gesäubert werden mussten. Nach und nach mussten dann glaube ich fast alle Schließzylinder erneuert werden, weil immer wieder ein solches Problem auftrat.