Beiträge von Aquarius

    Wir verbrauchen im Alltag ungefähr etwa 15 kWh pro Tag. Ob ich diese Energie nun täglich von 10–40 %, von 70–100 % oder von 50–80 % nachlade, macht fürs Fahren keinen wirklichen Unterschied und dank evcc passiert das völlig automatisiert. Soweit man aus Studien zu Lithium-Ionen-Akkus weiß, ist es für den Akku angenehmer, wenn er nicht ständig lange ganz voll oder ganz leer herumsteht. Renault hat nach meinem Wissen hier aber ohnehin interne Begrenzungen im Batteriemanagement eingebaut, sodass „0 %“ und „100 %“ nicht den physikalischen Extremwerten entsprechen.


    Renault gibt übrigens an, dass über 99 % aller seit 2013 eingesetzten Akkus im Renault Zoe noch voll funktionsfähig sind und mindestens 70 % ihrer ursprünglichen Kapazität haben. Weniger als 1 % mussten bislang überhaupt ausgetauscht werden, und selbst dann werden die Batterien meist repariert und weiterverwendet. (Quelle)

    Wie schon gesagt, denke die meisten werden einfach drauf los laden und fahren. :)

    Das macht auf jeden Fall Sinn, gerade wenn das Fahrzeug über längere Zeit steht.

    Wichtig ist vor allem, den Akku nicht dauerhaft bei 100 % stehen zu lassen, da die hohe Zellspannung auf Dauer chemischen Stress für die Batterie bedeutet.
    Gleichzeitig sollte man ihn aber auch nicht über längere Zeit sehr leer abstellen.


    Ich habe es bei mir so gelöst, dass ein Mindestladestand von 35 % eingestellt ist. Wenn wir nach Hause kommen und der Akkustand darunter liegt, wird zunächst aus dem Netz bis auf diese 35 % nachgeladen. Alles darüber hinaus lädt das Auto dann im Idealfall per PV-Überschuss. So hat man immer noch etwas Reserve für spontane Fahrten oder Notfälle und vermeidet gleichzeitig, dass der Akku zu leer abgestellt wird.


    Im Alltag habe ich außerdem ein Ladelimit von 85 % gesetzt. Wenn ich aber weiß, dass später noch eine längere Strecke ansteht, lade ich ganz bewusst auch mal auf 100 %.


    Im Großen und Ganzen muss man es aber auch nicht übertreiben. Die meisten Zoe-Akkus, bei denen ich bisher den SOH gesehen habe, waren eigentlich durchweg in einem guten Zustand. Ich bezweifle auch, dass sich die meisten im Alltag so viele Gedanken darüber machen, die laden einfach und fahren. Gerade ohne eigene Wallbox hat man ohnehin weniger Einfluss auf das Ladeverhalten.

    evcc ist eine Open-Source Software zur Steuerung von Wallboxen, vor allem für PV-Überschussladen, Ladeplanung usw.
    Es werden super viele Wallboxen unterstützt und man ist damit super flexibel. Bisschen technischen Background sollte man zum Einrichten allerdings mitbringen.

    Mit Bordmitteln kann die ZOE das leider nicht.

    Ich habe das bei mir über evcc gelöst und dort ein Ladelimit von 80 % gesetzt.


    Wenn ich weiß, dass wir zeitnah wieder fahren, lade ich gelegentlich auch mal auf 100 % damit die Zoe die Zellen anständig Balancen kann.

    Also sollte mal 1 phasig die 16 Ampere nicht überschreiten, sonst geht der auf Dauer kaputt. Sehr nützliche Info, dank dir!


    Wir besitzen eine 20,5kWp Anlage, hatte bislang an bewölkten Tagen immer einphasig mit 28A geladen, das werde ich dann auch mal runterschrauben.


    Wenn ich von 32 A auf 22 A gehe, habe ich rechnerisch nur etwa die Hälfte der Wärmeentwicklung, mit 16A geht man auf Nummer sicher.


    Wir benutzen den go-e charger und evcc, die Phasenumschaltung funktioniert in unserem Fall einwandfrei bei der Zoe.

    Also beim PV laden würde ich eher darauf achten das du Schaltzyklen vermeidest.

    Mit Schaltzyklus meinst du vermutlich das Beenden und erneute Starten des gesamten Ladevorgangs und nicht die dynamische Regelung der Stromstärke?

    In EVCC kann man die Zeit vorgeben, wann der Ladevorgang abgebrochen wird oder der Phasenwechsel stattfindet.
    Standardwert ist 3min. Bei kurzzeitiger Bewölkung lädt er dann aus dem Netz/Hausspeicher weiter und bricht nicht sofort ab.