Beiträge von wohliks

    mit anschließend Kupferpaste auf der Belagsrückseite

    Nein! In Verbindung mit Salzwasser kann es durch die Werkstoff-Kombination zu Korrosion an Aluminium-Teilen kommen, die elektrischen Eigenschaften der Paste können auch zu Problemen an den ABS-Sensoren führen. Die meisten Autohersteller haben daher die Verwendung von Kupferpaste untersagt. Ich bin zwar nicht sicher, ob das auch ausdrücklich für die Zoe gilt, aber an Bremsen sollte besser nur mit Keramikpaste gearbeitet werden.

    Zitat

    Bremsen gehören in Fachleutehände.

    Stimmt!

    Wir wissen ja nicht, wie die ihre Fertigung organisiert haben und können darum nur Mutmaßungen anstellen.


    Es weiß ja auch niemand, ob das nur Einzelfälle sind oder ob wirklich eine größere Anzahl Zoes betroffen ist. Renault wird sich da sicher bedeckt halten - sowas hängt man nicht gerne an die große Glocke und wenn das Problem nicht sicherheitsrelevant (KBA-Rückruf) ist...

    Vielleicht betrifft es nur die ZOEs mit Klimaautomatik?

    Einen direkten Zusammenhang halte ich für unwahrscheinlich: Das ganze Wärmepumpen-System aus Leitungen, Verdampfern, Kondensatoren und Kompressor ist bei beiden Varianten genau gleich, lediglich die Steuerung des Systems ist bei manueller oder Klimaautomatik unterschiedlich. "Späne im System" betrifft den Kältemittelkreislauf der Wärmepumpe, also den Teil, bei dem es zwischen bei manueller und automatischer Klimaregelung keinen Unterschied gibt.


    Einen indirekten Zusammenhang könnte es allerdings geben: Vielleicht ist eine Anzahl schadhafter Kompressoren geliefert worden und die kamen just dann zum Einbau, als gerade eine Charge Zoes mit Klimaautomatik übers Band lief...

    Also wird vermutlich das gesamte System ausgetauscht.

    ...und dieses System ist bei der Zoe um einiges komplexer als die Klimaanlage eines herkömmlichen Autos: Es gibt zusätzliche Steuerventile, Leitungen und Wärmetauscher, weil die Wärmepumpe den Innenraum sowohl heizen als auch kühlen kann und außerdem über einen zusätzlichen Wärmetauscher auch noch für den Wärme-Abtransport aus der Traktionsbatterie zuständig ist.


    Wer sich dafür interessiert, kann sich das hier mal ansehen: https://www.amz.de/von-der-klimaanlage-zur-waermepumpe

    Weiter unten in diesem Beitrag gibt es auch ein schematisches Diagramm des Klimasystems der Zoe.

    Ich hab abends um 22 Uhr keine Lust ich wohne ganz oben im Mehrfamilienhaus.

    Musst du ja nicht: Beim Ladestart kannst du mit dem oben genannten Dreisatz abschätzen, wie lange die Ladung bis ca. 80 % dauert. Dann stellst du den Ladetimer so ein, dass die Ladung zur geschätzten Uhrzeit beendet wird.


    Edit: Wurde ein Ladetimer in der Zoe erstmal angelegt, kann er mittels der myRenault-App geändert werden. Du kannst also in der App den Ladevorgang beobachten und beeinflussen.


    Allerdings glaube ich auch wie @zoeist50, dass der Einfluß des "Voll"-Ladens auf die Akku-Lebensdauer überschätzt wird.

    Schadet es der Zoe bzw dem Lader wenn ich meine Wallbox einfach ausschalte?

    Das Abschalten der drei Phasen während der Ladung stellt jedenfalls keinen "normalen" Betriebsfall dar. Ausnahmsweise kann das passieren und prinzipiell müsste die Zoe das aushalten, aber es wäre mir zu heikel, regelmäßig den Ladevorgang auf diese Weise zu beenden - wenn dabei am Ende doch Komponenten der Zoe Schaden nehmen, wird's teuer. Da stehen nach meinem Dafürhalten der Nutzen und das Risiko in keinem gesunden Verhältnis.


    Wenn Du unbedingt die Ladung bei ungefähr 80 % beenden möchtest, kannst Du mit dem Ladetimer der Zoe und einem einfachen Dreisatz (bei 11 kW Ladeleistung und dem 52 kWh-Akku dauern 10 % SoC etwa eine halbe Stunde) arbeiten.

    Ich habe z. B. nur 4 Speicher für die Reifen und die müssen bei jedem Wechsel von Winter- auf Sommerreifen und umgekehrt neu eingelesen werden.

    Das ist wohl nicht zu ändern - Abhilfe kann man wohl schaffen, indem man für die Winterräder "geklonte" RDKS-Sensoren einsetzt, also quasi "Doppelgänger" der Sensoren in den Sommerrädern. Befrage mal Google dazu.


    Ansonsten solltest Du vielleicht mal eine Renault-Werkstatt mit Z.E.-Qualifikation aufsuchen, um die elektro-spezifischen Fragen zu klären.