Batterieladung unmöglich: Fehler (030B31)

  • Die Kinderkranheiten was BCB, DCDC und Inverter angeht sind erledigt damit. Die Lagerdurchströmung wurde durch einen weiteren Schleifring vermindert.


    Bei der Ph2 wurden bei manchen Motoren die Lager wenig bis garnicht gefettet, was vorzeitiges korrodieren verursacht hat.

    Sind das valide Informationen?

    Es ist das este mal, dass ich von diesen Ph2 Verbesserungen höre.

  • Ja das sind alles Dinge die Zoe-Besitzer von damals bis heute reportet haben, sowie auch der Gary der fast ausschließlich Zoes repariert und instand setzt bemerkt hat.


    Die Verbesserungen sind nicht alle in der Ph2 pauschal umgesetzt worden, sondern Step by Step pro Generation.


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    Zoe Ph2 Life, DIY-Nachrüstung: 9" Easylink, Dämmung/Isolierung Türen, Focal Speaker, MATCH DSP, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Dashcam vo/hi, Deckenleuchte hinten, Chr. Rückspiegel, OVMS, USB Anschluss hinten

  • Hi, ich hatte ein ähnliches Problem (DTC030B31) mit meinem Gleichrichter jedoch zum Glück ohne Leckage. Ich habe den Gleichrichter getauscht und die Zoe hat wieder geladen.



    Das Problem bei dir ist ja etwas komplexer. Es könnte der Gleichrichter oder wegen dem Leck der Wechselrichter sein. Der Fehler sag ja folgendes:

    P030B31: Boost PWM (between rectifier and inverter modules) -> no signal


    Wenn du das in der Werkstatt machen lässt musst du die komplette PEC tauschen.


    P.S.: wundert mich das bei dir nach Wechsel des Inputfilters was "neu programmiert" werden musste. Sind meine ich alles passive Komponenten. Auch wundert es mich warum die ausgehend vom DTC030B31 den Filter gewechselt haben. Laut Diagnose muss Wechselrichter und Gleichrichter getauscht werden.

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  • P.S.: wundert mich das bei dir nach Wechsel des Inputfilters was "neu programmiert" werden musste. Sind meine ich alles passive Komponenten. Auch wundert es mich warum die ausgehend vom DTC030B31 den Filter gewechselt haben. Laut Diagnose muss Wechselrichter und Gleichrichter getauscht werden.

    Müssen ist übertrieben, die haben keine Ahnung wie du eben wieder festgestellt hast und da einfach mal gemacht.


    Das hat nichts mit den Anlernen zu tun, neuprogrammieren oder reprogramming bedeutet einfach nur ein Firmware Update, nichts weiter.


    Für nahezu alle ECUs der Zoe Ph2 gab und gibt es Updates, was geändert, verbessert, verschlimmert oder welches Verhalten angepasst wurde, wird nie irgendwo kommuniziert.

    Genauso wenig aufgrund welchen Feedbacks es an die Entwickler / Zulieferer / Praktikanten geht, welche die Softwareänderung dann auslösen / beauftragen.


    Zudem ist es nicht möglich eine bestimmte Firmware-Version auszuwählen, du kannst Updaten oder es lassen, es wird die neueste auf dem Server zur Verfügung stehende Version installiert.

    Wenn die eben verbuggt wurde, weil der Praktikant zu wenig Geld bekommen hat, wirds eben doof.

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  • Hi, ich denke die Neuprogrammierung war erforerlich, da der Kühlwasserdunst den Speicher des sterbenden Umrichters durcheinander gebracht hat. Danach ging es nochmal für 2 Wochen und dann war keine Ladung mehr möglich (030B31). Und der Umrichter wohl endgültig defekt.


    Ich werde weiter berichten. VG

  • Soeben bekam ich einen freundlichen Rückruf, nachdem ich das offensichtliche Produktionsproblem der zu tief gebohrten Löcher bei der Renault Kundenbetreuung mit umfänglichen Infos auch zu diesem Chat eingereicht hatte. Sinngemäß etwa so:


    1. Problem ist nicht bekannt!

    2. Keine Kulanz über 120T km Laufleistung mehr. Also keinerlei Unterstüzung bei der Reparatur.

    3. Auch keine Kulanzunterstützung, da nicht alle Wartungsintervalle in einer Vertragswerkstattdurchgeführt wurden. (Wartung hätte dieses Problem ja auch nicht behoben)

    4. Renault verweist auf möglich Expertise in den Vertragswerkstätten. (Es gibt also demnach keine Datenbank oder ähnliches, auf die die Kundenbetreuung oder auch die Vertragswerkstatt zugreifen könnte. Es gibt lediglich die Techline, die dieses Problem aber auch nicht auf dem Schirm hat?!)

    5. Der Herr betonte keine technische Expertise zu haben und daher könne er auch keinerlei Hilfe/Beurteilung anbieten.


    Zwischen den Zeilen höhrte ich noch heraus, dass wenn man mehr als 150T km fahren möchte wohl ein Verbrenner doch die besser Wahl sei.... . Ich bin offen gesagt entsetzt über Renault, dass dort derartige schlechte Strukturen existieren und dieses Forum wohl mehr Expertise zu bieten hat als die Technikabteilung von Renault (Techline).


    Ich werde weiter berichten.

    VG

    Ronald

  • Ich habe mir damals eine komplette PEC bei ebay gebraucht geholt für knapp 700€ und da den Gleichrichter ausgebaut. Ich habe also noch das Gehäuse der PEC (es war trocken) sowie die restlichen Komponenten wie den Wechselrichter. Im Gegensatz zum Gleichrichter kannst du den Wechselrichter aber nicht einfach so tauschen. Da ist ein Immobilizer‑Lock auf die VIN. Ich weiß nicht ob es mittlerweile Wege gibt den zu „virginisieren“.


    Bei Kleinanzeigen habe ich mal eine Anzeige gefunden wo einer sowas anbietet. Nicht sicher wie der das macht. Wahrscheinlich lötet der alles um. War aber relativ teuer.

    Hier die Anzeige:

    Renault Zoe Twingo Smart Inverter PEB Klonen Wegfahrsperre in Baden-Württemberg - Rottweil | Ersatz- & Reparaturteile kaufen | kleinanzeigen.de


    Es wäre echt gut eine Art Zwischenmodul (ESP32 mit 2 CAN Transceivern) zu haben welches man einfach an dem Stecker von der PEC (den CAN-Strang und 12V anzapfen alles andere durchkontaktieren) anschließen kann um sämtliche Telegramme die die VIN betreffen abzufangen und mit einer anderen VIN zu ersetzen. Somit umgeht man das ganze Immobilizer-Lock Gelumpe.

    Crash_Override: das wäre doch ein cooles Projekt

  • Ich bin offen gesagt entsetzt über Renault, dass dort derartige schlechte Strukturen existieren

    Ja das ist leider sehr Schade, wenn die Reparatur in der Vertragswerkstatt an sich nicht so extrem teuer sein würde, könnte man da noch hinweg sehen. Aber wenn man da vor dem finanziellen Totalschaden steht, wird man da wohl meist zum Auto mit aktuellerer Technik greifen, statt nochmal den Kaufpreis in einen komplette neuen Antriebsstrang stecken.


    Art Zwischenmodul (ESP32 mit 2 CAN Transceivern)

    Darauf bin ich vorbereitet 😃 ich kann eine Firmware für den Lilygo T-CAN2 bauen und weiß welche CAN ID die partielle Fahrgestellnummer enthält.



    Nur bin ich unsicher ob das ausreicht, es wird vom BCM kommend eine Authorization durchgeführt, die HFM (HandsFree Module = Funkschlüssel) und die EVC (Electric Vehicle Computer) sind noch involviert.


    So wie das ganze aussieht ist hier das BCM der Chef der die Wegfahrsperre freigibt (Authorization by CAN). Die Frage ist ob eben genau diese Wegfahrsperre das Problem ist oder das VIN Locking.


    Nur letzeres kann man mit einer CAN Bridge umgehen.


    Selbst mit CAN Clip + Token kann man die nicht neu pairen, weil ja alles nur einmal beschreibbar ist, das ist nicht wahr, sieht man ja beim Easylink Hack, aber es wird eben so umgesetzt.


    Der Genesis Mode pairt alle Komponenten automatisch beim ersten Ignition On wenn diese Virgin sind, dies zu erreichen erfordert aber ein Reverse Engineering der Firmware auf BCM, EVC und Inverter was einen gewissen Aufwand darstellt.


    Vielleicht haben wir irgendwann mal Glück und ein oder mehere Zulieferer der ECUs werden gehackt und Sourcecode und Doku werden geleaked :D


    Das "einfachste" wäre eben den Controller + Flashbaustein (wenn vorhanden) vom defekten auf den neuen umzulöten.

    Also wenn sich einer Mühe macht und mir NUR die PCBs zusenden könnte, kann ich das ganze auch für wesentlich weniger als 600€ machen.

  • Hallo und Danke für die Hinweise!


    Ich habe noch eine Frage: Weiss jemand ob dieses Problem (die zu tief gebohrten Sacklöcher), was wohl bei Bj 20 und 21 (meiner ist 11.21) gerne auftritt auch noch bei Bj. 06.22 auftritt?


    Danke für jeden Hinweis.