Fragen zum Zoe I

  • Ich habe noch keinen Zoe, das steht auch in meiner kurzen Vorstellung. Da ich den Zoe nicht als Alltagsauto für viele km benötige (Kadjar Diesel ist vorhanden),

    sondern nur für die kürzeren Fahrten, Stadtfahrten etc., will ich nicht so viel Geld ausgeben. Daher käme sicher nur der Zoe 1 infrage. Ich habe überschüssige

    PV-Leistung, die ich gern mit "verbraten" würde. Der Wagen würde nur zu Hause aufgeladen. Soweit, so gut.

    Das macht natürlich nur Sinn, wenn der Zoe 1 in der Zuverlässigkeit erträglich wäre. Rost an der Karrosse ist sicher nicht das Thema, vermute ich. Aber man liest

    so einige Sachen: Motorlagerschäden, Lader-Schäden, Klimaanlage defekt (die offenbar auch der Akku-Kühlung dient). Dem Fahrwerksverschleiß (Querlenker,

    Buchsen und Bremsen) messe ich weniger Bedeutung zu. Ich habe einen guten Kumpel, der Kfz-Mechaniker ist und eine Werkstatt sein Eigen nennt.

    Ich hätte jetzt schon mal für 2000€ einen Zoe (22kW, das reicht für meine Zwecke) bekommen können, bei dem die Klimaanlage defekt war. Ansonsten war er

    top in Schuss. Die Laufleistung lag bei 108.000km. Ich habe es gelassen, da ich keine Erfahrungen mit dem Zoe habe und nicht weiß, ob die defekte Klimaanlage

    oder die Laufleistung des Motors ein großes Problem darstellen. Zuerst frage ich lieber Euch, die Ihr Besitzer eines solchen Kfz seid und baue auf die Schwarm-

    erfahrung. Gelesen habe ich seit der Anmeldung so einiges, aber bin noch nicht zu einem Entscheidungsschluss gekommen. Was meint Ihr: Ja, Nein, Vielleicht?

    Wie steht Ihr zum Zoe 1? Ein kleiner Motor (58PS mit den 22kW Ladeleistung) würde mir langen. Der SOH-Wert sollte noch um die 80% sein, bei einem BJ um 2013.

    Oder ist das alles illusorisch?

    Danke für Eure Meinung.

  • Wie groß ist denn die PV, deren Leistung du gerne "verbraten" würdest. Die ZOE kann obenraus unheimlich viel, fängt aber auch erst später an. Hier stehen insgesamt 3 Autos, die geladen werden wollen, d.h. mein Bedarf ist immer höher als mein PV Überschuss (44 Module je 455 Watt). Wir laden häufig die anderen Fahrzeuge per Überschuss und die ZOE dann doch wieder überwiegend mit Netzstrom, dann einfach die 22 KW, was den Vorteil hat, dass die Ladeverluste dann am geringsten sind.

  • Hallo,

    es ist nicht so, dass ich, was die PV betrifft, im Überfluss schwelge. Insgesamt sind es aber dennoch immerhin 14kWP.

    Ehe ich aber (gerade im Sommer) für heutzutage relativ wenig Geld den Strom einspeise, kann ich ihn auch in ein Elektroauto pumpen.

    Der PV-Akku ist schließlich in der hellen Jahreszeit auch schnell voll. So gesehen macht ein kleines Elektroautochen schon Sinn, denke ich.

    Da ich ja noch den Kadjar Diesel, den kleinen Twizy und einen Clio in der Familie habe, sind wir für alle Eventualitäten einigermaßen

    gerüstet. In der dunklen Jahreszeit kann ich den Diesel fahren, in den Übergangszeiten und im Sommer auf den kürzeren Strecken

    eben einen Zoe, wenn ich denn einen habe. Noch habe ich kein solches Fahrzeug. Der Zoe würde mir reichen. Ich benötige kein lang-

    streckentaugliches, teures Elektroauto. Dafür sind die vorhandenen KfZ da, vom Twizy mal abgesehen. Der Twizy ist ja eher ein überdachtes

    Quad, mehr nicht.

  • Hi! Dein Anwendungsfall ist genau wie meiner. Ich habe eine 18 kWp-PV-Anlage und einen alten Daimler Kombi. Die 1er Zoe dient praktisch für alle Fahrten die fürs Ebike zu weit und unter 130km sind. Den Daimler fahren wir seither nur noch alle paar Monate mal. Wenn man einen Verbrenner fürs Grobe hat, ist ein "altes" E-Auto ideal um 90% der restlichen Fahrten abzudecken.

  • Konkrete Empfehlungen kann ich nicht geben. Beim Thema PV-Überschußladen ist aber folgender Warnhinweis angezeigt: NIEMALS Phasenumschaltung verwenden. Sonst kannst Du die Kleine gleich am Schrottplatz abstellen.

    Manche Wallboxen beherrschen einen speziellen Zoe-Modus. Ist eine Phasenumschaltung sinnvoll, dann wird der Ladevorgang von der Wallbox beendet, eine Wartezeit eingehalten und ein neuer Ladevorgang mit der anderen Phasenanzahl gestartet. Schaltet die Box im laufenden Betrieb einfach Phasen zu oder weg, dann ist das das sichere Ende der Ladeelektronik.

    Ich persönlich bevorzuge den manuellen Phasenwechsel (Wallbox raus, Ladeziegel rein).

    Und noch ein Wort zur Effizienz. Gehe möglichst nie unter 8A. Darunter sind die Verluste enorm.

    She: Zoe R135 Z.E.50 Ph2 Intens 11/2021 Winter CCS

    Me: MéganE E-Tech Evolution ER 12/2022 City & Adv. Driving Paket GJR

  • Aha, danke. Ich kannte den Begriff so noch nicht. Übrigens der Zoe, den ich nächste Woche abhole, ist ein

    spätes Modell mit Q210-Motor von 11/ 2015, er hat 53Tkm auf dem Tacho und neuen TüV usw.. Er kann ja

    wohl auch noch mit AC 43kW laden, habe ich hier im Forum gelesen. Der 22kW-Akku langt für unsere Kurz-

    streckenbedürfnisse. Na, ich bin schon gespannt.

    Ist auch für das genannte Modell ein Ziegellader am besten?

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