Beiträge von Twiker

    Danke für den Sachstand.


    So einfach ist es allerdings nicht, herauszufinden, ob genügend Kältemittel im System ist. Sofern der Kompressor nicht defekt ist, baut er auch mit geringen Restmengen bzw dem ansonsten vorhandenen Gas einen ordentlichen Druck auf. Allerdings verdampft dann alles gleich zu Beginn des Kondensators, so dass keine Kälte mehr beim eigentlichen Verbraucher ankommt. Im System findet also auch bei fehlendem Kältemittel die grundsätzliche Kompression und Expansion statt. Nur einen Druck irgendwo im System zu messen ist zwecklos. Da braucht es schon eine sehr intelligente Logik, die meines Wissens noch kein Hersteller bisher zuverlässig entwickeln konnte. Stattdessen muss dafür nach wie vor das Gas abgesaugt und gewogen werden.

    An unseren beiden Zoe52 kenne ich das Problem nicht. Aber vorher haben wir 25 Jahre einen Mercedes gefahren. Nach rund 10 Jahren begann es, dass die Schließkontakte erst gesäubert werden mussten. Nach und nach mussten dann glaube ich fast alle Schließzylinder erneuert werden, weil immer wieder ein solches Problem auftrat.

    Die Beobachtung von Geraldo kann ich bestätigen. Ab etwa 30 Grad Batterietemperatur läuft auch beim Laden mit 2,3 kW die Wärmepumpe bzw Klimaanlage los. Das kann man mit zaghafter eco-Fahrweise, Abstellen in Garage, Carport oder zumindest im Schatten und zB Laden am kühleren Morgen aber auch bei der aktuellen Hitzeperiode meist vermeiden. Bei unseren beiden 5,5 jährigen Zoe52 funktioniert die Wärmepumpe jedoch einwandfrei.


    Bei unserem 14-jährigen Smart ed3 ist hingegen die Klimaanlage (nur Kühlung) mit eben diesem Span-Problem seit rund 5 Jahren defekt nachdem wir vorher rund 5000 Euro umsonst in die Reparaturen investiert haben. Fährt und lädt ansonsten einwandfrei, obwohl die Mercedes Werkstatt das Fahrzeug 3 Monate während der Reparaturversuche beschlagnahmt hatte, weil der ed3 angeblich nicht ohne funktionierende Klimaanlage bewegt werden dürfe. Danach hat die Klima kaum mehr als die 12 Monate Garantie funktioniert und daher seither diesbezüglich keine Werkstatt mehr gesehen. Das wäre bzw ist ansonsten auch ein wirtschaftlicher Totalschaden. Weil aber die elektrische Heizung funktioniert können wir damit bis auf wenige sehr heiße Tage/Mittagsstunden im Jahr immer noch gut damit fahren. In diesem Zustand fahren wir den unverkäuflichen Smart eben noch bis zum Schrott.


    Ob ein solcher Betrieb nur mit der elektrischen Zusatzheizung der Zoe auch möglich wäre kann ich leider nicht beurteilen.


    Mein Fazit: Die Span-Problematik betrifft nicht nur die Wärmepumpe der Zoe und ich hoffe, dass die Hersteller für die Zukunft daraus lernen bzw bereits daraus gelernt haben.

    Zur Garantie kann ich leider nichts sagen, aber wir haben an beiden Zoes die AHK von Wolf Feinmechanik für 750 kg Anhänger und 70 kg Last als Fahrradträger. Wir haben es komplett mit Zulassung in Hallbergmoos machen lassen.

    Ja, die Spur könnte verstellt sein zB durch einen Unfall. Aber wahrscheinlich genügt es, mit höherem Luftdruck zu fahren, auch wenn nur die Außenflanken abgefahren scheinen.


    C-Reifen sind vielleicht eine Option aber meist sehr klobig, typisch für Transporter.


    Wir haben im Betrieb einen ID4, der fast ausschließlich im Stadtverkehr eingesetzt wird. Dort sind die XL-Reifen stets nach kaum mehr als 10.000 km an den Flanken abgefahren. Ein höherer Luftdruck interessiert niemand. Dann muss man halt damit leben.

    Was die Kühlflüssigkeit betrifft, scheint es so zu sein, dass es entweder gar keinen oder einen sehr dringenden Grund gibt, diese zu wechseln.


    Keinen Grund gibt es, wenn keine Kühlflüssigkeit verloren gegangen ist. Dazu genügt die Kontrolle des Standes im Ausgleichsbehälter und bei zu wenig Kühlflüssigkeit, insbesondere die Prüfung auf Undichtigkeit am Spannungswandler DC-DC.


    Dringender Handlungsbedarf besteht, wenn die Kühlmitteldichtung am Spannungswandler defekt, also undicht ist.


    Ob man im letzteren Fall eine freie Werkstatt beauftragt, darf jeder für sich entscheiden. Ich würde es jedenfalls nicht.

    Die Physik sagt 17,36% höherer Luftwiderstand, also rund ein Sechstel mehr Energieverbrauch. Statt zB 18 kWh bei 120 km/h also 21 kw/h bei 130 km/h.


    In der Praxis wirst man das nie genau ermitteln können, da Höhenunterschiede, Rücken- bzw Gegenwind, usw die Ergebnisse immer stark beeinflussen.

    Ja, das stimmt. Sorry, dass ich das missverstanden habe.


    Tatsächlich gibt es noch LKWs, die "nur" 80 km/h fahren, die oftmals zu den sogenannten Elefantenrennen führen.


    Das sicherste wäre vielleicht eine gleiche Höchstgeschwindigkeit für ALLE, zB 100 km/h, zumindest auf geraden Strecken. Aber so viel Vernunft werden wir in Deutschland wohl nicht erleben.


    Als immer noch (hobbyfahrender) TWIKE-Fahrer konnte ich in den Nuller-Jahren noch einigermaßen sicher mit den 85-90 km/h des TWIKE auch mal auf die Autobahn. Da fuhren die meisten LKWs noch nicht schneller. Heute wäre das auch lebensgefährlich und dumm.