Beiträge von zippo-v

    Ich bin der Meinung, dass wir die CAN Bridge beim BCB nicht benötigen. Ich habe mir die Videos von „Gary C EV Repairs“ angesehen, einschließlich jener, die exklusiv für Mitglieder verfügbar sind. In einem dieser Mitglieder-Videos erklärt er die PEC vom R135 (R110 wird ähnlich sein) und erwähnt, dass das BCB selbst bei einer falschen VIN normal funktioniert. Beim Motorcontroller hingegen scheint das nicht der Fall zu sein.

    Screenshot 2025-07-07 200924.png

    Schreibe doch erstmal bitte was Du für eine Zoe hast, was Du genau gemacht hast und warum Du es gemacht hast.

    Gab es ein Problem mit deinem Auto?

    Welche Fehlermeldung bzw. Symptome?

    Wo hast Du das Ersatzteil her?

    Wie hast Du die PEC ausgebaut?

    Was kommen jetzt für Fehler bzw. welche Symptome treten auf?

    Etwas Kontext ist immer gut und es sollen ja alle was davon haben bzw. lernen.


    P.S.: Falls das mit dem auf Deutsch schreiben schwierig ist nimm einen Übersetzer wie "deepl.com". Dort kannst Du in jeder beliebige Sprache schreiben und es übersetzt. Nutzen wir auch immer bei der Arbeit.

    Man kann einen 18 Jahre alten Ford Mondeo nicht mit einem lediglich vier Jahre alten Renault Zoe vergleichen, die kaum Laufleistung (mit 55.000km fingen die Probleme an) hat und dennoch nahezu das Zehnfache an Reparaturkosten (bei Renault wohl gemerkt) verursacht.

    Vor der Zoe hatten wir einen Seat Mii mit Verbrennungsmotor, der über zehn Jahre und 200.000 Kilometer hinweg keinerlei Probleme machte. Davor besaßen wir einen Toyota Yaris, bei dem – abgesehen von normalen Verschleißteilen – lediglich einmal die Kupplung erneuert werden musste. Der hat 230.000km geschafft bevor wir den verkauften.

    Mir geht es nicht darum, Renault schlechtzureden – meine Aussagen spiegeln einfach den Frust wider, den ich momentan verspüre. Diesen Frust wird sicherlich auch ein BMW-Besitzer haben der einen BMW mit N47 Diesel gekauft hat und bei dem die Steuerkette reißt.


    Der springende Punkt ist: Wer sich für einen gebrauchten Renault Zoe entscheidet (!!!Garantiezeit meist vorbei!!!), sollte sich darüber im Klaren sein, dass durch den spezifischen mechanischen Aufbau und die anfälligen Komponenten (Ladegerät, Motorlager) unerwartet hohe Reparaturkosten entstehen können.


    Gerade weil die Renault Zoe für viele Menschen das Einstiegsmodell in die Elektromobilität war, wiegt die Erfahrung mit teuren Reparaturen und der hohen technischen Anfälligkeit umso schwerer. Solche negativen Erlebnisse können nicht nur die Akzeptanz der E-Mobilität schmälern, sondern auch das Vertrauen in die Marke Renault nachhaltig beschädigen. Ein Auto, das eigentlich für den Wandel stehen soll, darf nicht zum Sinnbild für Frust und finanzielle Belastungen werden.

    Hat hier im Forum jemand schon mit seiner Zoe Phase2 die 100.000km bzw. die 150.000km geknackt? Würde mich echt interessieren wie viele es gibt.

    Zu 3: so ein ESP32 mit 2 CAN Transceiver Boards und Netzteil in der PEC. Weiß nicht ob das eine stabile Lösung wäre. Evtl. CAN Leitungen aus dem Alublock rausführen (kleine Bohrung) und dann draußen rumspielen.

    Zu 1: wer genau prüft die VIN? Das Steuergerät selbst und lockt sich dann oder die Kommunikationspartner bzw. das Secure-Gateway

    Zu 4: ist billiger eine gebrauche und NOCH funktionierende Zoe zu kaufen als bei Renault zu reparieren, alternativen durch freie Werkstatt für 3-5k€, nur die aus Berlin(ev...ic) sagten 2,4k€ aber da habe ich Angst dass es am Ende aufs gleiche rauskommt.

    Zu 2: das könnte eine Option sein, sicherlich gibt es da Firmen die ICs umlöten können


    Wenn man ein neues BCB kauft kommt es dann ohne VIN? Wenn keine VIN vorhanden lockt sich das SG dann auch oder muss immer erst eine VIN kodiert werden damit es überhaupt läuft?

    Kann man nicht mit DD4All oder pyren3 die VIN kodieren?


    Das Problem an der Phase2 ist dass die komplette Front samt Klimakondensator abgebaut werden muss um an den BCB zu kommen. Das ist nicht mal eben so gemacht. Ich beschäftige mich da schon länger mit. Bis dato hat mich der reset immer davor bewahrt.

    Ich hatte zu diversen Firmen kontakt und zwei meinten es muss beim BCB Tausch nichts kodiert werden wenn man das Ersatzteil mit gleicher Teilenummer nimm. Ob das wirklich stimmt weiß ich natürlich nicht.

    Bei manchen hatte ich den Verdacht dass die von einer älteren Phase1 ausgehen wo man noch schön von oben ran konnte ohne alles demontieren zu müssen und Secure-Gateway sagte ihnen auch nichts.

    Hallo zusammen, ich hatte kürzlich gepostet, dass ich Fehler beim Batterieladevorgang erfolgreich resetten konnte – leider funktioniert das aktuell nicht mehr. Ich habe den Reset mehrmals durchgeführt, aber ohne Erfolg.

    Folgendes passiert beim Laden:

    • Mit dem 3-phasigen Kabel: Der Fehler wird sofort angezeigt, Laden startet gar nicht.
    • Mit dem 1-phasigen Kabel: Der Ladevorgang startet kurz, bricht jedoch nach ca. 2 Minuten ab. Kurz vor Ablauf der 2min wird es vorne lauter (wie eine hochlaufende Pumpe) und ich sehe in der Wallbox dass der Strom von 16A Richtung 20A geht bevor die Zoe abbricht. Danach klappt es auch mit dem 1-phasigen Kabel nicht mehr.

    Ich habe den Reset erneut durchgeführt und anschließend diese Fehler angezeigt bekommen (Pyren3):

    BCB

    BCB.png

    BMS Sicherheit (LBC2)

    BMS_Sichrheit.png

    PEB

    PEB.png


    Ich vermute, dass das Ladegerät/Gleichrichter(BCB) endgültig defekt ist. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen Tipp, was ich noch ausprobieren könnte?

    Hallo! Die Renault Zoe (Phase 2) ist grundsätzlich ein angenehmes und gutes Fahrzeug – sie fährt sich wirklich komfortabel. Allerdings habe ich aus Erfahrung gelernt, dass es teuer werden kann, wenn technische Probleme auftreten. Ein häufiges Beispiel ist das Ladegerät oder auch der Motor, der ab etwa 100.000 km durch verschlissene Lager Schaden nehmen kann.

    In solchen Fällen verlangt Renault für die Reparatur – meistens kompletter Austausch von PEC und Motor – zwischen 9.000 und 10.000 €. Andere Anbieter, die sich inzwischen auf diese Reparaturen spezialisiert haben, liegen preislich bei 3.000 bis 5.000 €, je nachdem, welche Komponenten tatsächlich betroffen sind und ob der Motor ersetzt werden muss.

    Ein wesentlicher Kostenfaktor entsteht durch den Ausbau und Wiedereinbau der Komponenten. Die Positionierung der PEC+Motor ist aus technischer Sicht äußerst unvorteilhaft und wartungsfeindlich. Leider haben die Ingenieure bei der Konstruktion offenbar nicht berücksichtigt, dass dieses Modul beschädigt oder defekt werden kann – anders ist die Platzierung kaum zu erklären.

    Um überhaupt an die PEC+Motor zu gelangen, muss die komplette Front des Fahrzeugs demontiert werden. Dieser Aufwand treibt die Reparaturkosten massiv in die Höhe und macht selbst kleinere Eingriffe unverhältnismäßig teuer.

    Mit dem Wissen, das ich heute habe, würde ich mir niemals wieder eine Zoe – oder generell ein E-Auto von Renault – kaufen. Die Reparaturkosten, der technische Aufbau und die mangelnde Wartungsfreundlichkeit sind für mich absolute Ausschlusskriterien geworden.

    Hallo Gonzoe,

    ich kenne das. Meine Zoe macht auch öfters mal dicht (meist beim Laden an einer neuen Säule). Ich nutze PyRen3 und einen Vgate vLinker FS OBD Adapter. Ich lese die Fehler aus und gehe Steuergerät für Steuergerät da durch und lösche die Fehler. Danach geht das Laden wieder. Ich werden das nächste mal ein paar Screenshots machen und hier posten.

    Ein spezielles Setup von PyRen3 habe ich von einem der Forenmitglieder mal verlinkt bekommen. Es scheint schon etwas älter zu sein. Das originale PyRen3 von gitlab habe ich leider nicht ans laufen bekommen. Ich habe die passende pyrendata*.zip dafür nicht gefunden. Vielleicht hat ja jemand hier einen Tipp. Mit dem was ich gefunden habe stürzte das Programm immer ab.