Zoe ja oder nein, Welcher?

  • Außerdem ist mir die geringe Laufleistung suspekt. 55.000 km habe ich nach 2,5 Jahren schon drauf.

    Es soll Leute geben, die das E-Auto gerade darum angeschafft haben. weil sie "Wenigfahrer" sind: Wir haben in 5 Jahren ~13.000 km 'auf der Uhr'.

    Viele Grüße aus Nordhessen... ☆ ZOE Intens R135 Z.E.50 (07/20)

    Bernhard

  • Ich kann mich Kakami nur anschließen. Wohliks hat zwar mit der Laufleistung grundsätzlich Recht, aber warum macht jemand mit einer angeblich so geringen Laufleistung so lange eine Batteriemiete. Bei mir schrillen da die Alarmglocken. So eine alte Zoe mit unklarer Vergangenheit ist vielleicht etwas für Bastler.


    Stattdessen würde ich mich an Deiner Stelle eher für dieses Angebot unten interessieren. Diese kostet zwar 9500 Euro, ist aber eine neue Zoe R110 mit 52 kWh, inklusive Batterie, also ohne laufende Kosten und vernünftiger Laufleistung von rund 50.000 km. Die Zoe Ph2 würde ich wählen, weil sie seit der alten 22 kWh Version reif geworden ist. Es gibt nur noch ganz wenige seltene Haken. Daher prüfen der Klimaanlage und zB Bremsscheiben hinten. Wenn ok, dann ist das aus meiner Sicht die viel bessere Wahl.


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/renault-zoe-life-r110-z-e-5-inkl-batterie/3121973845-216-5073

  • unserer is auch 5jahre alt und hat ur 25t km drauf und das mit batteriemiete,wo ist da das Problem?

    ZOE life Phase2 41kwh mit Winterpaket, Armlehne, Nebelscheinwerfer und Ganzjahresreifen BJ 05/20


    KIA Niro EV Spirit MJ 23

  • Der Vorschlag, eine halb so alte und doppelt so teure Zoe zu kaufen, mag aus einer bestimmten Perspektive sinnvoll erscheinen, aber er ist für den Fragesteller vielleicht gar keine Alternative. Und ich habe grundsätzlich keine Zweifel daran, dass es da draußen Zoes der ersten Generation gibt, die vergleichsweise wenig gefahren wurden.

  • 2021, oder?

    aquamarinblaue ZOE R110 / 50 kWh (12/2020) Experience + Navi-/Winter-/Visiopaket auf Ganzjahrespuschen

    Tankstellen: Renault-Ladeziegel 2 kW/3kW (PV-Überschuss) + Heidelberger Energy Control 11 kW (schnellladen/Winter)

  • Hallo! Die Renault Zoe (Phase 2) ist grundsätzlich ein angenehmes und gutes Fahrzeug – sie fährt sich wirklich komfortabel. Allerdings habe ich aus Erfahrung gelernt, dass es teuer werden kann, wenn technische Probleme auftreten. Ein häufiges Beispiel ist das Ladegerät oder auch der Motor, der ab etwa 100.000 km durch verschlissene Lager Schaden nehmen kann.

    In solchen Fällen verlangt Renault für die Reparatur – meistens kompletter Austausch von PEC und Motor – zwischen 9.000 und 10.000 €. Andere Anbieter, die sich inzwischen auf diese Reparaturen spezialisiert haben, liegen preislich bei 3.000 bis 5.000 €, je nachdem, welche Komponenten tatsächlich betroffen sind und ob der Motor ersetzt werden muss.

    Ein wesentlicher Kostenfaktor entsteht durch den Ausbau und Wiedereinbau der Komponenten. Die Positionierung der PEC+Motor ist aus technischer Sicht äußerst unvorteilhaft und wartungsfeindlich. Leider haben die Ingenieure bei der Konstruktion offenbar nicht berücksichtigt, dass dieses Modul beschädigt oder defekt werden kann – anders ist die Platzierung kaum zu erklären.

    Um überhaupt an die PEC+Motor zu gelangen, muss die komplette Front des Fahrzeugs demontiert werden. Dieser Aufwand treibt die Reparaturkosten massiv in die Höhe und macht selbst kleinere Eingriffe unverhältnismäßig teuer.

    Mit dem Wissen, das ich heute habe, würde ich mir niemals wieder eine Zoe – oder generell ein E-Auto von Renault – kaufen. Die Reparaturkosten, der technische Aufbau und die mangelnde Wartungsfreundlichkeit sind für mich absolute Ausschlusskriterien geworden.

  • ...dann darfst Du heutzutage gar kein Auto kaufen - egal, welche Kategorie und Hersteller.


    Die Karren sind alle irgendwo total verbaut und die "Premium"-Stundensätze treiben fast jede etwas umfangreichere Reparatur in Richtung wirtschaftlicher Totalschaden.

    Viele Grüße aus Nordhessen... ☆ ZOE Intens R135 Z.E.50 (07/20)

    Bernhard

  • Selbst bei Brot&Butter-Fahrzeugen sind oftmals irrwitzige Arbeiten nötig, um defekte Teile zu ersetzen. Es musste beispielsweise bei meinem WoMo auf Fiat Ducato-Basis für den Wechsel der Schalthydraulik der komplette Motor raus. Die Reparatur hat fast 6.500 EUR gekostet.

    Das Problem sind die immer komplexeren Systeme, die teilweise vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden. Es wird bei der Konstruktion auch mehr Augenmerk auf eine kosteneffiziente Erstmontage (höhere Marge für den Hersteller) als auf Reparaturfreundlichkeit (zahlt der Kunde) gelegt. Das ist herstellerübergreifend so.

    She: Zoe R135 Z.E.50 Ph2 Intens 11/2021 Winter CCS

    Me: MéganE E-Tech Evolution ER 12/2022 City & Adv. Driving Paket GJR