Zoe R110 Z.E.50 will nicht mehr laden, Batterieladung unmöglich
-
-
Also sollte mal 1 phasig die 16 Ampere nicht überschreiten, sonst geht der auf Dauer kaputt. Sehr nützliche Info, dank dir!
Wir besitzen eine 20,5kWp Anlage, hatte bislang an bewölkten Tagen immer einphasig mit 28A geladen, das werde ich dann auch mal runterschrauben.
Wenn ich von 32 A auf 22 A gehe, habe ich rechnerisch nur etwa die Hälfte der Wärmeentwicklung, mit 16A geht man auf Nummer sicher.
Wir benutzen den go-e charger und evcc, die Phasenumschaltung funktioniert in unserem Fall einwandfrei bei der Zoe.
-
steckerbelgung
7 geht auf 4 am PEB
6 -> 5
5 -> 3
4 -> 2
3 -> 1
-
Guten Tag aus Berlin,
bei meiner Zoe 03/2024 mit ca. 9tkm ist diese Fehlermeldung "Batterieladung unmöglich" ebenfalls aufgetreten. Batterie abgeklemmt, leider ohne Erfolg. Leider fehlen mir aktuell noch die Tools zum Auslesen des Fehlerspeichers.
Renault hat leider erst im März wieder Zeit, den Wagen anzunehmen

-
Vielleicht kann dir hier weiter geholfen werden
EV Clinic Berlin – Elektroauto Reparatur & Batterie-InstandsetzungIhre Spezialwerkstatt für Elektroauto-Reparaturen & Hochvolt-Batterie-Instandsetzung. Experten für EV- und Hybridfahrzeuge. Jetzt Termin sichern!evclinic-berlin.de -
Alles anzeigen
Zusammenfassung:
🚫 Problemstellung
Das Fahrzeug verweigerte den Ladevorgang. Der Fehlercode DTC030B31 war dauerhaft aktiv. Dennoch funktionierten Fahrbetrieb und Rekuperation einwandfrei.
🔍 Diagnose durch Renault
Nach einer kostenpflichtigen Fehleranalyse (190 €) vermutete Renault ein defektes Ladegerät – vermutlich war damit der Gleichrichter (Punkt 1 im Bild) gemeint. Die vorgeschlagene Lösung: Austausch der kompletten Power Electronic Controller (PEC) sowie des E-Motors. Geschätzte Kosten: 7.300 € für Material, zuzüglich Arbeitskosten.
💸 Verkaufsversuch & Eigeninitiative
Da diese Reparatur für mich nicht infrage kam, versuchte ich zunächst, das Fahrzeug als defekt zu verkaufen. Das höchste Angebot lag bei 5.000 €, was mir angesichts des Zustands und Akkus (51kWh) zu wenig erschien. Da ich hobbymäßig gerne an Autos schraube, entschied ich mich, die Reparatur selbst durchzuführen. Mein Gedanke: Selbst im schlimmsten Fall ließe sich der Wagen noch für denselben Betrag verkaufen.
🛠️ Alternative Werkstätten
Es gibt freie Werkstätten, die gezielt nur das defekte Modul tauschen – etwa EVO-E. Je nach Fehlerbild liegen die Kosten dort zwischen 3.000 € und 5.000 €. Der Hauptkostenfaktor ist der aufwendige Aus- und Einbau, da die gesamte Fahrzeugfront demontiert werden muss. Außerdem sind Ersatzteile neu sehr teuer, und viele Werkstätten verbauen ungern gebrauchte Komponenten.
🔄 Ersatzteilbeschaffung & Reparatur
Da ich den Gleichrichter nicht einzeln finden konnte, kaufte ich eine komplette PEC mit identischer Teilenummer über eBay für 750 € + 50 € Versand.
- Der Ausbau dauerte etwa 1,5 Tage – in einer kleinen Garage ohne Bühne.
- Die Klimaanlage ließ ich in einer nahegelegenen Werkstatt absaugen und später wieder befüllen (Rechnung steht noch aus).
- Die größte Herausforderung war das Herausheben der PEC samt Motor. Ich stützte von unten mit einem Rangierwagenheber, während zwei Helfer über Ketten an den Ösen sicherten.
🔧 Austausch & Wiederinbetriebnahme
- Nach dem Ausbau öffnete ich die PEC, demontierte den Gleichrichter und dokumentierte jeden Schritt mit Fotos.
- Anschließend wurde alles provisorisch zusammengesteckt, der Kühlkreislauf mit destilliertem Wasser befüllt und ein erster Ladetest durchgeführt.
- Danach erfolgte die finale Montage: Antriebswellen eingesetzt, Getriebeöl und Kühlmittel aufgefüllt, erneuter Ladetest erfolgreich.
- Abschließend ließ ich die Klimaanlage wieder befüllen.
- Für den Zusammenbau inklusive Tests habe ich etwa 3 Tage gebraucht
Alles anzeigenZusammenfassung:
🚫 Problemstellung
Das Fahrzeug verweigerte den Ladevorgang. Der Fehlercode DTC030B31 war dauerhaft aktiv. Dennoch funktionierten Fahrbetrieb und Rekuperation einwandfrei.
🔍 Diagnose durch Renault
Nach einer kostenpflichtigen Fehleranalyse (190 €) vermutete Renault ein defektes Ladegerät – vermutlich war damit der Gleichrichter (Punkt 1 im Bild) gemeint. Die vorgeschlagene Lösung: Austausch der kompletten Power Electronic Controller (PEC) sowie des E-Motors. Geschätzte Kosten: 7.300 € für Material, zuzüglich Arbeitskosten.
💸 Verkaufsversuch & Eigeninitiative
Da diese Reparatur für mich nicht infrage kam, versuchte ich zunächst, das Fahrzeug als defekt zu verkaufen. Das höchste Angebot lag bei 5.000 €, was mir angesichts des Zustands und Akkus (51kWh) zu wenig erschien. Da ich hobbymäßig gerne an Autos schraube, entschied ich mich, die Reparatur selbst durchzuführen. Mein Gedanke: Selbst im schlimmsten Fall ließe sich der Wagen noch für denselben Betrag verkaufen.
🛠️ Alternative Werkstätten
Es gibt freie Werkstätten, die gezielt nur das defekte Modul tauschen – etwa EVO-E. Je nach Fehlerbild liegen die Kosten dort zwischen 3.000 € und 5.000 €. Der Hauptkostenfaktor ist der aufwendige Aus- und Einbau, da die gesamte Fahrzeugfront demontiert werden muss. Außerdem sind Ersatzteile neu sehr teuer, und viele Werkstätten verbauen ungern gebrauchte Komponenten.
🔄 Ersatzteilbeschaffung & Reparatur
Da ich den Gleichrichter nicht einzeln finden konnte, kaufte ich eine komplette PEC mit identischer Teilenummer über eBay für 750 € + 50 € Versand.
- Der Ausbau dauerte etwa 1,5 Tage – in einer kleinen Garage ohne Bühne.
- Die Klimaanlage ließ ich in einer nahegelegenen Werkstatt absaugen und später wieder befüllen (Rechnung steht noch aus).
- Die größte Herausforderung war das Herausheben der PEC samt Motor. Ich stützte von unten mit einem Rangierwagenheber, während zwei Helfer über Ketten an den Ösen sicherten.
🔧 Austausch & Wiederinbetriebnahme
- Nach dem Ausbau öffnete ich die PEC, demontierte den Gleichrichter und dokumentierte jeden Schritt mit Fotos.
- Anschließend wurde alles provisorisch zusammengesteckt, der Kühlkreislauf mit destilliertem Wasser befüllt und ein erster Ladetest durchgeführt.
- Danach erfolgte die finale Montage: Antriebswellen eingesetzt, Getriebeöl und Kühlmittel aufgefüllt, erneuter Ladetest erfolgreich.
- Abschließend ließ ich die Klimaanlage wieder befüllen.
- Für den Zusammenbau inklusive Tests habe ich etwa 3 Tage gebraucht
Hallo zippo-v,
was war denn die Teilenummer der kompletten PEC (5AQ605)? Ich habe ebenfalls versucht den Gleichrichter einzeln zu finden und bin bisher nicht fündig geworden. Hast du dann den Gleichrichter 296H50166R aus der ebay PEC entnommen und in deiner PEC verbaut?
Vielen Dank
Matthias -
Hi Mace86, genau ich habe den Gleichrichter sowie das Kabel (sicherheitshalber) zw. Gleichrichter und Inverter getauscht. Die Artikelnummer auf dem Gleichrichter war bei mir 296H50166R und auf der PEC standen folgende Nummern:
PAQ605 296058215R
05090002 HMLGT3598R C088261
Man braucht nichts zerlegen um an den Aufkleber mit den Teilenummern zu kommen. Einfach mit dem Handy da runter und Foto bzw. Video machen. Er befindet sich ganz unten am unteren Kühlmittelanschluss.
pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png